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Das machen wir bei Gesichtsmasken aus Stoff oft falsch

  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 16.01.2021Lesedauer: 4 Min.
Mund-Nasen-Bedeckung: Den Atemschutz sollten Sie regelmĂ€ĂŸig desinfizieren.
Mund-Nasen-Bedeckung: Den Atemschutz sollten Sie regelmĂ€ĂŸig desinfizieren. (Quelle: Cavan Images/imago-images-bilder)
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Viele nÀhen sich ihre Gesichtsmaske in der Corona-Pandemie selbst. Diese Behelfe aus Stoff können jedoch schnell das eigene Infektionsrisiko erhöhen.

Das Wichtigste im Überblick


Eine Schutzmaske dient dazu, das Infektionsrisiko fĂŒr Mitmenschen zu reduzieren. Denn beim Sprechen oder auch beim Husten und Niesen kann es leicht zur Tröpfcheninfektion mit dem Coronavirus kommen. Wichtig dabei ist jedoch, dass Sie die Maske regelmĂ€ĂŸig austauschen. Denn ist der Stoff durchfeuchtet, bietet er keinen ausreichenden Schutz mehr. Die allgemeinen Empfehlungen lauten, den Schutz mindestens zwei- bis dreimal tĂ€glich auszutauschen – spĂ€testens jedoch, wenn er durchfeuchtet ist.


FFP2-Masken: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

In Bayern sind FFP2-Masken Pflicht in ÖPNV und Einzelhandel. In anderen BundeslĂ€ndern werden sie neben OP-Masken empfohlen. Beachten Sie also die bei Ihnen geltende Regel.
FFP2-Masken schĂŒtzen besser als Einweg- und Stoffmasken vor dem Coronavirus. Achten Sie beim Kauf auf die Angaben auf der Verpackung. Bei qualitativ hochwertigen Produkten befindet sich dort eine Kombination aus CE-Kennzeichnung und vier Zahlen.
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Bloßes Trocknen reicht nicht aus

Nach dem Tragen reicht es jedoch nicht aus, die Mundbedeckung zum Trocken aufzuhÀngen. Das Coronavirus wird hierdurch nicht abgetötet. Laut Experten kann es sich auf bestimmten OberflÀchen bis zu 72 Stunden halten.

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Zudem können sich Viren und Bakterien sowohl auf der Innenseite als auch auf der Außenseite des Stoffes befinden. Das geschieht unter anderem durch das Auf- und Absetzen. Die Viren haften dann sowohl am Stoff als auch an den BĂ€ndern.

Desinfektionsmittel nicht nötig

Um das Infektionsrisiko fĂŒr sich und andere zu minimieren sollten Sie Ihre Mund-Nasen-Maske aus Stoff regelmĂ€ĂŸig desinfizieren. HierfĂŒr benötigen Sie keine Desinfektionsmittel oder spezielle Reiniger. Denn auch in der Waschmaschine oder im Backofen können Sie die schĂ€dlichen Viren abtöten.

Gesichtsmasken aus Stoff waschen

Um Coronaviren von der selbst genĂ€hten Behelfsmaske aus Stoff zu entfernen, sollten die Masken bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden. Verwenden Sie hierfĂŒr ein bleichmittelhaltiges Vollwaschmittel. Die darin enthaltenen Wirkstoffe töten die Viren ebenfalls ab. Am besten ist es zudem, die selbst genĂ€hten Behelfsmasken separat zu waschen und das Spar- beziehungsweise Eco-Programm der Maschine auszuschalten. Denn hierbei werden selten Waschtemperaturen ĂŒber 60 Grad erreicht, erklĂ€rt das Forum Waschen.

Info
Wer nicht extra die Waschmaschine anstellen möchte, kann die Masken auch in einem großen Topf mit Wasser kurz auskochen.

Wichtig ist, dass der Stoff nach dem Waschen ausreichend getrocknet wird. Sind die Masken beschĂ€digt – beispielsweise durch feine Risse oder Löcher –, sollten Sie sie umgehend entsorgen.

Selbst genÀhte Mundbedeckung im Backofen desinfizieren

Prof. Dr. Christian Drosten, Virologe und Institutsdirektor an der CharitĂ© – UniversitĂ€tsmedizin Berlin, vermutet, dass das Coronavirus bereits bei 70 Grad seine infektiösen Eigenschaften verliert. Das erklĂ€rte er in seinem Podcast mit dem NDR. Laut dem Virologen können Masken aus Vlies bei 70 Grad im Backofen desinfiziert werden. Die Schutze werden dazu fĂŒr mindestens 30 Minuten im vorgeheizten Backofen erwĂ€rmt. Den gleichen Effekt könnte es dementsprechend auch bei Masken aus Stoff geben. Achten Sie darauf, dass Sie die Schutze so auf dem Ofengitter positionieren, dass sie sich nicht ĂŒberlagern.

