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Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Welche Symptome darauf hinweisen


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Welche Symptome auf die Hand-Fuß-Mund-Krankheit hinweisen

mp , Verena Dost

Aktualisiert am 31.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Mutter liegt auf dem Sofa und hält ihr krankes Kind im Arm.
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit kann ganz unterschiedliche Symptome hervorrufen. (Quelle: tatyana_tomsickova/getty-images-bilder)
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Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine Virusinfektion, die vor allem bei Kindern verbreitet ist. Lesen Sie, welche Symptome auftreten können.

Häufig verläuft sie Hand-Fuß-Mund-Krankheit so milde, dass infizierte Personen keine Symptome spüren. Vor allem Erwachsene bemerken von der Infektion oft nichts, während Kinder häufiger Symptome haben.

Der Erreger der Hand-Fuß-Mund-Krankheit gehört zu den Enteroviren. Es gibt mehrere Varianten dieser Viren, zum Beispiel verschiedene Coxsackieviren der Gruppe A (häufig A16, A6, A10). Jede einzelne Variante löst ein bestimmtes Bild an Symptomen aus oder bleibt symptomlos. Ob sich Beschwerden zeigen, hängt sehr davon ab, wie effektiv das Immunsystem eines Menschen funktioniert und das Virus abwehren kann.

Immungeschwächte Menschen stecken sich leichter an und haben mitunter stärkere Symptome als Menschen mit einem gesunden Immunsystem.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Welche Symptome auftreten

Wenn die Betroffenen Symptome bemerken, gliedert sich der typische Verlauf der Hand-Fuß-Mund-Krankheit meist in mehrere Phasen. Die frühen Symptome der Hand-Fuß-Mund-Krankheit sind:

  • Halsschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit
  • Fieber

Nach ein bis zwei Tagen kommen weitere Symptome hinzu wie:

  • rote Flecken und Bläschen an Zunge, Zahnfleisch, Mund
  • teilweise schmerzhafte Wunden
  • bei Kindern oft starker Speichelfluss, da sie das Schlucken vermeiden

Nach weiteren ein bis zwei Tagen verändert sich das Krankheitsbild oft noch einmal und es treten Symptome auf wie:

  • Ausschlag auf den Handinnenflächen und unter den Füßen
  • teilweise Ausbreitung der Flecken oder Bläschen am Po oder im Genitalbereich
  • auch Knie und Ellenbogen können betroffen sein
  • Juckreiz bei einigen Virusvarianten

Im weiteren Verlauf können die Bläschen aufgehen. Die Flüssigkeit, die dabei austritt, ist besonders ansteckend. Anschließend bilden sich Krusten (häufig um den Mund herum). Nach einer Woche bis zehn Tagen ist die Krankheit meist ausgeheilt. Narben bleiben normalerweise nicht zurück, solange sich die erkrankte Person nicht zu stark kratzt.

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Ein selteneres Symptom der Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist das Ausfallen der Finger- oder Fußnägel eine bis mehrere Wochen nach der Infektion. Die Nägel wachsen normalerweise wieder nach.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Schwere Verläufe

Nur in seltenen Fällen ist die Hand-Fuß-Mund-mit Komplikationen verbunden. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Gehirn- oder Hirnhautentzündung
  • Herzmuskelentzündung
  • Lähmungen
  • Lungen- und Kreislaufprobleme
  • Infektion lebenswichtiger Organe bei Neugeborenen

Einige Varianten des Virus, zum Beispiel das Coxsackievirus A6 (Cox A6), lösen hohes Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen sowie starke Abgeschlagenheit aus. Einige klassische Symptome fehlen bei dieser Variante.

Bei schweren Verläufen haben viele Patientinnen und Patienten neben den Flecken und Bläschen auch Geschwüre und Krusten auf der Haut. Hier sind vor allem Fuß- und Handrücken statt der Handinnenflächen und Fußsohlen betroffen, während die Mundschleimhaut teilweise verschont bleibt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • "Hand-Fuß-Mund-Krankheit". Online-Informationen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): www.gesundheitsinformation.de (Stand: 26.1.2022)
  • Oberhofer, E.: "Wann die Hand-Fuß-Mund-Krankheit gefährlich ist". Haut in Form, 14 (3), Seite 18-19 (7.9.2021)
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