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Die meisten Impfreaktionen kommen wohl nicht von der Impfung

Von Martin KĂĽper

Aktualisiert am 19.01.2022Lesedauer: 1 Min.
Ein Impfarzt in Köln-Chorweiler: "Staatliche Impfkampagnen sollten diese Effekte in der öffentlichen Kommunikation beachten".
Ein Impfarzt in Köln-Chorweiler: "Staatliche Impfkampagnen sollten diese Effekte in der öffentlichen Kommunikation beachten". (Quelle: C. Hardt/imago-images-bilder)
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Impfreaktionen wie Kopfschmerzen und MĂĽdigkeit haben offenbar mehr mit unseren Erwartungen zu tun als mit den verabreichten Substanzen. US-Forscher haben diesen umgekehrten Placebo-Effekt jetzt untersucht.

Kopfschmerzen und Erschöpfung nach einer Corona-Impfung sind in den meisten Fällen keine Reaktionen auf die Impfstoffe, sondern dem sogenannten Nocebo-Effekt geschuldet – sie erfüllen also unsere negativen Erwartungen an eine medizinische Behandlung. Zu diesem Schluss kommt ein Forschungsteam an der US-Uniklinik Harvard.


Corona: Auf diese Impfreaktionen sollten Sie sich einstellen

Wie bei jeder anderen Impfung auch kann es nach der Verabreichung der Corona-Impfstoffe zu Impfreaktionen und anderen Nebenwirkungen kommen. Von diesen Beschwerden berichten Betroffene am häufigsten.
Die häufigste Impfreaktion sind Schmerzen und Rötungen an der Einstichstelle – auch als "Covid-Arm" bekannt.
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Demnach verursacht dieser umgekehrte Placebo-Effekt 76 Prozent aller leichten Impfreaktionen nach der ersten Dosis und 52 Prozent nach der zweiten Dosis. "Staatliche Impfkampagnen sollten diese Effekte in der öffentlichen Kommunikation beachten, da die Erwartung negativer Auswirkungen viele Menschen von einer Impfung abhält", schreiben die Wissenschaftler im Fachmagazin "Jama".

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Impfreaktionen: Forscher fordern Transparenz

Für ihre Untersuchung haben die Mediziner zwölf Studien aus der Entwicklungsphase der Corona-Impfstoffe ausgewertet. Die klinischen Studien enthalten die Daten von 22.802 Personen, die einen Impfstoff erhielten, und von 22.578 Probanden, denen nur Kochsalzlösung verabreicht wurde. Zu ihrer Schlussfolgerung kamen die Forscher, indem sie die Berichte über Kopfschmerzen, Erschöpfung und Schmerzen an der Einstichstelle aus beiden Gruppen verglichen. Schwere Nebenwirkungen wie Blutgerinnsel und Herzmuskelentzündungen waren nicht Teil der Studie.

"Die Sorge vor Nebeneffekten ist ein wesentlicher Grund für Impfskepsis. Die Patienten besser über Nocebo-Effekte aufzuklären und mögliche Nebenwirkungen in angemessener Sprache zu thematisieren, könnte sowohl die Impfskepsis verringern als auch die körperlichen Reaktionen nach einer Impfung", schreiben die Forscher in ihrem Fazit. Unvollständige Informationen oder verzerrte Berichterstattung dürften den Nocebo-Effekt dagegen eher verstärken.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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