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Brot lagern: Metallbehälter, Holzkasten oder Tontopf?

Aufbewarung  

Brot lagern: Metallbehälter, Holzkasten oder Tontopf?

13.08.2013, 14:32 Uhr | md (CF)

Brot lagern: Metallbehälter, Holzkasten oder Tontopf?. So bleibt ihr Brot lange frisch und knusprig (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

So bleibt ihr Brot lange frisch und knusprig (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Deutschen lieben Brot – und zwar in allen erdenklichen Varianten. Fast ebenso zahlreich sind die Möglichkeiten, mit denen Sie Brot lagern können. Ob Metallbehälter, Holzkasten, Plastikbox oder Tontopf: Bei welcher Aufbewahrungsform Ihr Brot am längsten frisch bleibt, erfahren Sie hier.

Brot lagern: Tipps zur Aufbewahrung

Weil die enthaltene Feuchtigkeit kontinuierlich verdampft, trocknet Brot nach und nach aus. Das passiert insbesondere dann, wenn Sie das Brot nicht aus der Papiertüte vom Bäcker nehmen. Nach rund vier Tagen ist das Brot steinhart und ungenießbar. Auch wenn Sie in einer Tüte aus Plastik Brot lagern, werden sie nicht lange Freude daran haben. Das verdunstete Wasser kann nicht entweichen, sodass die Oberfläche des Brots feucht wird und schimmelt.

Selbst der Kühlschrank ist nicht geeignet, wenn Sie Brot lagern wollen. Die Kälte entzieht dem Brot Feuchtigkeit und Aroma. Um Schimmel und Austrocknen zu verhindern, bieten Hersteller Brotkästen aus verschiedenen Materialien an: Holz, Plastik, Metall und Ton.

Vier Brotkästen im Test

Die Sendung Servicezeit im WDR hat diese verschiedenen Brotkästen unter die Lupe genommen. Die Tester verglichen Geruch, Geschmack, Aussehen und Konsistenz von Roggenbroten, die mehrere Tage in Metall-, Kunststoff-, Holz- und Tonkästen gelegen hatten. Durchgefallen ist die günstige Aufbewahrungsbox aus Holz. Obwohl die Tester den Kasten vorher ausgewaschen und gelüftet hatten, roch und schmeckte das Brot nach wenigen Tagen stark nach Holz.

Ungesund wird es dadurch aber nicht. Sonja Werner vom Institut für Lebensmittelanalytik erklärt in der Sendung, dass „Geruch und Geschmack zwar nichts in dem Brot zu suchen haben, es aber für den Verbraucher nicht gefährlich ist, wenn er dieses Brot isst.“

Ist teuer immer besser?

Die deutlich teurere Aufbewahrungsvariante, der Edelstahlkasten, konnte ebenfalls nicht überzeugen. Nach einer Woche war das Brot ungenießbar. Im Gegensatz dazu hielten sowohl die Plastikbox als auch der Tontopf das Brot anderthalb Wochen lang frisch.

Der Nachteil: Wenn Sie in einem dieser Kästen Brot lagern wollen, müssen Sie viel Geld investieren. Deutlich günstiger, wenn auch nicht ganz so wirkungsvoll, ist eine speziell beschichtete Papiertüte vom Bäcker, der sogenannte Brotsafe: In dieser können Sie rund sieben Tage lang Brot lagern.

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