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Wie es mit Corona weitergehen dĂŒrfte

Von dpa
Aktualisiert am 31.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Virusvarianten: Experten vermuten, dass sich das Coronavirus auch in der Zukunft weiter anpassen und mutieren wird.
Virusvarianten: Experten vermuten, dass sich das Coronavirus auch in Zukunft weiter anpassen und mutieren wird. (Quelle: Niaid-Rml/ZUMA Wire/dpa)
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Alpha, Beta, Gamma, Delta und Omikron

Das Coronavirus SARS-CoV-2 dĂŒrfte sich ĂŒber kurz oder lang weiterentwickeln – neue Varianten können entstehen. Über deren Eigenschaften lasse sich aber nur spekulieren, erklĂ€rte der PrĂ€sident der Gesellschaft fĂŒr Virologie, Ralf Bartenschlager, der Deutschen Presse-Agentur. "Die Erfahrung zeigt aber, dass mit der Anpassung eines Virus an seinen Wirt die PathogenitĂ€t in der Regel abnimmt."


Coronavirus: An diesen Orten lauert das grĂ¶ĂŸte Risiko

In der Bahn, im Restaurant und auch zu Hause – wo sich Menschen auf engem Raum befinden, kann sich das Coronavirus leicht ausbreiten. Unsere Fotoshow zeigt, welche Situationen besonders riskant sind.
Bahn: Öffentliche Verkehrsmittel wie Busse oder Bahnen sind ebenfalls mögliche Infektionsquellen. Hier treffen viele Menschen auf engem Raum aufeinander. Schutzmaßnahmen wie Abstand halten und das Tragen einer Gesichtsmaske können das Ansteckungsrisiko minimieren – sofern sich alle daran halten.
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PathogenitÀt meint die FÀhigkeit, Krankheiten auszulösen. "Das bedeutet nicht, dass dieses angepasste Virus gar keine Erkrankung mehr macht, aber es ist in der Regel weniger krankmachend." So verbreitet sich die neue Variante Omikron zwar schneller in Deutschland als Delta, verursacht aber Forschern zufolge im Schnitt mildere KrankheitsverlÀufe.

AllgemeingĂŒltige Aussagen nicht möglich

Richard Neher von der Uni Basel betont, es gebe keinen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Schwere der Krankheit und Übertragbarkeit. Auch allgemeingĂŒltige Aussagen zur Evolution der AnsteckungsfĂ€higkeit seien nicht möglich.

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Dass sich das Coronavirus nach den bisher bekannten und von der Weltgesundheitsorganisation als besorgniserregend eingestuften Mutationen Alpha, Beta, Gamma, Delta und Omikron weiterentwickeln wird, gilt als ziemlich wahrscheinlich. Zumindest auf lange Sicht sei das durchaus möglich, erklÀrte Bartenschlager. Das Virus werde sicherlich endemisch und uns damit "erhalten bleiben".

Virus wird sich vermutlich weiterentwickeln

Der wesentliche Selektionsdruck, dem neue SARS-CoV-2-Varianten jetzt unterliegen, sei die Ausbreitungseffizienz in einer grĂ¶ĂŸtenteils immunen Bevölkerung, erlĂ€uterte Klaus Überla vom Virologischen Institut am UniversitĂ€tsklinikum Erlangen.

Das heißt: Um zu ĂŒberleben, muss das Virus Wege finden, dem Infektionsschutz seiner Wirte – also der Menschen – zu entkommen. Dieser Schutz entsteht sowohl durch Impfung als auch infolge einer Infektion. Über GenverĂ€nderungen etwa am sogenannten Spikeprotein des Virus kann es hier neue Formen geben. Es sei zu erwarten, "dass weitere sogenannte Immun-Escape-Varianten entstehen."

Immunflucht könnte zu weniger Schutz fĂŒhren

Eine stĂ€rkere FĂ€higkeit zur Immunflucht könnte möglicherweise auch bei der Ausbreitung der Omikron-Untervariante BA.2 eine Rolle spielen. "Weil man in verschiedenen LĂ€ndern beobachten kann, dass der Anteil an BA.2 zunimmt, wird vermutet, dass BA.2 einen Vorteil in der Übertragbarkeit gegenĂŒber BA.1 hat", sagte Sandra Ciesek, Direktorin des Instituts fĂŒr Medizinische Virologie an der Frankfurter Uniklinik, auf Anfrage der dpa.

So könne neben einer höheren Übertragbarkeit auch eine stĂ€rkere Immunflucht dazu fĂŒhren, dass sich immer mehr Menschen mit BA.2 infizierten, erklĂ€rte Ciesek.

Immunflucht bedeutet, dass eine durchgemachte Infektion oder eine Impfung weniger gut vor dem Erreger schĂŒtzt. Dennoch ist es möglich, dass sie einen gewissen Schutz vor schweren KrankheitsverlĂ€ufen bieten.

Durchbruch neuer Mutanten oder RĂŒckkehr alter Varianten?

Neher hĂ€lt es auch fĂŒr denkbar, dass die Delta-Variante zurĂŒckkommt. "Delta ist eine hochansteckende Variante, die nach einiger Zeit, wenn die ImmunitĂ€t abgenommen hat, gegenĂŒber Omikron wieder einen Vorteil haben könnte", sagte er in einem Interview, das die UniversitĂ€t Basel veröffentlichte.

Es könne aber auch eine neue Variante mit unbekannten Eigenschaften entstehen. "Wir mĂŒssen also die Entwicklung und Entstehung neuer Varianten weiterhin genau ĂŒberwachen, damit wir neue Varianten frĂŒhzeitig entdecken und ihre Eigenschaften verstehen und nicht unvorbereitet in eine neue Welle reinrutschen."

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Ob die neuen Virusvarianten gefĂ€hrlicher oder harmloser sind, ist auch nach Überlas Überzeugung nicht seriös vorherzusagen. "Ausbreitungseffizienz in der Bevölkerung und "GefĂ€hrlichkeit" fĂŒr den Infizierten sind verschiedene Eigenschaften von Viren, die sich unabhĂ€ngig voneinander entwickeln können", teilte er mit.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Christiane Braunsdorf
Von Christiane Braunsdorf
  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen
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