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Bremsenstich: Was Sie bei einer Wanderröte tun sollten


Bremsenstich: Das sollten Sie bei einer Wanderröte tun

Von t-online, sah

Aktualisiert am 25.09.2023Lesedauer: 2 Min.
Wanderröte: Sie kann auch einige Wochen nach einem Insektenstich auftreten.Vergrößern des BildesWanderröte: Sie kann auch einige Wochen nach einem Insektenstich auftreten. (Quelle: Panthermedia/imago-images-bilder)
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Sie kann bis zu einem Monat nach einem Bremsenstich auftreten: die Wanderröte. Wie Sie sich verhalten sollten, wenn die ringförmige Hautrötung auftritt.

Meist tritt die Wanderröte – Erythema migrans – nach einem Zeckenbiss auf. In seltenen Fällen können aber auch blutsaugende Insekten wie Bremsen die Ursache sein.

Wie sieht die Wanderröte aus?

Die Wanderröte sieht aus wie eine Zielscheibe: Um die Einstichstelle herum ist die Haut blass und um das kleine helle Feld herum breitet sich die Rötung nach außen aus – sie "wandert" quasi. Sie ist mindestens fünf Zentimeter groß, in der Regel nicht angeschwollen und bleibt für rund zwei bis drei Wochen. In dieser Zeit wird die kreisförmige Rötung täglich etwas größer.

Das Tückische an der Wanderröte: Sie tritt frühestens drei Tage nach dem Stich einer Bremse auf. Oft vergehen jedoch auch ein bis zwei, in selteneren Fällen sogar vier Wochen, sodass viele den Stich gar nicht mehr damit in Verbindung bringen. Deshalb ist es wichtig, die Einstichstelle einige Wochen zu beobachten.

Wanderröte nach Bremsenstich: Wann sollte man zum Arzt?

Während ein Bremsenstich starken Juckreiz auslöst und mit roten Quaddeln und Schmerzen verbunden ist, juckt und schmerzt die Wanderröte in der Regel nicht. Sie kann aber ein erstes Anzeichen für Borreliose – auch Lyme-Borreliose genannt – sein.

Denn bei einem Bremsenstich können in seltenen Fällen Borrelien übertragen werden, die krank machen. Die Bakterien greifen im Frühstadium die Haut an, später auch das zentrale Nervensystem oder die Gelenke.

Taucht eine Wanderröte nach einem Insektenstich auf, sollten Sie immer sofort einen Arzt aufsuchen. In der Regel kann der Arzt Borrelien mit einer mehrwöchigen Therapie mit einem Antibiotikum behandeln. Wird dieses nach Vorschrift genommen, bekämpft es die Infektion effektiv. Unbehandelt kann eine Borreliose-Infektion später die Nerven angreifen und unterschiedliche Beschwerden hervorrufen.

Manchmal besteht auch das Risiko, eine Wanderröte mit anderen Hautausschlägen zu verwechseln, wenn sie zum Beispiel fleckig erscheint oder stark verblasst. Ein weiteres, selteneres Anzeichen für eine Borreliose-Infektion sind kleine rot-bläuliche Beulen, die sich am Ohr, der Brustwarze oder Nase entwickeln.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
Verwendete Quellen
  • Birgit und Heinz Mehlhorn (2018): Blutsauger und Hygieneschädlinge: Erkennen – Vorbeugen – Bekämpfen (Govi)
  • Berufsverband Deutscher Internisten e. V.: Borreliose
  • Umweltbundesamt: Bremsen
  • Eigene Recherchen
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