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Corona-Zeit: Soziale Distanz – Was tun, wenn Berührungen fehlen?


Corona-Zeit: Was tun, wenn Berührungen fehlen?

Eine Kolumne von Ulrike Scheuermann

Aktualisiert am 14.04.2020Lesedauer: 2 Min.
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Berührung: Wenn wir uns berühren, wird das sogenannte "Kuschelhormon" Oxytocin ausgeschüttet.
Berührung: Wenn wir uns berühren, wird das sogenannte "Kuschelhormon" Oxytocin ausgeschüttet. (Quelle: Spukkato/getty-images-bilder)
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Wegen der Corona-Krise gehen gerade alle auf soziale Distanz. Das bedeutet aber nicht, dass Sie auf Berührungen verzichten müssen.

Sei es "nur" der Handschlag, an den wir uns gewöhnt haben, oder die freundschaftliche Umarmung bei der Begrüßung. Küsschen links, Küsschen rechts, das sich "auf die Schulter klopfen" oder auch tröstend in den Arm nehmen – all das fehlt momentan. Für getrennt lebende Paare kommt der fehlende Austausch von Zärtlichkeiten oder das Vermissen von Sexualität dazu.

Berührungen sind wichtig

Wenn wir uns berühren, wird das sogenannte "Kuschelhormon" Oxytocin ausgeschüttet. Das sorgt für Beruhigung und emotionale Ausgeglichenheit, macht gute Laune und stärkt unser Vertrauen und Verbundenheitsgefühl mit anderen Menschen. Das geht jetzt aber oftmals nicht, wie können wir das kompensieren?

Sich seelisch berühren

Seelische Berührungen funktionieren auch auf Distanz: durch reichlich digitalen Kontakt. Reden Sie mit anderen Menschen über Ihre Gefühle, Sie können ihnen Ihre Zuneigung und Liebe bekunden, ihnen Ihre momentanen Emotionen mitteilen, das schafft Nähe. Ich beobachte auch, dass wieder vermehrt Briefe und Postkarten geschrieben werden und gerade, wenn die Kinder selbst gemalte Bilder oder gebastelte Ostereier aus Papier schicken, die Empfänger unglaublich ge- und damit berührt sind. Getrennt lebende Eltern oder Großeltern richten "Standleitungen" zum Rest der Familie ein, um den Alltag mitzuerleben oder tauschen sich sehr regelmäßig und mehrmals täglich aus.

Plötzlich führt man auch mit Fremden tiefergehende Gespräche oder sagt den Eltern mal wieder, dass man sie vermisst und lieb hat. Es ist vielleicht sogar die Zeit für Romantik und Liebesbriefe, denn durch all das können wir uns seelisch berühren.

Tipps für Self Care

Menschen, die gut mit sich selbst in Kontakt sind, haben es leichter, Vermissen, Sehnsucht und fehlenden Körperkontakt auszuhalten. Das heißt, wir sollten uns jetzt unbedingt um unsere Selbstfürsorge – Self Care – kümmern.

Achten Sie so gut wie möglich auf sich:

  • Gehen Sie spazieren.
  • Machen Sie "Corona-Pausen".
  • Bewegung und Sport, auch wenn es banal klingt, sorgen für ein gutes Körpergefühl.
  • Machen Sie eine sogenannte Körperdusche: Rubbeln Sie sich ein-, zweimal am Tag, auch mit Kleidung, am ganzen Körper ab.
  • Sie können sich auch mal selbst in den Arm nehmen.
  • Ausgiebig baden, duschen und eincremen tut ebenfalls gut bei Berührungsmangel.
  • Schreiben Sie Ihre Gedanken und Gefühle auf.

Sich etwas von der Seele zu schreiben, unterstützt nachgewiesen und hochwirksam bei der Bewältigung von Problemen, ist gut für gedankliche und emotionale Entlastung und hilft sogar bei Krankheiten.

Die kleinen Kontakte – und: Helfen hilft

Die kleinen Kontakte liegen quasi auf der Straße, Sie können auch auf Distanz lächeln, grüßen, miteinander reden, sich etwas zurufen. Helfen Sie anderen, das hilft Ihnen. Dabei finden Berührungen auf der seelischen Ebene statt.

Die Kostbarkeit von Berührungen

Wir lernen gerade durch das Abstandhalten, die Kostbarkeit von Beziehungen und körperlicher Nähe zu schätzen. Lassen Sie uns darauf freuen, dass wir "danach" unsere Liebsten wieder in den Arm nehmen können und lassen Sie uns dies noch mehr und dauerhaft kultivieren, wenn es wieder möglich ist.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Ulrike Scheuermann
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