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Nach Samenspender-Urteil: Sarah P. findet leiblichen Vater


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Sarah P. (22) findet ihren leiblichen Vater

t-online, rev

23.05.2013Lesedauer: 2 Min.
Jahrelang hat Sarah P. dafür gekämpft, zu erfahren, wer ihr biologischer Vater ist.
Jahrelang hat Sarah P. dafür gekämpft, zu erfahren, wer ihr biologischer Vater ist. (Quelle: dpa-bilder)
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Das Urteil sorgte für Aufsehen: Sarah P., die Tochter eines anonymen Samenspenders, hatte nach langem Kampf vor Gericht das Recht auf die Herausgabe des Namens ihres biologischen Vaters erreicht. Mehr als drei Monate später trat die 22-Jährige zum zweiten Mal in der RTL-Sendung "Stern TV" auf. Die Frage, die alle interessierte: Hat Sarah P. inzwischen ihren leiblichen Vater gefunden?

Sarah erkämpft sich das Recht, ihren Vater kennenzulernen

Im Alter von 18 Jahren erfuhr Sarah P., dass ihr sozialer Vater nicht ihr Erzeuger ist. Wegen dessen Unfruchtbarkeit hatte sich die Mutter im Zentrum für Reproduktionsmedizin in Essen behandeln lassen. Dem Samenspender war Anonymität zugesichert worden. Dieser Regelung hatten auch die Eltern der jungen Frau zugestimmt. Trotzdem kämpfte Sarah gemeinsam mit dem Verein Spenderkinder fortan auf juristischem Weg für das Recht, ihren biologischen Vater kennenzulernen - mit Erfolg.

In zweiter Instanz urteilten die Richter des Oberlandesgerichts Hamm, dass eine Samenbank einem anonym gezeugten Kind den Namen des leiblichen Vaters nennen muss. Sie werteten das im Grundgesetz festgelegte Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit höher als das Recht eines Spenders auf Anonymität.

"Liebe Sarah, ich glaube, dein biologischer Vater zu sein"

Das Urteil ging durch sämtliche Medien. Bei ihrem ersten Auftritt in "Stern TV" im Februar dieses Jahres erklärte Sarah, warum sie ihren biologischen Vater unbedingt kennenlernen will. Wie sie "Stern TV"-Moderator Steffen Hallaschka einige Zeit nach der Ausstrahlung erzählte, meldeten sich daraufhin gleich mehrere Männer, die vermuteten, ihr Vater sein zu können. Einen der Kandidaten nahm Sarah ernst und stellte Kontakt her.

"Liebe Sarah, ich schreibe dir, weil ich glaube, dein biologischer Vater zu sein." Mit diesen Worten meldete sich Hubertus bei Sarah, nachdem er ihre E-Mail-Adresse über die Seite Spenderkinder.de herausgefunden hatte. Hubertus hatte acht Jahre lang unter der Identifikationsnummer 261 Samen gespendet. Die selbe Nummer, die in der Akte von Sarah vermerkt ist.

Hubertus ist zu 99,9 Prozent Sarahs Erzeuger

In "Stern TV" berichtete Sarah, dass es dann zu einem Treffen in einem Café kam: "Ich war total aufgeregt und habe auch ein bisschen gezittert." Doch alle Nervosität war unberechtigt. Das Treffen sei sehr gut gelaufen, man habe sich lange unterhalten, gut verstanden und schließlich mit einer Umarmung verabschiedet. "Ich war so erleichtert, weil ich so Angst hatte und dann war das auf einmal so super", sagt Sarah.

Um sicher zu gehen, dass Hubertus wirklich ihr Erzeuger ist, haben die beiden einen DNA-Test machen lassen. Das Ergebnis: Zu 99,9 Prozent sei Hubertus der biologische Vater von Sarah. Eine lange Suche hat nun ihr Ende gefunden und schließlich weiß Sarah, von wem sie ihr Kinn und ihr Lächeln habe. "Ich fühle mich so komplett wie nie und ich habe das Gefühl, dass ich jetzt neu anfangen kann", erklärt sie.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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