Sie sind hier: Home > Gesundheit > Coronavirus >

RKI ändert Kriterien für Corona-Test – wann kann man sich testen lassen?

Begrenzte Kapazitäten  

RKI ändert Kriterien für Corona-Tests

03.11.2020, 16:32 Uhr | dpa

RKI ändert Kriterien für Corona-Test – wann kann man sich testen lassen?. Corona-Tests: Das Robert Koch-Institut (RKI) weist auf die Grenzen der Corona-Testmöglichkeiten in Deutschland hin. (Quelle: Getty Images/zoranm)

Corona-Tests: Das Robert Koch-Institut (RKI) weist auf die Grenzen der Corona-Testmöglichkeiten in Deutschland hin. (Quelle: zoranm/Getty Images)

Die Corona-Infektionszahlen sind zuletzt in Deutschland stark angestiegen. Nicht jeder Verdachtsfall kann daher künftig getestet werden. Das RKI hat nun die Kriterien angepasst.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat auf die Grenzen der Corona-Testmöglichkeiten in Deutschland hingewiesen. Je höher die Fallzahlen seien, desto schwieriger werde es, alle Menschen mit Erkältungssymptomen zu testen, sagt RKI-Vizechef Lars Schaade in Berlin. 

Nötig wären dann mehr als drei Millionen Tests pro Woche – dies sei weder nötig noch erforderlich. Deshalb habe das RKI die Empfehlungen an Ärzte hinsichtlich der Testkriterien angepasst, sagt Schaade. Faktoren seien etwa die Symptome, die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe und die Wahrscheinlichkeit, dem Coronavirus ausgesetzt gewesen zu sein.

Steigende Fallzahlen müssen gestoppt werden

Über die Lage in der Pandemie sagt Schaade: "Wir sind noch mitten im Marathon." Er appellierte an die Bürger, die Verhaltensregeln einzuhalten. Nähme die Fallzahl weiter so schnell zu wie zuletzt – mit einer Verdoppelung innerhalb von zehn Tagen –, gäbe es nach seinen Worten 400.000 Fälle pro Tag bis Weihnachten.

Angesichts stark steigender Infektionszahlen hatten Labore zuvor vor einer Überlastung beim Auswerten von Corona-Tests gewarnt. Die Testkapazitäten seien bundesweit erstmalig zu 100 Prozent ausgereizt, teilt der Verband der Akkreditierten Labore in der Medizin auf Basis von Daten aus 162 Laboren mit. In der vergangenen Woche wurden demnach insgesamt 1,4 Millionen PCR-Tests gemacht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Coronavirus

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: