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Sieben-Tage-Inzidenz: Das sind die aktuellen Corona-Hotspots

Sieben-Tage-Inzidenz  

So ist die Corona-Infektionslage in Ihrem Landkreis

Von Laura Stresing, Cem Özer, Sandra Simonsen

05.08.2021, 09:43 Uhr

Neben den Impfquoten steigen aktuell auch die Corona-Infektionszahlen wieder leicht an. Zuletzt gab es umfangreiche Lockerungen je nach Inzidenz. Wir zeigen, wo die Zahlen am niedrigsten sind.

Im zweiten Pandemiejahr zeigt sich verstärkt, wie das Coronavirus SARS-CoV-2 wirksam bekämpft werden kann. Eine Mischung aus Maßnahmen zur Kontaktreduktion, vorsichtigen Lockerungen, milden Temperaturen und dem Fortschreiten der Impfkampagne verspricht eine zunehmende Besserung der Lage. Doch vor allem die Delta-Variante bereitet Experten Sorge – mittlerweile steigen die Infektionszahlen in Deutschland sowie auch in anderen europäischen Ländern wieder an. 

Unsere interaktive Karte zeigt, von welchen Inzidenzwerten das Robert Koch-Institut (RKI) in Ihrem Landkreis ausgeht.* 

WICHTIGER HINWEIS: Die in den Grafiken dargestellten Zahlen spiegeln nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen wider. Es ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Die Werte basieren zudem häufig auf unvollständigen Meldedaten und werden in der Regel eher als zu niedrig angegeben. Bitte informieren Sie sich zusätzlich auf den offiziellen Seiten Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises über aktuelle Daten und Maßnahmen.

Seit Ende April sanken die Infektionszahlen zunächst kontinuierlich. Viele hofften auf einen entspannten Sommer und eine vergleichsweise unbeschwerte Reisesaison. Dabei half auch das gute Wetter: Die Menschen verbringen weniger Zeit in geschlossenen, schlecht gelüfteten Räumen, wo die Ansteckungsgefahr am größten ist. 

Virusvarianten geben Anlass zur Sorge

Allerdings bereiten verschiedene, zum Teil gefährlichere Varianten des Erregers den Experten Sorgen (Mehr dazu hier). Insbesondere die zuerst in Indien entdeckte Delta-Variante breitet sich in Deutschland derzeit schnell aus und führt zu einem erneuten Anstieg der Fallzahlen. Befürchtet wird eine Entwicklung ähnlich wie im Februar, als sich die Alpha-Variante, auch bekannt als B.1.1.7 oder "britische Variante" in Deutschland durchzusetzen begann und eine "Dritte Welle" auslöste. Trotzdem wurden die Corona-Maßnahmen mittlerweile weitgehend gelockert und auch die Einreisebestimmungen sind längst nicht mehr so streng, wie noch vor einigen Wochen. 

Seit dem 1. Juli gelten zudem für Corona-Risikogebiete nicht mehr automatisch Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes. Für rund 80 Länder wurde damit das Reisen erleichtert. 

Das sind die aktuellen Corona-Hotspots

Die Sieben-Tage-Inzidenz wurde eingeführt, um aktuelle Hotspots in der Coronavirus-Pandemie zu identifizieren und gegebenenfalls Maßnahmen einzuführen oder zu verschärfen. Im ersten Pandemiejahr lag der Grenzwert noch bei 50, beziehungsweise 35.

Die nachfolgende Tabelle verschafft einen ersten Überblick, welche Landkreise laut RKI aktuell die niedrigsten oder höchsten Inzidenzwerte aufweisen: 

Wichtiger als diese Tageswerte ist eine Beobachtung der Entwicklungen über einen längeren Zeitraum. Wenn einzelne Landkreise aufgrund von Feiertagen, wegen technischer Probleme, Personalmangels oder aufgrund eines "Meldestaus" an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen keine neuen Zahlen an das RKI übermitteln, kann das zum Teil zu erheblichen Verzerrungen führen.

Der Effekt durch den Meldeverzug ist in den einzelnen Landkreisen unterschiedlich ausgeprägt und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Bitte informieren Sie sich zusätzlich auf den offiziellen Seiten Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises über aktuelle Daten und Maßnahmen. 

* Hinweis zur Bedienung der Karten: Fahren Sie mit dem Mauszeiger über einen Landkreis, um zu erfahren, wie viele Neuinfektionen es in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner gab. Die Daten stammen vom Robert Koch-Institut und werden täglich aktualisiert. Bitte beachten: Landkreise und gleichnamige Kreisstädte werden gesondert ausgewiesen. Um beispielsweise den Wert für die Stadt Rosenheim im Landkreis Rosenheim zu sehen, müssen Sie gegebenenfalls in die Karte hineinzoomen.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherchen

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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