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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Wie viel Stromverbrauch ist noch normal?

Von dpa-tmn, jb

Aktualisiert am 01.08.2022Lesedauer: 4 Min.
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Energiesparen: Durch Vergleiche mit anderen Haushalten kann man den eigenen Stromverbrauch besser einschätzen. (Quelle: Becker&Bredel/imago-images-bilder)
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Ist Ihr Stromverbrauch zu hoch? Wie viel Strom verbraucht man jährlich? Wir nennen Ihnen einige Richtwerte und zeigen, wo sich wirksam Strom sparen lässt.

Das Wichtigste im Überblick


  • Stromverbrauch im Singlehaushalt
  • Stromverbrauch im Zweipersonenhaushalt
  • Stromverbrauch im Vierpersonenhaushalt
  • Stromverbrauch im Alltag: Was kosten Kaffee, Pizza und Co.?

Steigende Stromkosten sind ein Ärgernis. Oft sind Verbraucher aber selbst schuld an den hohen Ausgaben, beispielsweise durch falsches Verhalten. Doch wie viel Energieumsatz haben vergleichbare Haushalte? Und können die eigenen Energiekosten gesenkt werden? Bei diesen Fragen hilft der Stromspiegel. Für ihn werden regelmäßig Verbrauchsdaten und Vergleichswerte zusammengestellt. Er zeigt Haushalten an, ob sie einen vergleichsweise hohen Verbrauch haben und vielleicht öfter mal den Stecker ziehen sollten.


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So funktioniert es: Die eigene Stromrechnung zur Hand nehmen und den jährlichen Verbrauch in Kilowattstunden (kWh) heraussuchen.

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Stromverbrauch im Singlehaushalt

Im Ein- oder Zweifamilienhaus: Wer allein in einem Ein- oder Zweifamilienhaus wohnt, in dem Strom nicht auch noch für die Warmwasserbereitung gebraucht wird, hat mit bis zu 1.300 kWh im Jahr einen geringen Stromverbrauch. Ein mittlerer Verbrauch liegt bei 2.000 bis 3.200 kWh, sehr hoch wären über 4.100 kWh. Der durchschnittliche Jahresverbrauch mit elektrischer Warmwasserbereitung liegt bei 2.500 kWh.

Einsparpotenzial gibt es durch effiziente Kühl- und Gefrierschränke sowie der Vermeidung von Stand-by-Modus.

Im Mehrfamilienhaus: Für allein bewohnte Wohnungen im Mehrfamilienhaus liegen die Werte bei bis zu 800 kWh für geringen, bei 1.200 bis 1.600 kWh für mittleren sowie bei über 2.000 kWh für sehr hohen Verbrauch. Der durchschnittliche Jahresverbrauch von Einpersonenhaushalten mit elektrischer Warmwasserbereitung liegt laut Auswertung bei 1.800 kWh im Jahr.

Stromverbrauch im Zweipersonenhaushalt

Im Ein- oder Zweifamilienhaus: Im Ein- und Zweifamilienhaus gelten bei dieser Haushaltsgröße bis 2.000 kWh als geringer, 2.800 bis 3.500 kWh als mittlerer und mehr als 4.200 kWh als sehr hoher Verbrauch. Im Durchschnitt verbraucht ein Zweipersonenhaushalt 3.600 kWh im Jahr, wenn eine elektrische Warmwasserbereitung vorhanden ist.

Einsparungen von bis zu 200 Euro sind mit effizienten Kühl- und Gefrierschränken und Elektrogeräten sowie der Vermeidung des Stand-by-Modus möglich.

Im Mehrfamilienhaus: Für Zweipersonenhaushalte im Mehrfamilienhaus stehen Werte von bis zu 1.200 kWh für geringen, 1.800 bis 2.500 kWh für mittleren und über 3.000 kWh für sehr hohen Verbrauch. Ist eine elektrische Warmwasserbereitung vorhanden, kann der Wert um 900 kWh steigen. Im Durchschnitt liegt der Stromverbrauch dann bei bis zu 2.800 kWh.

Durch das Einhalten von Stromspartipps können die Abgaben auf bis zu 640 Euro gesenkt werden. Dabei helfen unter anderem effiziente Kühl- und Gefrierschränke, moderne Haushaltsgeräte sowie die Vermeidung des Stand-by-Modus und eine energiesparende Beleuchtung. Aber auch der Verzicht auf die elektrische Warmwasserbereitung oder zumindest die Reduzierung der Wassertemperatur hilft.

