Gesundheitliche Wirkung  

Leinöl – So gesund ist Öl aus Leinsamen

14.01.2019, 14:52 Uhr | jb, t-online.de

Leinöl: So gesund ist Öl aus Leinsamen. Leinsamen und Leinöl (Quelle: Getty Images/HeikeRau)

Leinsamen und Leinöl: Das Öl ist reich an Omega-3-Fettsäuren. (Quelle: HeikeRau/Getty Images)

Leinöl ist ein Öl aus Leinsamen, welches in der jüngsten Vergangenheit etwas in Vergessenheit geraten ist und zurzeit so etwas wie eine Renaissance erlebt. Zu Recht, denn das "flüssige Gold" wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Gesundheit aus. Am besten schmeckt Leinöl zu Pellkartoffeln und Quark.

Leinöl enthält mehr Omega-3-Fettsäuren als bestimmte Fischsorten und ist reich an ungesättigte Fettsäuren und Vitamin E. Es gilt daher als sehr gesundes Öl und ideales Nahrungsergänzung für eine ausgewogene Ernährung.

Leinöl: Gesunde mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Das dickflüssige Leinöl wird aus Leinsamen gewonnen und überzeugt mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen. Leinsamen verfügen über einen hohen Gehalt an Alpha-Linolensäure, welche zu den Omega-3-Fettsäuren gehört. Alphalinolensäure kann Entzündungen hemmen, den Blutdruck und die Blutfette regulieren und somit Herzinfarkten, Schlaganfällen und Thrombosen vorbeugen.

Generell hat Leinöl deutlich mehr lebenswichtige Omega-3-Fettsäuren als andere Öle. Wo Olivenöl beispielsweise nur ein Prozent der für den Körper wichtigen Fettsäuren hat, sind es in Leinöl rund 50 Prozent. Weitere wichtige und gesunde Inhaltsstoffe sind Vitamin E, Lecithin und Lignane. Letztere sind hormonähnliche Stoffe, welche antioxidative Wirkung besitzen.

Öl aus Leinsamen gegen Krebs?

Ernährungswissenschaftler sind außerdem der Ansicht, dass Leinöl wirksam gegen Krebs sein kann. Experte David Servan-Schreiber, französischer Mediziner und Autor, beispielsweise beschwor zu Lebzeiten einen Zusammenhang der verschiedenen Fettsäuren gegen die Krankheit.

Tatsächlich belegen Studien, dass das Öl aus Leinsamen sowohl das Immunsystem stärkt als auch dazu beitragen könnte, das Wachstum von Tumoren zu hemmen.

Tipps zum Leinöl

Leinöl können Sie kalt oder heiß gepresst erwerben, wobei das kaltgepresste Öl aus biologischem Anbau zu bevorzugen ist. Wichtig ist, dass Sie das Öl nie erwärmen, also erst nach dem Kochen der Speisen hinzufügen beziehungsweise kalt für Salate verwenden. Lagern Sie das Öl stets dunkel und am besten im Kühlschrank. Falsch gelagertes oder entsorgtes Leinöl kann sich unter Umständen selbst entzünden.

Unser Tipp
Sie können die gesunden Eigenschaften des Öls verstärken, wenn Sie es gemeinsam mit eiweißhaltigen Speisen verzehren.

Bio-Leinöl oder konventionelles?

Einige Verbraucher empfinden Bio-Produkte im Vergleich zu konventionellen als weniger mild. Allerdings gibt es auch Lebensmittel ohne Bio-Label, die entsprechend mild im Geschmack sind. Achten Sie dabei am besten auf die Kennzeichnung. 

Stiftung Warentest verglich 2015 Bio- mit konventionellen Lebensmitteln. Gerade native Bio-Öle haben wertvolleInhaltsstoffeußerdem konnten in Ihnen keine Pflanzenschutzmittel festgestellt werden, dafür jedoch ebenso andere bedenkliche Rückstände wie beispielsweise kritische Mineralöle. 

Pellkartoffeln mit Quark durch Leinöl verfeinern

Wenn Sie nicht täglich einen Löffel Leinöl pur zu sich nehmen möchten, können Sie ein wenig davon auch beispielsweise in Quark untermengen. Besonders lecker sind Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl.

Bereiten Sie die Pellkartoffeln wie gewohnt zu. Vermengen Sie den Magerquark mit etwas Milch, bis er eine cremige Konsistenz hat. Geben Sie etwas Schnittlauch, Salz und Pfeffer sowie einen Schuss Leinöl hinzu. Verrühren Sie alles ordentlich, bevor Sie es mit den fertigen Pellkartoffeln servieren. Selbstverständlich können Sie auch auf den Quark verzichten und Leinöl, gewürzt mit etwas Pfeffer und Salz, zu den Pellkartoffeln oder etwas getoastetem Weißbrot servieren.

Leinöl mit Quark (Quelle: Getty Images/HeikeRau)Leinöl mit Quark: Verfeinern Sie Quark mit dem Öl und servieren Sie es zu Pellkartoffeln. (Quelle: HeikeRau/Getty Images)

Verwendete Quellen:
  • Stiftung Warentest – Bio oder konventionell: Wer hat die Nase vorn?
  • Chefkoch
  • eigene Recherche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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