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Impftermin Hamburg: Anmeldung, Hotline und wichtige Infos

Infos, Anmeldung und Durchführung  

Corona-Impfungen Hamburg: Wann und wo kann ich mich impfen lassen?

31.03.2021, 12:29 Uhr | t-online

Impftermin Hamburg: Anmeldung, Hotline und wichtige Infos. Impfarzt Dr. Werner F. Feld mit einem Ehepaar (Archivbild): Im Hamburger Impfzentrum haben die Impfungen begonnen. (Quelle: imago images/Future Image)

Impfarzt Dr. Werner F. Feld mit einem Ehepaar (Archivbild): Im Hamburger Impfzentrum haben die Impfungen begonnen. (Quelle: Future Image/imago images)

Die Impfungen gegen das Coronavirus haben in Hamburg Ende Dezember begonnen. Die Impfreihenfolge folgt bundesweiten Vorgaben. Was müssen Impfwillige speziell in Hamburg beachten? 

Hier erhalten Sie einen Überblick, wer zur Prioritätengruppe bei der Corona-Impfung gehört, wie die Terminvergabe in Bayern erfolgt und wie die Impfung abläuft.

Prioritäten beim Impftermin: Wer wird wann geimpft?

Wer wann geimpft wird, ist in Hamburg wie in allen Bundesländern nach einer Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums (Corona-Impfverordnung; CoronaImpfV) festgelegt, die auf einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) beim Robert Koch-Institut basiert.

Wer kann sich zuerst impfen lassen?

Diese Reihenfolge gilt bei der Impfung

Solange die Corona-Impfstoffe noch knapp sind, werden zuerst die Menschen geimpft, die besonders gefährdet sind. Dazu wurden verschiedene Priorisierungsgruppen gebildet. Wann von einer Gruppe zur nächsten gewechselt werden kann, richtet sich nach der Verfügbarkeit der Impfstoffe und wird von den Bundesländern entschieden. Der folgende Überblick zeigt die Reihenfolge bei der Impfung.

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus durchführen
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie
  • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin oder im Rahmen der Behandlung schwer immunsupprimierter Patienten
  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Diabetes mellitus mit Komplikationen, Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
  • Polizei- und Einsatzkräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind
  • Über 60-Jährige
  • Personen insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Adipositas (BMI über 30)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im  Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren  oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind
  • Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
  • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grund-, Sonder- oder Förderschulen sind, tätig sind sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht

Alle, die ein geringeres Risiko haben, einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zu erleiden. Ihnen soll nach den priorisierten Gruppen ein Impfangebot gemacht werden.


 


Wie werde ich benachrichtigt?

Personen, die eine Berechtigung zur Impfung haben, werden postalisch informiert. Alle Hamburgerinnen und Hamburger, die über 80 Jahre alt sind, haben bereits eine Benachrichtigung erhalten. 

Anmeldung: Hotline für den Impftermin

Einen Impftermin bekommen Berechtigte über die Hotline 116 117. Diese ist aktuell von 8 bis 22 Uhr an sieben Tagen in der Woche erreichbar.

Die Verfügbarkeit der Impftermine richtet sich nach der Verfügbarkeit des Impfstoffes und kann eingeschränkt sein, so die Stadt. Neue Termine werden eingestellt, sobald entsprechend ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht.

Hamburg will nun einen Teil der Termine für Anrufer zurückhalten. Denn ein Großteil der Termine werde inzwischen online vergeben, wie es aus der Hamburger Sozialbehörde heißt. Da ein Großteil der Impfberechtigen aus der Gruppe der über 80-Jährigen jedoch nicht internetaffin sei, wäre das unvorteilhaft. Deswegen wolle man die Hälfte der verfügbaren Termine nur noch per Telefon vergeben.

Impftermin online beantragen

Neben der telefonischen Anmeldung besteht auch die Möglichkeit, sich online einen Impftermin für die Corona-Impfung zu reservieren. Die Anmeldung erfolgt über www.impfterminservice.de/impftermine.

Welche Regeln gelten für Pflegeheime?

In den Pflegeheimen und in den Krankenhäusern finden Impfungen durch mobile Impfteams statt. Für Bewohner von Pflegeeinrichtungen ist es nicht erforderlich, einen Termin zu vereinbaren.

Die Einrichtungen informieren direkt über den jeweiligen Ablauf. Beschäftigte in der ambulanten Pflege erhalten die Information zu der Impfung über ihre Arbeitgeberin oder ihren Arbeitgeber. Weitere Tätigkeitsbereiche und Berufsgruppen werden schrittweise gezielt angesprochen, heißt es.

