Sie sind hier: Home > Gesundheit > Schwangerschaft > Kinderwunsch >

Schwesig will künstliche Befruchtung bei Unverheirateten fördern

Kinderwunschbehandlung  

Schwesig will künstliche Befruchtung bei Unverheirateten fördern

17.05.2015, 12:47 Uhr | AFP

Schwesig will künstliche Befruchtung bei Unverheirateten fördern. Familienministerin Manuela Schwesig macht sich für unverheiratete Paare stark. (Quelle: Reuters)

Familienministerin Manuela Schwesig macht sich für unverheiratete Paare stark. (Quelle: Reuters)

Nach dem Willen von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) sollen künftig auch unverheiratete Paare staatliche Zuschüsse für künstliche Befruchtung in Anspruch nehmen können. Aus der Sicht von Schwesig sei es "nicht mehr zeitgemäß", unverheiratete Paare mit unerfülltem Kinderwunsch anders zu behandeln als Verheiratete, erklärte ein Sprecher des Familienministeriums in Berlin.

"Einerseits beklagen alle in Deutschland, dass so wenig Kinder geboren werden, andererseits scheitern solche Versuche am Geld", sagte der Sprecher weiter.

Es werde derzeit geprüft, die bestehende Richtlinie zur künstlichen Befruchtung "zumindest auf nicht-verheiratete, heterosexuelle Paare auszuweiten." Bisher können nur verheiratete Paare einen staatlichen Zuschuss zu den hohen Kosten einer künstlichen Befruchtung bekommen.

CDU: Ehe ist Voraussetzung

Die zusätzlichen Kosten für die Einbeziehung unverheirateter Paare würden sich nach Schätzungen des Familienministeriums auf 400.000 Euro belaufen. Kritik an dem Vorhaben der SPD-Ministerin kommt aus der Union. "Es ist ein schwerwiegender medizinischer Eingriff, den der Staat bezahlen soll", sagte der familienpolitische Sprecher Marcus Weinberg (CDU) der "Bild am Sonntag". "Dafür ist eine Ehe, auch im Sinne des Kindes, Voraussetzung."

Sie finden uns auch auf Facebook - jetzt Fan unserer "Eltern-Welt" werden und mitdiskutieren!

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Schwangerschaft > Kinderwunsch

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: