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Olivenöl: Warum es so gesund ist und worauf Sie achten sollten


Olivenöl: Warum es so gesund ist und worauf Sie achten sollten

t-online, Yassin Chaoui

Aktualisiert am 23.08.2023Lesedauer: 3 Min.
Olivenöl fördert die Herzkreislauf-Gesundheit.Vergrößern des BildesOlivenöl: Das Öl fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. (Quelle: g-stockstudio/Getty Images)
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Olivenöl gilt als Herzstück der Mittelmeer-Küche und als Schlüssel zu einer gesunden Ernährung. Woran das liegt und was zu beachten ist.

Olivenöl ist ein wichtiger Bestandteil der mediterranen Küche – und seit Jahrtausenden für seine gesundheitlichen Vorteile bekannt. Welche das sind und wie Sie Olivenöl am besten verwenden, erfahren Sie hier.

Gesundheitliche Vorteile von Olivenöl

Olivenöl gibt es in verschiedenen Qualitätsstufen. Das Olivenöl der Güteklasse "extra vergine", auch "Natives Olivenöl extra" genannt, ist aus geschmacklicher und gesundheitlicher Sicht am hochwertigsten. Der Grund: Es wird kaltgepresst, wodurch die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Olivenöl besteht zu rund 70 Prozent aus der einfach ungesättigten Ölsäure (Fettsäure) und enthält zudem sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole. Daraus ergeben sich folgende Vorteile für Ihre Gesundheit:

  • Herzgesundheit: Einfach ungesättigte Fettsäuren wie Ölsäure können positiv auf den Cholesterinspiegel wirken, wenn sie gesättigte Fettsäuren – etwa aus Butter oder Kokosöl – ersetzen. Zudem haben Untersuchungen wie die PREDIMED-Studie gezeigt, dass der Konsum von Olivenöl zur Verringerung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beiträgt.
  • Antioxidative Eigenschaften: Olivenöl enthält Polyphenole, die starke antioxidative Eigenschaften besitzen. Antioxidantien schützen den Körper vor Zellschäden durch freie Radikale und können zur Vorbeugung von chronischen Krankheiten beitragen. Regelmäßig verzehrt können Polyphenole aus Olivenöl dazu beitragen, die Blutfette vor oxidativem Stress zu schützen.
  • Anti-entzündliche Wirkung: Einige der in Olivenöl enthaltenen Verbindungen, wie Oleocanthal, wirken entzündungshemmend und können somit den Körper dabei unterstützen, gegen Entzündungen anzukämpfen.
  • Kognitive Gesundheit: Erste Untersuchungen, deuten darauf hin, dass der regelmäßige Verzehr von Olivenöl positive Auswirkungen auf die kognitive Gesundheit und das Gedächtnis haben könnte. Insbesondere wurde festgestellt, dass eine mediterrane Ernährung, die reich am Olivenöl ist, das Risiko einer altersbedingten kognitiven Beeinträchtigung reduzieren und die Leistungsfähigkeit des Gehirns im Vergleich zu einer fettarmen Kontrollgruppe verbessern kann.

Olivenöl: Das ist zu beachten

Neben den vielen positiven Eigenschaften von (kaltgepresstem) Olivenöl, gibt es aber auch ein paar Dinge zu beachten:

  • Hoher Kaloriengehalt: Da Olivenöl einen hohen Fettgehalt hat, ist es kalorienreich und sollte daher in Maßen konsumiert werden, insbesondere von Personen, die auf ihr Gewicht achten müssen.
  • Qualität: Es ist wichtig, auf die Qualität und Reinheit des Öls zu achten. "Natives Olivenöl extra" ist die höchste Qualitätsstufe und bietet die meisten gesundheitlichen Vorteile. Bei der Bezeichnung "Olivenöl" sind hingegen hochverarbeitete, raffinierte Öle enthalten und haben daher eine schlechtere Qualität.
  • Lagerung: Olivenöl sollte dunkel und kühl aufbewahrt werden. Im Kühlschrank wird das Öl meist flockig. Das ist allerdings nicht schlimm, bei Raumtemperatur verflüssigt es sich wieder. Bei unsachgemäßer Lagerung kann Olivenöl oxidieren, wodurch schädliche Verbindungen entstehen können.
  • Verwendung: Olivenöl eignet sich prima zum Würzen und Verfeinern kalter Speisen, etwa als Dressing. Und auch zum schonenden Braten und Grillen, Schmoren und Dünsten lässt es sich nutzen. Zu beachten ist dabei: Der Rauchpunkt darf nicht überschritten werden. Je nach Olivenöl liegt er bei 130 bis 175 Grad Celsius. Festzustellen ist das daran, dass das Öl beginnt zu rauchen. Denn dabei können schädliche Verbindungen entstehen.

Für wen ist Olivenöl besonders geeignet und für wen weniger?

Für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, entzündlichen Erkrankungen oder zur allgemeinen Gesundheitsförderung ist Olivenöl eine gute Wahl. Es sollte als Teil einer ausgewogenen Ernährung und im Rahmen einer gesunden Lebensweise konsumiert werden.

Personen mit Gewichtsproblemen sollten Öl, und daher auch Olivenöl, in Maßen verwenden, um den Kaloriengehalt ihrer Ernährung zu kontrollieren.

Verwendete Quellen
  • test.de: "Olivenöl im Test". (Stand: September 2022)
  • aerzteblatt.de: "PREDIMED-Studie: Fette machen schlanker" (Stand: 08.06.2016)
  • pubmed.ncbi.nlm.nih.gov: "Phytochemistry: ibuprofen-like activity in extra-virgin olive oil" (Stand: 01.09.2005)
  • pubmed.ncbi.nlm.nih.gov: "Mediterranean Diet and Age-Related Cognitive Decline: A Randomized Clinical Trial" (Stand: Juli 2015)
  • Eigene Recherche
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