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Durchbruch bei Corona? Ebola-Mittel Remdesivir könnte bei Covid-19 helfen

Umstrittene US-Studie  

Ebola-Mittel Remdesivir könnte bei Covid-19 helfen

17.04.2020, 17:42 Uhr | t-online.de, rtr, mwe

Durchbruch bei Corona? Ebola-Mittel Remdesivir könnte bei Covid-19 helfen. Eine Ampulle des Medikaments Remdesivir: Das Ebola-Mittel soll angeblich auch bei Patienten mit Covid-19 wirken. (Quelle: dpa/Ulrich Perrey)

Eine Ampulle des Medikaments Remdesivir: Das Ebola-Mittel soll angeblich auch bei Patienten mit Covid-19 wirken. (Quelle: Ulrich Perrey/dpa)

Die Suche nach einem Medikament gegen die Lungenkrankheit Covid-19 läuft auf Hochtouren. Ein Mittel, das eigentlich gegen Ebolaviren entwickelt wurde, steht nun im Fokus.

Ein Medikament des US-Pharmakonzerns Gilead Sciences zeigt einem Medienbericht zufolge Erfolge bei der Behandlung von Covid-19-Patienten. In einer Studie der Universitätsklinik in Chicago führte das ursprünglich gegen Ebola entwickelte Mittel Remdesivir zu einer schnellen Fiebersenkung und einem Rückgang der Symptome der Lungenkrankheit.

Fast alle mit dem Mittel behandelten Patienten konnten in weniger als einer Woche entlassen werden. Das geht aus einem am Donnerstagabend veröffentlichten Bericht der Onlineplattform für Medizinnachrichten "Stat" hervor.

Wirkstoff muss noch weiter getestet werden

Allerdings warnen Mediziner vor voreiligen Schlüssen. Die Uniklinik wies in einer E-Mail darauf hin, dass Teildaten einer laufenden Studie nicht genutzt werden sollten, um daraus Ergebnisse herzuleiten. Informationen aus einem internen Forum für Wissenschaftler seien ohne Erlaubnis veröffentlicht worden.

Die Universitätsklinik in Chicago ist eines von 152 Krankenhäusern, die an der Gilead-Studie mit schwer erkrankten Covid-19-Patienten teilnehmen. Laut der Nachrichtenplattform "Stat" wurden in Chicago 113 Menschen im Rahmen der Studie behandelt. Doch die Ergebnisse sind nur bedingt aussagekräftig, da es keine Kontrollgruppe gab.

Weitere Ergebnisse aus der laufenden Phase-3-Studie könnten Ende des Monats bekannt gegeben werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters
  • Eigene Recherche

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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