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Mate: Was ist das eigentlich für ein Getränk?

aw (CF)

Aktualisiert am 01.10.2013Lesedauer: 2 Min.
Blätter der Stechpalme sind die Basis von Mate-Tee
Blätter der Stechpalme sind die Basis von Mate-Tee (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Die Blätter des Mate-Baums, einer Stechpalme aus Südamerika, eignen sich wunderbar, um daraus ein Heißgetränk herzustellen. Aufgebrüht mit heißem Wasser löscht der Tee nicht nur den Durst, sondern hilft auch beim Abnehmen. Zudem enthält er viele Mineralien und Vitamine.

Blätter der Stechpalme als Basis für Tee

Streng genommen ist Mate kein Tee. Ursprünglich nannten die Menschen aus Südamerika ein spezielles Gefäß Mate, aus dem sie in traditioneller Weise Tee tranken. Heute steht dieser Name aber für ein beliebtes Heißgetränk. Basis sind die Blätter der Yerba-Sträucher, Stechpalmen, die auf großen Plantagen in Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay angebaut werden. In diesen Ländern gilt Mate als Nationalgetränk. Mittlerweile ist der Tee mit dem mild-rauchigen Aroma auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Das liegt vor allem an seiner anregenden und hungersenkenden Wirkung.

Der Ursprung von Mate


Teekultur: Kurioses rund um den Tee

Der Legende nach fielen im Jahre 2737 v. Chr. dem chinesischen Kaiser Shen Nung ein paar grüne Blätter in sein heißes Wasser. Er fand das Getränk sehr wohlschmeckend und anregend. Es waren die Blätter des Teebaums, und somit soll mehr oder weniger zufällig der Tee entdeckt worden sein.
Briten lieben ihren Tee, und das möglichst kräftig und mit Milch. Queen Anne machte das Getränk populär, und schnell entstanden Teegärten, in denen sich die feine Gesellschaft bei Tanztees amüsierte. Unter Queen Victoria etablierte sich der sogenannte Five O'Clock Tea, der auch heute noch von vielen Briten als tägliche Auszeit zelebriert wird. Diese Mahlzeit besteht außer Tee noch aus jeder Menge Sandwiches, Gebäck und Pralinen, da die Hofdamen damit ihren Hunger bis zum Dinner überbrücken wollten.
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Von den Inkas wurde der Tee "Trank der Götter" genannt, aber nicht nur Hohepriester durften ihn trinken, auch Arbeiter erfrischten sich damit während der Arbeit, in den Pausen oder zu Hause nach getaner Arbeit. Besonders häufig wurde auf Mate zurückgegriffen, wenn die Arbeiter Müdigkeit oder Erschöpfung verspürten. Mit Beginn des 16. Jahrhunderts wurden dann auch die spanischen Eroberer auf das grüne Gold der Indios aufmerksam. Sie schätzten das Getränk besonders als Muntermacher. Im 17. Jahrhundert kamen die Jesuiten nach Paraguay und begannen, den Anbau von Stechpalmen zu kultivieren.

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So konnten die gewonnenen Blätter dann zu Tee fermentiert werden. Schon im 18. Jahrhundert hatte sich der Mate-Tee in ganz Südamerika ausgebreitet. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts kam Mate dann auch erstmals nach Europa.

Mate als Diäthelfer

Ungesüßt enthält Mate-Tee keine Kalorien, löscht den Durst und hat sogar eine positive Wirkung auf die Fettverbrennung. Die enthaltenen Inhaltsstoffe Koffein und Saponin regen den Stoffwechsel an und helfen, Kalorien zu verbrennen. Laut dem Lebensmittelmagazin "eatsmarter.de" verwenden Südamerikaner Mate als natürlichen Appetitzügler. Wann immer sie ihr Hungergefühl unterdrücken wollen, kauen sie frische Mateblätter. Daneben kann das Getränk einen gereizten Magen beruhigen und Magenschmerzen lindern.

Zubereitung des Heißgetränks

Mate ist zudem sehr ergiebig. Für einen Liter Tee benötigen Sie gerade mal drei Teelöffel der Blätter. Das Magazin "Essen und Trinken" empfiehlt, für den Aufguss kein kochendes, sondern nur heißes Wasser zu verwenden. Lassen Sie den Tee fünf bis sieben Minuten ziehen. Sie können das Getränk sowohl heiß als auch kalt servieren. Für den klassischen Genuss verwenden echte Mate-Fans ein Trinkrohr aus Metall oder Holz. Das Sieb am unteren Ende dieser "Bombilla" lässt nur den Tee hindurch, während die Blätter im Gefäß bleiben.

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  • Claudia Zehrfeld
Von Claudia Zehrfeld
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