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Corona-Ansteckung: Können einfache CO2-Messgeräte schützen?


Corona-Ansteckung: Können einfache CO2-Messgeräte schützen?

Von t-online, ron

Aktualisiert am 10.08.2020Lesedauer: 2 Min.
Klassenzimmer: Viele Aerosole in der Luft können das Ansteckungsrisiko für Covid-19 erhöhen.Vergrößern des BildesKlassenzimmer: Viele Aerosole in der Luft können das Ansteckungsrisiko für Covid-19 erhöhen. (Quelle: Frank Rumpenhorst/Archivbild/dpa-bilder)
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Schule in Corona-Zeiten heißt auch stickige Luft in Klassenzimmern. Das bereitet Wissenschaftlern große Sorgen. Der Grund: viele Aerosole, hohe Ansteckungsgefahr. CO2-Messgeräte könnten helfen.

Wenn in Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein am 10. August die Schule beginnt, werden die Schüler wieder viele Stunden in schlecht durchlüfteten Klassenzimmern verbringen. Das bereitet Gesundheitsexperten Kopfzerbrechen. Der Grund: eine Ansteckung mit dem Coronavirus durch sogenannte Aerosole, also virushaltige Partikel in der Luft.

Zwar gibt es in der Fachwelt unterschiedliche Meinungen, wie gefährlich diese sind. Dennoch sind sich die meisten Forscher einig darin, dass vor allem in geschlossenen Räumen die Ansteckungsgefahr am größten ist – also auch in Klassenzimmern.

CO2-Messgeräte: Weniger Covid-19-Ansteckungen?

Das Umweltbundesamt (UBA) schlägt nun vor, CO2-Sensoren beziehungsweise CO2-Messgeräte in Klassenräumen als ein Hilfsmittel für die Vorsorge zu installieren. Die Idee: Sie könnten nach Ansicht der Behörde helfen, das Übertragungsrisiko von Coronaviren in Klassenzimmern deutlich zu senken.

Wenn sich von Menschen ausgeatmetes CO2 in der Luft befinde, so der Gedanke, seien auch viele Aerosole in der Luft. Die CO2-Messgeräte könnten Alarm schlagen, wenn die Werte zu hoch seien und es könnten entsprechende Gegenmaßnahmen wie Lüften unternommen werden.

Kostengünstige CO2-Messgeräte im Handel

Die Behörde forderte im Übrigen schon lange vor der Corona-Pandemie, dass in Klassenzimmern die CO2-Konzentration nicht unter den kritischen Wert von über 1.000 ppm (parts per million) fallen dürfe. Zum Vergleich: In der Frischluft im Freien sei die CO2-Konzentration deutlich niedriger und liege bei etwa 410 ppm. Das wirke sich unter anderem positiv auf die Denkleistung aus.

CO2-Messgeräte in verschiedenen Preisklassen sind heute schon im Handel erhältlich. Diese Geräte warnen vor zuviel Kohlendioxid in der Luft, und damit auch vor vielen Aerosolen. Wenn man dann im Klassenzimmer lüfte, lasse sich möglicherweise ein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung von Covid-19 vermeiden.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
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