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Diese drängenden Corona-Fragen sind noch ungeklärt

Von t-online, dpa, mra

Aktualisiert am 28.01.2021Lesedauer: 3 Min.
Corona-Pandemie: Wie hoch die Ansteckungsgefahr in öffentlichen Verkehrsmitteln ist, ist immer noch unklar.
Corona-Pandemie: Wie hoch die Ansteckungsgefahr in öffentlichen Verkehrsmitteln ist, ist immer noch unklar. (Quelle: ArtistGNDphotography/getty-images-bilder)
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Weltweit arbeiten Experten daran, das Coronavirus besser zu verstehen, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Doch einige Fragen bleiben auch ein Jahr nach Beginn der Corona-Krise offen.

Das Wichtigste im Ăśberblick


Der Aufwand ist immens: Tausende Wissenschaftler widmen sich seit gut einem Jahr dem Coronavirus, um den Erreger und seine Folgen besser zu verstehen. Man weiß schon recht gut, wie SARS-CoV-2 übertragen wird, welche Situationen für Ausbrüche sorgen können und sammelt täglich Erfahrungen bei der Behandlung von Erkrankten.


Coronavirus: An diesen Orten lauert das größte Risiko

In der Bahn, im Restaurant und auch zu Hause – wo sich Menschen auf engem Raum befinden, kann sich das Coronavirus leicht ausbreiten. Unsere Fotoshow zeigt, welche Situationen besonders riskant sind.
Bahn: Öffentliche Verkehrsmittel wie Busse oder Bahnen sind ebenfalls mögliche Infektionsquellen. Hier treffen viele Menschen auf engem Raum aufeinander. Schutzmaßnahmen wie Abstand halten und das Tragen einer Gesichtsmaske können das Ansteckungsrisiko minimieren – sofern sich alle daran halten.
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Angesichts weiterhin hoher Fall- und Sterbezahlen in Deutschland sind solche Erkenntnisse extrem wichtig. Trotzdem liegt noch einiges im Dunklen. Was sind für Ärzte, Wissenschaftler und andere Experten die drängendsten Fragen, die geklärt werden sollten?

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An welchen Orten infizieren sich die Menschen mit dem Coronavirus?

Experten zufolge ist in etwa 80 Prozent der Fälle unklar, wo genau sich die Menschen mit dem Coronavirus infizierten. "Durch die Befragung von Erkrankten zeigte sich, dass die meisten Ansteckungen im privaten Umfeld stattgefunden haben", sagte der Infektionsepidemiologe Dr. Ralf Krumkamp im t-online-Interview. Doch das sei nicht immer bekannt. Für den öffentlichen Raum, wie Nahverkehr oder Geschäfte, würden weiterhin solide Daten fehlen, so Krumkamp.

Wie weit verbreitet und wie gefährlich sind die Corona-Mutationen?

Mehrere neue Varianten des Coronavirus wurden in immer mehr Ländern entdeckt. Auch in Deutschland wurden diese Erreger bereits nachgewiesen:

  • B.1.1.7 aus GroĂźbritannien
  • B.1.351 aus SĂĽdafrika
  • P.1 aus Brasilien

Wie gefährlich die Mutationen sind, kann bisher noch nicht eindeutig beantwortet werden. In Deutschland und anderen Ländern geht die Sorge um, dass ansteckendere Mutanten des Coronavirus die Infektionslage massiv verschlechtern könnten.

SchĂĽtzen die Corona-Impfstoffe auch vor Mutationen?

Auch das ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar. Es gibt aber Anzeichen dafĂĽr, dass die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und auch Moderna zumindest gegen die britische Mutation wirken. Die Impfstoffhersteller fĂĽhren dazu aktuell Studien durch.

Was beeinflusst die Schwere des Krankheitsverlaufs?

SARS-CoV-2 scheint eine doppelte Natur zu haben: bei einigen Personen tragisch tödlich und bei anderen überraschend mild, schreiben US-Forscher im Fachjournal "Annals of Internal Medicine". Asymptomatische Menschen scheinen demnach ungefähr 40 bis 45 Prozent der Infektionen auszumachen. Das Fehlen von Symptomen müsse aber nicht unbedingt bedeuten, dass kein Schaden vorliege.

Warum sich die Verläufe so stark unterscheiden, ist noch nicht abschließend geklärt. Studien geben Hinweise darauf, dass die Menge an Viren, die jemand bei einer Ansteckung abbekommt, ein Faktor sein könnte. Grundsätzlich sind ältere Menschen stärker als andere gefährdet, schwer zu erkranken. Ab etwa 70 Jahren steigt das Risiko stark an. Auch Vorerkrankungen können eine entscheidende Rolle für den Verlauf spielen – auch bei jüngeren Menschen.

Wie lässt sich Covid-19 optimal behandeln?

Eine entscheidende ist die Frage nach der Therapie von Covid-19-Patienten. Zwar haben Ärzte inzwischen viel mehr Erfahrung bei der Behandlung sammeln können, doch die Krankheit ist so neu, dass man vor allem versucht, die Symptome zu lindern. Es gibt außerdem noch kein zugelassenes Medikament, welches das Virus zuverlässig bekämpft.

Covid-19: Wirksame Medikamente gegen die Erkrankung werden weiter erforscht. (Symbolbild)
Covid-19: Wirksame Medikamente gegen die Erkrankung werden weiter erforscht. (Symbolbild) (Quelle: Tempura/getty-images-bilder)

Welche Spätfolgen drohen bei Covid-19?

"Genesen" steht in vielen Corona-Statistiken. Doch sind diese Menschen auch wirklich wieder fit? Aufgrund der Neuartigkeit des Krankheitsbildes ließen sich keine zuverlässigen Aussagen treffen zu Langzeitauswirkungen und Folgeschäden durch Covid-19 beziehungsweise durch deren Behandlung, etwa eine Langzeitbeatmung, schreibt das Robert Koch-Institut (RKI) in einem Online-Steckbrief.

Es existieren aber Berichte ĂĽber Patienten, die eher leichter erkrankt waren, aber noch ĂĽber Wochen und Monate von Folgen betroffen sind, etwa von Luftnot bei Anstrengung und andauernder MĂĽdigkeit. Wie groĂź das Problem ist, zeichnet sich erst jetzt langsam ab. Was die Forscher bereits ĂĽber das Post-Covid-Syndrom wissen, lesen Sie hier.

Wie lange ist man nach einer Corona-Infektion immun?

Die Hoffnung ist groß, dass man nach einer Infektion mit dem Coronavirus zumindest eine Zeit lang dagegen immun ist. Aber wie lange der Immunschutz tatsächlich andauert, steht nicht fest. Erste langfristige Untersuchungen machen Hoffnung darauf, dass die Immunität auch bei milden Verläufen durchaus mehrere Monate andauert – oder sogar länger.

Doch aktuell stellt sich vielmehr die Frage, wie gut die Immunantwort vor den neuen, mutierten Varianten des Coronavirus schĂĽtzt.

Woher stammt das Coronavirus SARS-CoV-2?

Studien legen einen Ursprung des Virus bei Fledermäusen nahe. Aber wie ist es auf den Menschen übergesprungen? Vermutet werden andere Tierarten als Zwischenwirte: Zwischenzeitlich war das Schuppentier im Gespräch – eine Theorie, die der Berliner Virologe Christian Drosten ablehnte. Er lenkte vor einiger Zeit den Verdacht auf Marderhunde, in denen bereits der SARS-Erreger nach dem SARS-Ausbruch 2002/3 gefunden worden sei. Geklärt ist die Frage bis heute nicht.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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