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Norovirus in der Schwangerschaft: Risiko oder nicht?


Norovirus bei Schwangeren – welche Risiken bestehen?


Aktualisiert am 03.02.2023Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Schwangere mit Übelkeit auf Couch
Ein Magen-Darm-Infekt mit dem Norovirus kann den Körper in der Schwangerschaft belasten. (Quelle: Liubomyr Vorona/Getty Images)
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Löst das Norovirus in der Schwangerschaft Brechdurchfall aus, bereitet das oft Sorgen. Welche Risiken bestehen für die werdende Mutter und das Kind?

Das Wichtigste im Überblick


Am Norovirus können Schwangere genauso erkranken wie andere Erwachsene oder auch Kinder – vor allem in der kalten Jahreszeit häufen sich die Infekte. Die Beschwerden machen sich meist bereits wenige Stunden nach der Ansteckung bemerkbar. Dann setzten bei den Betroffenen typischerweise schlagartig schwallartiges Erbrechen, Übelkeit und massiver wässriger Durchfall ein.

Oft kommen weitere Symptome zum Brechdurchfall hinzu. Mögliche Beschwerden sind beispielsweise:

Ein Infekt mit dem Norovirus ist zwar unangenehm, geht in der Regel aber schnell wieder vorbei. Bereits nach ein bis zwei Tagen lassen die Beschwerden normalerweise wieder nach – auch bei den meisten Schwangeren.

Norovirus: Welche Risiken bestehen für Schwangere?

Wichtig ist jedoch, während der akuten Norovirus-Symptome ausreichend zu trinken – das gilt insbesondere in der Schwangerschaft. Denn als Folge des heftigen Brechdurchfalls verliert der Körper viel Wasser und damit auch Elektrolyte. Werden diese Verluste nicht ausgeglichen, kann es rasch zu (teils lebensbedrohlichen) Komplikationen wie Kreislauf- oder Nierenversagen kommen.

Bei Schwangeren ist das Risiko für solche Komplikationen erhöht, denn ihr Körper reagiert empfindlicher auf den Flüssigkeitsverlust. Ob das Norovirus oder andere Erreger dahinterstecken: Kommt es in der Schwangerschaft zu einem Magen-Darm-Infekt mit heftigem Erbrechen und Durchfall, sollten Betroffene darum vorsichtshalber immer ärztlichen Rat einholen oder gegebenenfalls auch eine Praxis oder Klinik aufsuchen – besser früher als später.

Das gilt umso mehr, wenn die Symptome länger als zwei bis drei Tage anhalten, sich die Beschwerden verschlimmern oder weitere hinzukommen, wie etwa Fieber oder Kreislaufprobleme. Mögliche Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel sind beispielsweise:

  • trockener Mund
  • Schwindelgefühle
  • Benommenheit
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Herzrasen
  • dunkelgelber Urin
  • verringerte Urinmenge

Norovirus in der Schwangerschaft: Welche Risiken besteh für das Kind?

Ein Norovirus-Infekt in der Schwangerschaft kann den Körper der werdenden Mutter zwar belasten. Solange darauf geachtet wird, ausreichend zu trinken und die Flüssigkeitsverluste auszugleichen, besteht jedoch normalerweise kein Risiko für das Kind. Die Erreger können nicht auf das Ungeborene übergehen und es infizieren.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • "Dehydration: Ursachen, Symptome und Maßnahmen". Online-Informationen des Malteser Hilfsdiensts: www.malteser.de (Abrufdatum: 2.2.2023)
  • "Übelkeit und Erbrechen während der frühen Schwangerschaft". Online-Informationen der MSD Manuals: www.msdmanuals.com (Stand: Juni 2021)
  • "Magen-Darm-Infektion durch Noroviren". Online-Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit: gesund.bund.de (Stand: 22.8.2020)
  • "Noroviren". Online-Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.infektionsschutz.de (Stand: 24.4.2018)
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