Stromverbrauch im Vierpersonenhaushalt

Im Ein- oder Zweifamilienhaus: Bis zu 2.700 kWh Verbrauch gelten bei dieser Haushaltsgröße im Ein- oder Zweifamilienhaus als gering. Als sehr hoch gilt der Verbrauch hier bei über 5.800 kWh. Alles ohne elektrische Warmwasserbereitung. Der durchschnittliche Jahresverbrauch liegt bei rund 5.000 kWh, wenn eine elektrische Warmwasserbereitung vorhanden ist. Ohne sinkt er auf 4.000 kWh.

Durch Energiesparmaßnahmen, wie beispielsweise den Tausch der Heizungspumpe (bis zu 100 Euro Ersparnis) oder das Umrüsten auf LED-Beleuchtung (bis zu 100 Euro Ersparnis) im gesamten Haus sowie die Umsetzung weiterer Energiesparmaßnahmen können die Stromkosten auf bis zu 1.220 Euro im Jahr gesenkt werden. Zusätzlich hilft der Verzicht auf die elektrische Warmwasserbereitung oder die Senkung der Wassertemperatur.

Im Mehrfamilienhaus: Für eine Wohnung im Mehrfamilienhaus liegen die Werte bei dieser Haushaltsgröße bei bis zu 1.700 kWh für geringen und über 4.100 kWh für sehr hohen Verbrauch. Der Verbrauch liegt bei durchschnittlich 4.100 kWh im Jahr, wenn das Warmwasser elektrisch bereitet wird. Ohne beläuft sich der durchschnittliche Verbrauch auf 2.600 kWh.

Durch das Befolgen von Stromspartipps, wie beispielsweise der Wechsel zu LED-Beleuchtung, der Verzicht auf große, stromfressende Elektrogeräte und die Reduzierung der Warmwassertemperatur, insofern das Wasser elektrisch erwärmt wird, können die Kosten auf bis zu 914 Euro im Jahr gesenkt werden.

Stromverbrauch im Alltag: Was kosten Kaffee, Pizza und Co.?

Wir haben einmal zusammengefasst, was wie viel Strom im Haushalt verbraucht und wie Sie bei einfachen Dingen wie beim Eier, Kaffee oder Kartoffeln kochen Geld sparen können. Denn manchmal ist das Aufbacken von Brötchen oder der Tiefkühlpizza im Backofen teurer als in der Mikrowelle, wussten Sie das schon?

Daten aus dem Stromspiegel richtig nutzen

Der Stromspiegel erscheint regelmäßig und soll Vergleichswerte für deutsche Privathaushalte liefern. Die Daten geben die Inhalte des Stromspiegels nur auszugsweise wieder. Insgesamt wurden rund 290.000 Verbrauchsdaten hierfür ausgewertet. Hinter dem Stromspiegel stehen unter anderem der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW), die co2online gemeinnützige GmbH und der Deutsche Mieterbund e. V. (DMB).

Energielabel auf Geräten
Achten Sie beim Kauf neuer Geräte auf das EU-Energielabel, das seit März 2021 insgesamt sieben Effizienzklassen von A (geringer Verbrauch) bis G (sehr hoher Verbrauch) anzeigt.

Je mehr Strom Sie verbrauchen, desto größer ist das Einsparpotenzial. Bei einem sehr hohen Jahresverbrauch können Sie zum Beispiel mit der Neuanschaffung eines effizienten Kühl- und Gefrierschranks schnell und einfach Ihre Kosten senken. Doch auch ohne einen Neukauf kann man mit einfachen Mitteln Strom sparen.


Die folgende Grafik zeigt die größten Stromfresser im Haushalt – die Geräte also, bei denen man besonders stark auf Energieeffizienz achten sollte.

Stromfresser im Haushalt: 17 Prozent der Energiekosten entstehen durch nicht effiziente Kühl- und Gefrierschränke.
Stromfresser im Haushalt: 17 Prozent der Energiekosten entstehen durch nicht effiziente Kühl- und Gefrierschränke. (Quelle: Statista GmbH)

Aufgrund der neuen Klassifizierungen von Energielabels sollten Sie bei Ihren Elektrogeräten ebenfalls einmal den Stromverbrauch messen. Bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale können Sie sich geeichte Messgeräte ausleihen und mit diesen den Energieverbrauch messen.

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  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

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