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Beifuß: Unscheinbare Pflanze mit Heilwirkung

Wirkungsvolles Heilkraut  

Beifuß: Unscheinbare Pflanze mit Heilwirkung

09.05.2014, 14:56 Uhr | om (CF)

Beifuß: Unscheinbare Pflanze mit Heilwirkung. Beifuß ist eine der ältesten und wichtigsten Heilpflanzen der Welt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Beifuß ist eine der ältesten und wichtigsten Heilpflanzen der Welt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Beifuß ist eine der ältesten und wichtigsten Heilpflanzen der Welt. Nahezu alle Heiler und Schamanen der nördlichen Halbkugel wussten die vielseitige Wirkung der unscheinbaren Pflanze zu schätzen. Auch heute noch findet die Heilpflanze Anwendung.

Unscheinbare Heilpflanze am Wegesrand

Beifuß, auch gewöhnlicher Beifuß, gemeiner Beifuß oder Artemisia vulgaris genannt, gehört zur Familie der Korbblütler und ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu zwei Meter hoch wachsen kann. Sie ist unter anderem in Europa weitverbreitet und wächst nahezu überall an Wegrändern, Geröllplätzen und dort, wo karger Boden vorherrscht.

Die eher unauffälligen Blüten machen die Heilpflanze zu einem unscheinbaren botanischen Vertreter. Dabei galt der Beifuß dank seiner Wirkung in früheren Jahrhunderten als eine Art "Mutter aller Kräuter".

Die Erntezeit der Pflanze beginnt im Juli und endet im Oktober. Verwendung finden in erster Linie die oberen Triebteile, welche dann abgeschnitten werden können, wenn der Beifuß blüht.

Wirkung von Beifuß vielseitig nutzbar

Egal, ob nach fettem Essen, zum Einschlafen oder bei Regelbeschwerden – die Wirkung von Beifuß ist äußerst vielseitig. Das herbe Kraut verfügt über einen hohen Anteil an bitteren Gerbstoffen, welche eine anregende Wirkung auf Leber und Galle haben. So werden die Magen- und Körpersäfte in Schwung gebracht, welche für die Verdauung notwendig sind. Beifuß gilt auch als durchblutungsfördernd und blutreinigend.

Viele schwören auf die Heilpflanze auch in Bezug auf Frauenleiden. So vermag Beifuß die Menstruation zu fördern und bei Wechseljahrbeschwerden zu helfen.

Für die heilende Wirkung sind verschiedene Inhaltsstoffe verantwortlich: Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische Öle (mit antiseptischer Wirkung) sowie die Wirkstoffe Thujon und Cineol.

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