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Ärzte warnen vor Corona-Selbsttests

Von afp
Aktualisiert am 04.12.2020Lesedauer: 2 Min.
Schnelltest: Auch Laien sollen nun Corona-Schnelltests durchführen dürfen.
Schnelltest: Auch Laien sollen nun Corona-Schnelltests durchführen dürfen. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa-bilder)
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Eine neue Verordnung zu Corona-Selbsttests erlaubt es Lehrern und Pädagogen, sich selbst auf Covid-19 zu testen. Ärzte kritisieren das, da falsche Ergebnisse die Gefahren durch Superspreader erhöhen könnten.

Die niedergelassenen Ärzte warnen vor dem Gebrauch von Corona-Selbsttests durch medizinische Laien. Dadurch steige das Risiko fehlerhafter Negativ-Ergebnisse und damit die Gefahr durch Superspreader, die sich dann "in trügerischer Sicherheit wiegen", erklärte der NAV-Virchowbund. Er wandte sich damit gegen eine durch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgenommene Neuregelung.


Diese Organe kann das Coronavirus schädigen

Covid-19 galt zunächst nur als Erkrankung der Atemwege und Lunge. Doch Untersuchungen konnten zeigen, dass sich das Coronavirus auch in anderen Organen ausbreiten kann.
Der SARS-CoV-2-Erreger befällt vor allem die unteren Atemwege. Betroffene mit einem mittleren oder schweren Verlauf entwickeln meist einen trockenen Husten, Atemnot und/oder sogar eine Lungenentzündung. Besonders vorgeschädigte Lungen – zum Beispiel durch Rauchen – scheinen anfällig für einen schweren Krankheitsverlauf zu sein.
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Fehlerhafte Selbstabstriche "gefährden Menschenleben"

"Abstriche auf das Coronavirus können nur durch geschultes Fachpersonal durchgeführt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die hohe Sensitivität, die den Antigen-Schnelltests bescheinigt wird, auch tatsächlich erreicht wird", erklärte der Virchowbund. Fehlerhafte Selbstabstriche "gefährden Menschenleben, anstatt sie zu schützen".

Der Ärzteverband sieht nach eigenen Angaben die Gefahr, dass Selbsttests "die momentan lebenswichtigen Kontaktbegrenzungen" unterlaufen könnten, weil Menschen mit negativem Test sich an die Regeln nicht mehr gebunden fühlen. "Die Maxime heute lautet: Kontakte begrenzen, Kontakte begrenzen, Kontakte begrenzen", hob der Virchowbund hervor.

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"Tagtäglich verzeichnen wir Hunderte von Toten", erklärte der Bundesvorsitzende Dirk Heinrich. "Das sind keine anonymen Ziffern in einer Statistik, sondern konkrete Personen, die alle Weihnachten nicht mehr erleben werden."

Spahns Angebot erntet Kritik

Bundesgesundheitsminister Spahn hatte die seit Freitag geltende neue Verordnung zu den Selbsttests am Morgen im ZDF verteidigt. Demnach sollen sich insbesondere Lehrer und Erzieher nun selbst mit Schnelltests auf das Coronavirus testen können. Dies sei nur ein Angebot, "ich habe ja nicht gesagt, alle müssen das umsetzen", sagte Spahn. Die Neuregelung stößt auch bei vielen Pädagogen auf scharfe Kritik.

Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland wurde am Morgen vom Robert Koch-Institut (RKI) mit 23.449 innerhalb von 24 Stunden angegeben, rund 640 mehr als eine Woche zuvor. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion blieb ebenfalls sehr hoch. Sie stieg innerhalb eines Tages um 432 auf nun insgesamt 18.034.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Laura Stresing, Cem Özer, Sandra Simonsen
CDUCOVID-19Jens Spahn
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