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Birkenfeige (Ficus Benjamina): Pflege, Standortwahl und weitere Tipps


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Birkenfeige: So pflegen Sie den Ficus richtig

t-online, CF

Aktualisiert am 04.10.2022Lesedauer: 4 Min.
Birkenfeige: Der Kleinblättrige Gummibaum (Ficus benjamina, Ficus benjamini) sollte einen festen Standort in der Wohnung haben.
Birkenfeige: Der Kleinblättrige Gummibaum (Ficus benjamina, Ficus benjamini) sollte einen festen Standort in der Wohnung haben. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)
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Die Birkenfeige ähnelt in ihrem Äußeren zwar dem Gummibaum, unterscheidet sich von diesem aber vor allem durch ihren hohen Pflegebedarf. Die Pflanze ist relativ empfindlich, weshalb Sie für die Pflege einige Hinweise beachten sollten.

Das Wichtigste im Überblick


  • Mögliche Ursachen für Blattverlust
  • Was tun, wenn der Ficus Blätter verliert?
  • Mögliche Schädlinge und Krankheiten
  • Eigenschaften der Birkenfeige
  • Was bei der Standortwahl beachtet werden muss
  • Tipps zur Pflege
  • Birkenfeige umtopfen
  • Ist die Birkenfeige giftig?
  • Für Allergiker teilweise gefährlich

Obwohl sie bei der Pflege relativ anspruchsvoll ist, ist die Birkenpflanze sehr beliebt. Damit Sie lange Freude an Ihrem Ficus Benjamini haben, gilt es einige Dinge zu beachten. Schon kleine Fehler verzeiht die Zimmerpflanze nicht.


Die Top 10 der beliebtesten Zimmerpflanzen

Platz 1: Die Orchidee (Orchidaceae) ist seit Jahren die Nummer eins unter den Zimmerpflanzen. Sie zählt zur Gattung Laelia, ist ziemlich anspruchsvoll und mag es warm sowie hell.
Platz 2: Für viele Menschen gehört der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) zur Adventszeit wie Plätzchen und Glühwein. Bei guter Pflege blüht er bis in den Januar.
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Mögliche Ursachen für Blattverlust

Der Ficus ist bekannt dafür, manchmal in großem Ausmaß Blätter abzuwerfen. Dies kann natürliche Ursachen haben, wenn die Pflanze vor dem Winter einfach das Laub wechselt. Oft liegt der Blattverlust aber auch an Pflegefehlern. Dazu zählen folgende:

  • veränderte Lichtverhältnisse durch einen Standortwechsel
  • Zugluft
  • Wurzeln kühlen im Winter zu stark aus
  • zu viel Gießwasser
  • zu trockene Luft
  • zu viel Hitze.

Was tun, wenn der Ficus Blätter verliert?

Die meisten Ursachen lassen sich einfach beheben oder gar vermeiden:

  • Belassen Sie Ihren Ficus an ein und demselben Standort. Auch das Drehen des Topfes kann zu einem Blattverlust führen. Möchten Sie die Pflanze dennoch an einen anderen Ort stellen, so brauchen Sie etwas Geduld. Nach mehreren Wochen hat sich die Birkenfeige an die neuen Lichtverhältnisse gewöhnt
  • Steht die Birkenfeige in einem kühlen Raum – beispielsweise im Flur oder Treppenaufgang – kann der Topf in der kalten Jahreszeit zu stark auskühlen. Das schadet den Wurzeln. Schützen Sie Ihre Ficus, indem Sie Vlies um den Topf wickeln und ihn auf eine Filzmatte stellen. So kühlen die Wurzeln nicht zu schnell aus.
  • Lüften ist zwar wichtig und gut, steht der Ficus jedoch in der Zugluft, kann er seine Blätter abwerfen. Achten Sie beim Öffnen der Fenster also darauf, dass der Ficus nicht im Durchzug steht.
  • Staunässe bekommt den wenigsten Pflanzen. Gießen Sie Ihren Ficus nur in Maßen. Vor allem im Winter braucht er weniger Wasser.
  • Ein Standort direkt über oder neben einer Heizung bekommt vielen Pflanzen nicht – so auch der Birkenfeige. Rücken Sie den Topf etwas weiter von der Wärmequelle weg.

Auch Schädlinge und Krankheiten können ein Grund für Blattverlust sein.

