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Wie gefÀhrlich ist die Schweizer Corona-Variante?

Christiane Braunsdorf

Aktualisiert am 27.04.2021Lesedauer: 3 Min.
In der Schweiz ist eine neue Corona-Mutante aufgetaucht: Was bedeutet das fĂŒr die VirusbekĂ€mpfung?
In der Schweiz ist eine neue Corona-Mutante aufgetaucht: Was bedeutet das fĂŒr die VirusbekĂ€mpfung? (Quelle: Bernd Thissen/dpa-bilder)
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Forscher in Norditalien haben eine neue Variante des Coronavirus entdeckt. Ob sie sich stark ausbreiten und damit die PandemiebekÀmpfung erschweren könnte, erklÀrt ein Virologe.

Eine weitere Variante des Coronavirus SARS-CoV-2 sorgte zuletzt fĂŒr Beunruhigung. Ihr Name: B.1.1.39. Entdeckt wurde sie bei einem 57-jĂ€hrigen Patienten aus Italien, der milde Symptome zeigte. Das berichtete der Generaldirektor des in Candiolo ansĂ€ssigen Instituts IRCCS, Antonio Sottile, in der Schweizer Zeitung "Blick".

Noch sei unklar, wo der Mann sich mit der Mutante angesteckt habe, so Sottile weiter. Die Forscher fanden heraus: Sie ist Ă€hnlich ansteckend wie die Variante, die sich seit Herbst 2020 in Großbritannien verbreitet und die mittlerweile auch in Deutschland den Großteil der Infektionen ausmacht.

TĂŒckisch ist jedoch: Der Patient, bei dem sie in Italien entdeckt wurde, soll schon einmal mit dem Coronavirus infiziert gewesen sein. Nun wurde er offenbar neu infiziert. Damit wĂ€re eine Reinfektion auch bei Menschen möglich, die bereits Antikörper gebildet hatten.

Variante B.1.1.39: Die meisten Infektionen in der Schweiz

Ihren Namen erhielt die Mutante, weil sie weltweit zu 69 Prozent in der Schweiz vorkommt. Hier wurde sie bereits mehr als 1.100 Mal bei Sequenzierungen gefunden, in Deutschland bereits rund 220 Mal, in Großbritannien rund 80 Mal. Sie taucht demnach in den meisten europĂ€ischen LĂ€ndern auf, aber auch in den USA und in Japan. Allerdings sind in diesen LĂ€ndern nur sehr wenige FĂ€lle bekannt.

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Die gute Nachricht: Forscher sehen die Wirkung der Corona-Impfstoffe nicht beeintrÀchtigt. Die auf dem Markt erhÀltlichen Vakzine wirken wohl auch gegen die neue Variante.

Grund zur Besorgnis? Das sagt ein Experte

Was bedeutet die Entdeckung dieser Mutante nun fĂŒr den weiteren Verlauf der PandemiebekĂ€mpfung? Dr. Adam Grundhoff vom Leibniz-Institut fĂŒr Experimentelle Virologie in Hamburg sieht aktuell keinen Grund zur Besorgnis. "Wie man bislang den spĂ€rlichen Daten entnehmen kann, handelt es sich bei der 'Schweizer' Variante um eine Variante mit Gemeinsamkeiten zu der britischen B.1.1.7. Die Frage ist immer, ob eine neue Mutante sich gegen die aktuell vorherrschenden Varianten durchsetzen kann. Die neue Variante hat wahrscheinlich wenig Vorteil gegenĂŒber der B.1.1.7., die inzwischen auch in der Schweiz vorherrscht", erklĂ€rt Grundhoff im GesprĂ€ch mit t-online.

Des Experten vermutet, dass sich die Mutante nicht durchsetzen wird. Fest steht ihm zufolge jedoch: "Je mehr Infektionen auftreten, desto mehr Varianten bilden sich auch heraus. Es handelt sich dabei um Kopierfehler der Virus-RNA. Durch die Sequenzierung – also die Untersuchung des genetischen Codes – können diese VerĂ€nderungen im Erbgut des Virus erkannt werden", so Grundhoff.

In Deutschland werden etwa fĂŒnf Prozent der positiven PCR-Tests dahingehend untersucht. "Hat man eine Variante gefunden, ist die Frage, inwieweit sie sich durchsetzt. In Indien hat man zum Beispiel VerĂ€nderungen am Spike-Protein nachgewiesen, wodurch Antikörper dort nicht mehr so gut binden", erklĂ€rt Grundhoff.

Doch auch hier sei noch nicht einmal klar, ob die besonderen Eigenschaften dieser Variante fĂŒr den fatalen Anstieg der Fallzahlen verantwortlich seien, oder ob dies an anderen UmstĂ€nden wie zum Beispiel einem ĂŒberlasteten Gesundheitssystem liege.

"Varianten sind eigentlich erst dann relevant, wenn es wissenschaftlich fundierte Daten dazu gibt, dass das Virus sich durchsetzt und zum Beispiel etwas beim Ansteckungstempo oder der Schwere des Krankheitsverlaufes verĂ€ndert. Oder wenn die bislang entwickelten Impfstoffe dann nicht mehr wirken", sagt Grundhoff. Bei der Schweizer Variante sei dies aktuell nicht zu befĂŒrchten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Christiane Braunsdorf
  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen
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