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Fruchtsaft, Nektar oder Fruchtsaftgetränk: Unterschiede

Experten klären auf  

Fruchtsaft, Nektar oder Fruchtsaftgetränk: Wo liegen die Unterschiede?

06.08.2013, 13:53 Uhr | lm (CF)

Fruchtsaft, Nektar oder Fruchtsaftgetränk: Unterschiede. Was ist drin in Fruchtsaft, Nektar und Fruchtsaftgetränk? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/danr13)

Was ist drin in Fruchtsaft, Nektar und Fruchtsaftgetränk? (Quelle: danr13/Thinkstock by Getty-Images)

Ob Orange, Apfel, Traube oder Multivitamin – Fruchtsaft gilt allgemein als gesund und soll eine ausgewogene Ernährung unterstützen. Das stimmt jedoch nur bedingt, denn Fruchtsäfte haben einen hohen Kaloriengehalt. Allerdings gibt es wesentliche Unterschiede zwischen Saft, Nektar und Fruchtsaftgetränk.

Der reine Fruchtsaft: 100 Prozent Frucht

Wie das Fachportal "netzathleten.de" in einem Bericht zum Thema verdeutlicht, darf ein Fruchtsaft nach einem Beschluss der europäischen Mitgliedsstaaten weder Zucker noch andere Zusätze enthalten: Er muss zu hundert Prozent aus der Frucht bestehen. Dabei gibt es aber einen Unterschied zwischen Direktsaft und einem Getränk aus Fruchtsaftkonzentrat.

Die Bezeichnung Direktsaft meint das direkte Abfüllen des Saftes in Flaschen oder Tüten. Um Transport- und Lagerkosten zu sparen, entziehen viele Hersteller jedoch dem Direktsaft das Wasser, um daraus Konzentrat zu gewinnen. Dieses ist leichter und benötigt weniger Platz, was insbesondere beim Import über große Entfernungen eine wichtige Rolle spielt. Bei der Herstellung kommt dann das Wasser wieder zum Konzentrat. 

Nektar enthält Wasser und Zucker

Im Unterschied zum reinen Fruchtsaft sind im Nektar nur 25 bis 50 Prozent Früchte enthalten. Der Rest ist Wasser. Unterschiede im Pflichtanteil gibt es je nach Obstsorte. Enthält ein Saft weniger Frucht, schmeckt er auch weniger süß. Das gleichen Hersteller durch Hinzugabe von Zucker aus – und zwar bis zu 20 Prozent. Zudem beinhaltet Nektar häufig Milchsäure, Zitronensäure und Ascorbinsäure. Diese Zusätze sind auf der Packung verzeichnet.

Unterschiede zu Fruchtsaftgetränken

Fruchtsaftgetränke gelten unter Ernährungsexperten als schlechte Wahl. Im Unterschied zum reinen Fruchtsaft und Nektar enthalten Fruchtsaftgetränke deutlich weniger Frucht als sonstige Inhaltsstoffe, nämlich nur sechs bis 30 Prozent. Neben Zucker und Wasser fügen Hersteller je nach Sorte auch Farbstoffe, Säuerungsmittel und verschiedene Aromen hinzu. Aus diesem Grund eignen sich die Getränke nicht als Durstlöscher.

Säfte nur in Maßen genießen

Wer zu reinem Fruchtsaft greift, hat damit eine gute Ergänzung zur gesunden Ernährung – der Saft enthält Vitamine, Kalium, Kalzium und Magnesium. Wegen seines hohen eigenen Zuckergehalts sollte man allerdings nicht mehr als ein Glas reinen Apfelsaft am Tag trinken.

Wenn Sie Ihren Durst stillen wollen, sollten Sie den Saft im Verhältnis von 1:2 mit Wasser verdünnen. Wer den Nektar bevorzugt, kann diesen auch mit Wasser verdünnen. Hierbei sollten Sie aber darauf achten, das Mischverhältnis nicht zu hoch anzusetzen.

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