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Meningitis-Symptome im Winter nicht mit Grippe verwechseln

ks (CF)

20.09.2013Lesedauer: 2 Min.
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30 bis 40 Prozent aller Ansteckungen mit Meningitis-Viren ereignen sich in den ersten drei Monaten des Jahres. Betroffene verwechseln Meningitis-Symptome deswegen häufig zunächst mit einer Wintergrippe. Wer die Beschwerden nicht richtig deuten kann, sollte unbedingt einen Arzt konsultieren.

Gefahr einer Ansteckung im Winter größer

Im Winter und Frühling ist das Risiko einer Ansteckung mit Meningitis-Viren nach Informationen des Berufsverbands der Kinder und Jugendärzte größer als zu anderen Jahreszeiten. Das liegt daran, dass sich Menschen während der kalten Jahreszeit häufiger in engen Räumen aufhalten und nah zusammenrücken. Durch winzige Schleimtröpfchen übertragen sich die Erreger beim Husten und Niesen dann besonders schnell. Auch beim Küssen oder bei gemeinsamer Nutzung von Besteck können sich die Viren übertragen – wie bei einer Grippe.


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Rund zwei Drittel der Ansteckungen entwickeln eine Hirnhautentzündung mit deutlichen Meningitis-Symptomen, etwa zehn Prozent der Fälle verlaufen vollkommen unbemerkt. Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche: Etwa 80 Prozent der Ansteckungen entfallen auf unter 18-Jährige. Zwar verspüren sie im Gegensatz zu Erwachsenen seltener die für eine Hirnhautentzündung typische Nackensteifheit, dafür verstärken sich die übrigen Meningitis-Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit, Taubheitsgefühle in Händen und Füßen besonders rasch.

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Nicht verwechseln: Grippe- und Meningitis-Symptome

Wie Dr. Martin Terhardt, Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin gegenüber dem "Münchner Merkur" erklärt, verwechseln viele Betroffene erste Meningitis-Symptome mit denen einer Grippe: Bei beiden Krankheiten handelt es sich um eine Tröpfcheninfektion, bei beiden treten häufig Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Fieber und Müdigkeit auf. Ein Irrtum kann gefährlich werden: Im Gegensatz zu einer normalen Grippe können die Erreger auch eine Blutvergiftung, medizinisch als Sepsis bezeichnet, hervorrufen. Von den rund 400 Menschen, die in Deutschland jährlich von einer Infektion mit Meningokokken betroffen sind, sterben etwa zehn Prozent, bei weiteren 10 bis 20 Prozent verursacht eine Ansteckung dauerhafte Behinderungen.

Wie stark sich Meningitis-Symptome entwickeln, ist abhängig vom Typ der Viren. Die STIKO empfiehlt, Kinder im zweiten Lebensjahr gegen Meningokokken der Serogruppe C zu impfen. Dabei handelt es sich um eine besonders gefährliche, in Deutschland weitverbreitete Art. Selbst Nachholimpfungen seien sinnvoll. Bis zum Alter von 17 Jahren übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Wiebke Posmyk
GrippeHusten
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