Mögliche Schädlinge und Krankheiten

Der Ficus benjamina kann auch von Schädlingen und Krankheiten befallen sein. Häufige Schädlinge sind

  • Wurzelfäule (Verticillium-Welke): Blattverlust – oft durch Staunässe
  • Trockenheit: Wassermangel – zeigt sich anhand brauner Blattspitzen
  • Bakterienkrebs: zu niedrige Raumtemperatur – zeigt sich durch hellgrüne Flecke auf den Blättern
  • Blattläuse: Blattverlust – kleine Läuse auf der Blattunterseite, Belag auf den Blättern
  • Mehltau: weißer Belag auf den Blättern
  • Blattfleckenkrankheit (Septoria): auf der Blattunterseite bilden sich grünliche bis bräunliche Flecken

Eigenschaften der Birkenfeige

Birkenfeige: Im Royal Botanical Gardens in Sri Lanka ist ein besonders großer Ficus benjamina zu sehen.
Birkenfeige: Im Royal Botanical Gardens in Sri Lanka ist ein besonders großer Ficus benjamina zu sehen. (Quelle: Schöning/imago-images-bilder)

Die Birkenfeige, die auch unter den Namen Ficus Benjamini und Ficus Benjamina bekannt ist, gehört zur Familie der Maulbeergewächse. Die Heimat der Pflanze ist in Indien, auf Bali und auf Java.

Die Birkenfeige entwickelt meistens einen Hauptstamm mit breiter Krone und wird in freier Natur bis zu zwei Meter groß. Das Aussehen der zahlreichen spitz zulaufenden, ovalen Blätter ähnelt denen der Birke, die Rinde ist hellgrau bis leicht bräunlich.

Was bei der Standortwahl beachtet werden muss

Die Birkenfeige reagiert sehr empfindlich auf Standortwechsel: Schon leichte Veränderungen können dazu führen, dass sie viele Blätter abwirft. Kalte Zugluft und Temperaturschwankungen bekommen der Pflanze ebenfalls nicht.

Der beste Standort für den Ficus ist hell, ohne ihn jedoch direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen. Neben regelmäßiger Pflege benötigt er eine gleichmäßig warme Temperatur, daher eignet sich die Kultivierung in der Wohnung. Auch im Winter sollte die Temperatur der Umgebung nicht weniger als fünfzehn Grad betragen.

Die Birkenfeige ist eine beliebte Zimmerpflanze.
Die Birkenfeige ist eine beliebte Zimmerpflanze. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)

Tipps zur Pflege

Die Birkenfeige benötigt nicht viel Wasser, außer in der Wachstumszeit zwischen Frühjahr und Sommer. Dann sollten Sie die Erde gleichmäßig feucht halten, Staunässe jedoch vermeiden. Grundsätzlich gilt: Je wärmer die Umgebung, desto häufiger sollten Sie die Pflanze gießen.

Düngen können Sie den Ficus während des Wachstums etwa alle zwei Wochen, im Winter am besten überhaupt nicht. Wenn Sie Ihre Birkenfeige vermehren wollen, sollten Sie im Frühjahr einige Stecklinge in ein Torfsubstrat stecken und auf eine gleich bleibende Zimmertemperatur achten.

Birkenfeige umtopfen

Die Birkenfeige sollte je nach Größe und Wachstum alle zwei bis vier Jahre in ein größeres Gefäß umgetopft werden. Der ideale Zeitpunkt dafür ist im Frühjahr. Als Erde eignet sich am Besten eine humusreiche Erde. Die Zimmerpflanze nimmt auch gerne ein Gemisch aus gewöhnlicher Beeterde, Bausand und Tongranulat an. Die Erde sollte dabei einen Anteil von etwa der Hälfte einnehmen. Der pH-Wert der Erde sollten zwischen 5,7 und 6,7 liegen.

Tipp
Bei größeren Birkenfeigen reicht es aus, regelmäßig ein Drittel der oberen Erdschicht auszutauschen. Sie müssen nicht zwingend umgetopft werden.

Ist die Birkenfeige giftig?

Alle Teile des Ficus sind giftig. Aufpassen muss man daher vor allem bei Haustieren und Kleinkindern. Allergische Reaktionen drohen beim Menschen beim Kontakt mit austretendem Milchsaft.

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Wenn Sie den Ficus schneiden, sollten Sie dabei also unbedingt Einweghandschuhe tragen und Pflanzensaft umgehend aufwischen oder aus der Kleidung waschen. Sie können dem Material schaden. Auch ausgetretener Pflanzensaft, der auf andere Teile des Ficus tropft, sollte umgehend entfernt werden.

Für Allergiker teilweise gefährlich

Latexallergiker sollten sich keinen Ficus benjamina zulegen, da die Pflanze – und vor allem ihre Säfte – allergische Symptome hervorrufen kann.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Mein schöner Garten
  • Allergiecheck
  • Obi
  • Gartenjournal
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Von Jennifer Buchholz
Sri Lanka

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