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Eier: Darum wird das Ei grün - an seinem Alter liegt es nicht

Unappetitliche Verfärbung  

Darum wird das Eigelb grün

27.03.2014, 14:49 Uhr | cme, dpa-tmn

Eier: Darum wird das Ei grün - an seinem Alter liegt es nicht . Eier: Kocht das Ei zu lange, bildet sich ein grünlicher Rand um den Dotter.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kocht das Ei zu lange, bildet sich ein grünlicher Rand um den Dotter. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein grüner Rand am Dotter eines gekochten Eis sieht nicht gerade ansprechend aus. Viele fragen sich: Ist das Lebensmittel alt oder gar schlecht? Doch um seine Gesundheit muss man sich bei einem solchen Ei keine Gedanken machen. Denn die Erklärung für die Verfärbung ist harmlos.

Unter anderem bei gekochten Ostereiern aus dem Supermarkt kann man den Grünstich am Dotter beobachten. Mit dem Alter des Eis hat dieser jedoch nichts zu tun.

Auf die Garzeit kommt es an

Ursache für die grüne Schicht ist eine natürliche chemische Reaktion im Ei, bei der das im Eigelb enthaltene Eisen mit Schwefel im Eiweiß reagiert. Daraus entstehe unbedenkliches Eisensulfid, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn. Zu der Reaktion kommt es, wenn Eier mehr als zehn Minuten gekocht werden.

Eisensulfid ist weder giftig noch ein Zeichen für Verderb. Die Eier können bedenkenlos gegessen werden.

Die optimale Kochzeit für das Ei finden

Hart werden die Eier beim Kochen durch zahlreiche Eiweißketten in Eiweiß und Eigelb. Das kochende Wasser führt dazu, dass das Eiweiß gerinnt. Das funktioniert am besten, wenn man das Ei direkt in kochendes Wasser gibt, denn die Gerinnung beginnt erst, wenn das Wasser sprudelt. Bei einer Garzeit von fünf Minuten wird das Ei weich. Das heißt, das Eiweiß ist nach dieser Zeit hart, doch das Eigelb ist noch flüssig. Anders beim Sechs- bis Sieben-Minuten-Ei. Hier behält das Eigelb nur einen weichen Kern. Ab einer Garzeit von acht Minuten erhält man ein hartgekochtes Ei. Wer schnittfeste Eier für einen Salat braucht, sollte sie zehn Minuten kochen lassen. Erst dann ist auch das Eigelb komplett hart.

Abschrecken verkürzt die Haltbarkeit der Eier

Selbst gekochte Eier halten sich rund drei Wochen. Allerdings sollten sie nach dem Kochen nicht mit kaltem Wasser übergossen werden. Dann nämlich wird die natürliche Schutzschicht des Eis beschädigt. Es können Keime eindringen und es verdirbt schon nach wenigen Tagen. Kauft man hart gekochte, gefärbte Eier im Supermarkt, halten diese bis zu drei Monate. Denn bei industriell gefärbten Eiern verhindert ein Schutzlack, dass Keime ins Ei dringen. Voraussetzung ist allerdings eine unbeschädigte Schale.

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