Diese Möglichkeit funktioniert jedoch nicht unbedingt bei FFP-2- oder FFP-3-Masken. Die hohe Temperatur könnte die Zusammensetzung des Materials beeinflussen oder es beschÀdigen. Ein ausreichender Schutz wÀre daher nicht mehr gegeben. Bei normalen OP-Masken kann der Trick jedoch ausreichen.

Achtung
Wichtig ist, dass Sie bei dieser Methode in der NĂ€he des Backofens bleiben und den Vorgang ĂŒberwachen. Es kann vorkommen, dass einige Bestandteile der Maske den hohen Temperaturen nicht Stand halten.

Durch BĂŒgeln Coronaviren töten?

Auch BĂŒgeln könnte die Anzahl aktiver Coronaviren auf Behelfsmasken aus Stoff minimieren. Das Eisen kann auf bis zu 165 Grad erhitzt werden und somit Viren töten. Niedrigere Temperaturen, die dennoch deutlich ĂŒber 100 Grad liegen, sind ebenfalls effektiv. Wird das BĂŒgeleisen entsprechend lange auf den Stoff gestellt, verringert es die Zahl bestimmter Viren auf der OberflĂ€che. Wichtig ist dabei auch, dass Knickfalten sowie Nahtstellen und der Saum entsprechend stark und lange erhitzt werden.

Zur Sicherheit sollten Sie vorher Ihre Behelfsmaske aus Stoff zusÀtzlich als KochwÀsche in der Waschmaschine waschen.

Hilft die Mikrowelle gegen Coronaviren?

Laut Peter Walger, Vorstandssprecher der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Krankenhaushygiene (DGKH), können Mundschutzmasken nicht nur im Backofen, sondern auch in der Mikrowelle desinfiziert werden. Das erklĂ€rt der Experte gegenĂŒber der "Neuen OsnabrĂŒcker Zeitung". Wichtig dabei ist eine ausreichend hohe Wattzahl sowie Dauer.

Achtung
Die Desinfektion in der Mikrowelle ist nur bei Masken möglich, die keinen NasenbĂŒgel aus Metall haben.

Reiskocher hilft beim Desinfizieren

Laut einer Studie der University of Illinois können Atemschutzmasken – darunter auch FFP2-Schutzmasken – im Reiskocher desinfiziert werden. Legen Sie dazu ein Handtuch auf den Boden des Reiskochers. Legen Sie dann die Masken darauf. Es können sogar mehrere sein. Nun schalten Sie das GerĂ€t fĂŒr 50 Minuten ein. FĂŒllen Sie kein Wasser in das GerĂ€t! Das Desinfizieren funktioniert durch trockene Hitze.

Achtung
Die Masken sollten das Heizelement nicht direkt berĂŒhren.

Keine ausreichende Sicherheit

Das Robert Koch-Institut (RKI) sowie Virologen sagen jedoch, dass eine Mund-Nasen-Maske keinen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung bietet. "Es gibt keine hinreichenden Belege dafĂŒr, dass ein MNS oder eine Behelfsmaske einen selbst vor einer Ansteckung durch andere schĂŒtzt", erklĂ€rt das RKI. Allerdings kann es helfen, die Verbreitung des Coronavirus ĂŒber die Luft zu verringern und somit Mitmenschen zu schĂŒtzen.

Nur bestimmte Stoffe eignen sich fĂŒr selbst genĂ€hte Masken

Die selbst genĂ€hte Abdeckungen fĂŒr Mund und Nase ist nur dann ein sinnvoller Schutz fĂŒr Mitmenschen, wenn ihr Stoff eine ausreichende Dichte aufweist. Das ist beispielsweise bei GeschirrtĂŒchern oder Baumwollmischgeweben der Fall. Diese Stoffe bieten einen Schutz von teilweise ĂŒber 70 Prozent. Auch mikrobielle KissenbezĂŒge eignen sich als Stoff fĂŒr selbst genĂ€hte Atemmasken.

Falscher Sitz fĂŒhrt zu vermeintlicher Sicherheit

Eine weitere Fehlerquelle ist der falsche Sitz. Ist die Öffnung an der Nase zu groß, weil ein entsprechender NasenbĂŒgel fehlt, so können hier Viren entweichen. Dasselbe gilt fĂŒr mögliche Öffnungen an der Seite oder am Kinn. Die Maske sollte also gut am Gesicht anliegen.

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Eine schlecht sitzende Abdeckung des Mundes und der Nase kann aber auch das eigene Infektionsrisiko erhöhen. Rutscht der Stoff herunter oder schnĂŒrt er bestimmte Bereiche ein, so muss sie der TrĂ€ger korrigieren und fasst sich hierfĂŒr ins Gesicht. An den Fingern und HĂ€nden können sich jedoch Coronaviren befinden. Sie gelangen so leichter zu den SchleimhĂ€uten und können somit das eigene Risiko einer Infektion erhöhen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Christiane Braunsdorf
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