Blick in das Hamburger Impfzentrum (Archivbild): Es befindet sich in der Messehalle A3. (Quelle: imago images/Joerg Boethling)Blick in das Hamburger Impfzentrum (Archivbild): Es befindet sich in der Messehalle A3. (Quelle: Joerg Boethling/imago images)

Wo kann ich mich in Hamburg impfen lassen?

Die Impfungen erfolgen im Hamburger Impfzentrum in den Messehallen (Eingang West, Halle A3), 20357 Hamburg. Nur in Pflegeeinrichtungen können Impfungen vor Ort erfolgen. In Arztpraxen ist es derzeit nicht möglich.

Der Zugang zum Impfzentrum ist über die Lagerstraße zu erreichen. An der Messehalle A3 steht ein Parkplatz zur Verfügung, der ebenfalls über die Lagerstraße erreichbar ist. Eine Lagekarte finden Sie hier.

Was tun, wenn ich nicht selbstständig ins Impfzentrum kann? 

Das DRK bietet Menschen über 80 Jahren, die für ihren Impftermin nicht selbstständig oder mit einer Begleitperson in das Corona-Impfzentrum kommen können, einen Transport an. Dazu muss zunächst der Termin vereinbart werden. Dann kann unter der Telefonnummer 040 584477 spätestens 24 Stunden vor dem Impftermin die Fahrdienstleistung gebucht werden.

Ein Impfangebot für Menschen, die ihr Zuhause gar nicht verlassen können, gibt es derzeit noch nicht, weil noch keine Impfungen in der eigenen Wohnung angeboten werden. Sobald es eine Möglichkeit dazu gibt, wollen die Behörden darüber informieren. 

Was muss ich zum Impftermin mitbringen?

Im Impfzentrum gilt Maskenpflicht. Zudem müssen sich Besucher an die Abstandsregeln halten. Folgende Dokumente werden zur Impfung im Impfzentrum benötigt: 

  • Personalausweis
  • Terminbestätigung
  • Arbeitgeberbescheinigung, falls Sie zur Berufsgruppe gehören, die bereits geimpft wurde 

Ein Impfpass ist nicht nötig. Es wird empfohlen, weite Kleidung zu tragen, in der der Oberarm freigelegt werden kann. In diesen wird der Impfstoff gespritzt.

Ablauf: So wird die Impfung durchgeführt

Die Corona-Impfung im Impfzentrum läuft nach einem bestimmten Schema ab. Das sind die einzelnen Schritte:

1. Einlass und kurze Überprüfung 

2. Anmeldung: Hier werden Daten und Impfberechtigung geprüft.

3. Wartebereich

4. "Impfbox": Hier klärt ein Arzt über die Impfung auf, anschließend erfolgt die Impfung.

5. Ruhezone: Nach der Impfung sind hier 15 bis 30 Minuten Aufenthalt eingeplant.

6. Anschließend erfolgt die Ausgabe der Impfbescheinigung.

7. Dann geht es über den Ausgang aus dem Impfzentrum hinaus.


Kann ich auch ohne Termin ins Impfzentrum?

Wer keinen Termin hat, sollte sich nicht am Impfzentrum an der Messe einfinden, in der Hoffnung, doch noch dran zu kommen. Laut Angaben der Stadt Hamburg ist es ausgeschlossen, dass Impfungen ohne vorherige Terminvergabe stattfinden.

Kann ich geimpft werden, wenn ich schon Corona hatte?

Nein. Das liegt an der Knappheit des Impfstoffes. Von der Behörde heißt es dazu: "Personen, die eine labordiagnostisch gesicherte Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, werden vorerst nicht geimpft. Sobald mehr Impfstoff vorhanden ist, können auch Personen mit einer bereits durchgemachten Infektion geimpft werden."

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Wie viele Impfungen bekomme ich – und in welchem Abstand?

Als Corona-Schutzimpfung sind zwei Impfungen in einem Abstand von derzeit drei Wochen vorgesehen. 

Nach einem Beschluss der Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister von Bund und Ländern soll der Corona-Impfstoff AstraZeneca ab sofort nur bei über 60-Jährigen eingesetzt werden. Unter 60-Jährige sollen sich "nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung" weiterhin damit impfen lassen können. Wie das Pharmaunternehmen AstraZeneca mitteilte, soll das Vakzin künftig den Namen Vaxzevria tragen.

Verwendete Quellen:

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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