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Liebstöckel: Verwendung und Konservierung des Gewürzes

Maggikraut  

Liebstöckel: Mehr zu Verwendung und Konservierung des Gewürzes

08.08.2014, 14:56 Uhr | rk (CF)

Liebstöckel, auch unter dem Namen Maggikraut bekannt, lässt sich in vielerlei Hinsicht in der Küche verwenden. Vor allem bei deftigen Gerichten macht sich Liebstöckel als Gewürz besonders gut.

Maggikraut verfügt über große Würzkraft

Die häufige Verwendung von Liebstöckel geht auf die enorme Würzkraft des Krauts zurück. Sie sollten das Gewürz daher sparsam verwenden. Die ätherischen Öle, die Maggikraut in allen Pflanzenteilen enthält, sind für das würzige Aroma verantwortlich und wirken sich zudem verdauungsfördernd und wohltuend auf den Magen-Darm-Trakt aus.

Der scharfe Geschmack mit seiner leicht bitteren Note erinnert etwas an Sellerie. Auch optisch ähneln die Blätter denen des Staudenselleries. Im Vergleich zum Sellerie ist Liebstöckel allerdings noch würziger und schmeckt leicht bitter und lieblich zugleich.

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Die Blätter des Liebstöckels können Sie ohne großen Aromaverlust trocknen – frisches Maggikraut schmeckt jedoch stets am kräftigsten. Nur die gemahlenen Wurzeln enthalten in getrocknetem Zustand die stärkste Würzkraft, welche die der Blätter sogar noch übersteigt.

Verwendung von Liebstöckel: Gewürz für deftige Gerichte

Die Möglichkeiten zur Verwendung von Liebstöckel sind durchaus vielfältig. Das Gewürz wird allerdings in erster Linie mit deftigen Speisen kombiniert, wie die Zeitschrift "Essen & Trinken" in einem Online-Bericht schreibt. So findet man die Blätter des Maggikrauts oft in Fleischgerichten, Eintöpfen, Suppen sowie in Fischgerichten wieder. Die würzigen Wurzeln kommen häufig als Aromazusätze in Produkten wie Wurst und Käse oder auch in Backwaren wie Brot und Brötchen zum Einsatz.

Tipp: Maggikraut harmoniert übrigens sehr gut mit Knoblauch.

Wenn Sie Liebstöckel für die Zubereitung von warmen Speisen verwenden, sollten Sie das Gewürz immer erst gegen Ende des Kochvorgangs hinzufügen, da das Kraut sonst an Aroma verliert. Generell können Sie sowohl mit frischen als auch mit getrockneten Blättern kochen. Achten Sie darauf, dass getrocknete Liebstöckelblätter immer in einem gut zu verschließenden Gefäß aufbewahrt werden. Ideal sind Gläser mit luftdichtem Verschluss, in denen das Aroma vollständig eingeschlossen bleibt.

Liebstöckel konservieren durch Einfrieren oder Trocknen

Wenn Sie zu viel Liebstöckel eingekauft oder im eigenen Garten geerntet haben oder einfach auch im Winter gerne frische Kräuter verwenden möchten, so gibt es verschiedene Möglichkeiten das Kraut zu konservieren. Sie können Liebstöckel sehr gut kopfüber an einem Faden geknotet trocknen und ihn nach Bedarf abzupfen oder das Kraut alternativ nach dem Trocknen direkt in ein Schraubglas füllen.

Empfohlen wird allerdings, wie bei vielen Kräutern, das Haltbarmachen durch Einfrieren, da dies zu weniger Geschmacksverlusten führt als der Trockenvorgang. Zum Einfrieren schneiden Sie den Liebstöckel klein, füllen Sie das kleingehackte Kraut in Eiswürfelbehälter und füllen Sie die Eiswürfelform mit Olivenöl oder Wasser auf. So haben Sie – ganz unabhängig von der Jahreszeit – kleine Portionen Liebstöckel zum Verfeinern von Gerichten griffbereit.

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