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So schĂŒtzen Sie sich an Weihnachten vor Corona

Von Christiane Braunsdorf

Aktualisiert am 23.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Eine Frau macht einen Corona-Schnelltest: Diese Maßnahme erhöht an Weihnachten den Schutz vor dem Virus.
Eine Frau macht einen Corona-Schnelltest: Diese Maßnahme erhöht an Weihnachten den Schutz vor dem Virus. (Quelle: Karen Focht/imago-images-bilder)
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Das zweite Weihnachten unter Corona: Jeder FĂŒnfte fĂŒrchtet sich vor einer Infektion mit dem Virus bei Treffen mit den Verwandten. Die wichtigsten Regeln fĂŒr ein möglichst sicheres Fest.

Das Wichtigste im Überblick


  • Die Booster-Impfung
  • Schnelltests als Schutzmaßnahme
  • Abstand, Maske, LĂŒften
  • Bei Symptomen: sich sofort isolieren

Auch in diesem Jahr ĂŒberschattet das Coronavirus die Weihnachtsfeierlichkeiten. US-Wissenschaftler fanden heraus: Jeder FĂŒnfte fĂŒrchtet sich vor einer Infektion beim Fest. Besonders Frauen zwischen 50 und 60 Jahren, die sich in einem schlechten körperlichen und mentalen Allgemeinzustand befinden, sind betroffen. Ein Viertel gab sogar an, dass sie allein schon stresst, das Haus zu verlassen. Die Angst vor einer Infektion ist groß.


Diese bekannten Forscher sitzen im neuen Expertenrat

Prof. Dr. Christian Drosten: Der Chefvirologe der Berliner CharitĂ© zĂ€hlt zu den bekanntesten Gesichtern seit der Corona-Pandemie. Drostens Forschungsschwerpunkte sind neu auftretende Viren – insbesondere mit Coronaviren kennt sich der Virologe seit Jahren aus. Sein Wissen teilt er regelmĂ€ĂŸig im NDR-Podcast "Coronavirus-Update".
Prof. Dr. med. Christian Karagiannidis: Er ist GeschĂ€ftsfĂŒhrender Oberarzt der Lungenklinik Köln-Merheim und Leiter des dortigen Ecmo-Zentrums. Außerdem ist er wissenschaftlicher Leiter des Intensivregisters der Deutschen InterdisziplinĂ€ren Vereinigung fĂŒr Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) und PrĂ€sident der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN).
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Doch ganz allein feiern muss niemand. Aber: Den ganz großen Kreis sollte man dennoch meiden. Der Modellierer Thorsten Lehr mahnte im GesprĂ€ch mit t-online: "Bitte treffen Sie sich mit so wenig Menschen wie möglich." Das gilt leider auch fĂŒr Geimpfte und Geboosterte. Lehr: "Auch die große Mehrheit, die sich an alles gehalten hat, kann sich unter Omikron schneller infizieren und das Virus weitertragen. Omikron entgeht weitgehend unserem Impfschutz."

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Sind Ungeimpfte unter den WeihnachtsgÀsten, gilt bundesweit: Nur ein Haushalt darf sich mit höchstens mit zwei weiteren Personen eines weiteren Haushalts treffen. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezÀhlt.

Diese Maßnahmen erhöhen den Schutz an Weihnachten:

Die Booster-Impfung

Wer bereits den dritten Piks bekommen hat, hat seine Immunabwehr noch einmal deutlich gesteigert. Denn klar ist: Der Impfschutz lÀsst einige Monate nach der zweiten Impfung deutlich nach.

Schnelltests als Schutzmaßnahme

Ein Schnelltest kann eine Infektion anzeigen. Doch Vorsicht: Die ZuverlĂ€ssigkeit dieser Tests schwankt stark. Eine ÜberprĂŒfung des Paul-Ehrlich-Instituts ergab: Einer von fĂŒnf Tests ist nicht zuverlĂ€ssig. Ein negatives Testergebnis bedeutet daher nicht zwangslĂ€ufig, dass man nicht infiziert ist.

Das Robert Koch-Institut teilt dazu mit: "Ein negatives Testergebnis schließt eine SARS-CoV-2-Infektion nicht aus! Auch bei korrekter TestdurchfĂŒhrung ist es lediglich weniger wahrscheinlich zum Zeitpunkt der Testung kontagiös, d.h. fĂŒr andere ansteckend zu sein."

Außerdem verweist die Behörde auf die zeitliche begrenzte Aussagekraft des Testergebnisses: "Es ist also durchaus möglich, dass eine infizierte Person, die ein negatives Antigentestergebnis erhĂ€lt, bereits am darauffolgenden Tag (bei gestiegener Viruslast im Nasen-Rachenraum) ein positives Ergebnis bekommt. (Falsch) negative Testergebnisse dĂŒrfen daher nicht als Sicherheit (etwa in der Form 'Ich bin nicht infiziert und kann daher auf Schutzmaßnahmen verzichten') verstanden werden. Es ist in jedem Falle erforderlich, trotz eines negativen Antigentestergebnisses weiterhin die AHA+L-Regeln einzuhalten."

Einen Schnelltest direkt am Festtag zu machen, ist sicher sinnvoll. Eine kontinuierliche Testung in den Tagen davor erhöht jedoch die Sicherheit.

Abstand, Maske, LĂŒften

Besonders Ă€ltere und vorerkrankte Menschen haben ein erhöhtes Risiko fĂŒr einen schweren Krankheitsverlauf. Daher empfiehlt es sich, bei Besuchen Körperkontakt zu meiden und auch Masken zu tragen. InnenrĂ€ume sollten stets gut belĂŒftet sein. Oder man verlegt das Treffen gleich ganz ins Freie.

Bei Symptomen: sich sofort isolieren

Wer Symptome einer Infektion zeigt wie Husten, Fieber oder Geruchs- und Geschmacksverlust, sollte sich in hÀusliche QuarantÀne begeben und einen Arzt kontaktieren, um einen PCR-Test zu machen.

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Generell gilt: Meiden Sie vor dem Fest möglichst viele Kontakte. Das reduziert das Ansteckungsrisiko und damit die Übertragbarkeit des Virus auf Familie und Freunde an Weihnachten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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