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Ostereier färben: Mit Ingwer, Spinat und Rote Beete ganz natürlich

So färben Sie Ostereier ganz natürlich

25.02.2013, 14:28 Uhr | dpa-tmn

Ostereier färben: Mit Ingwer, Spinat und Rote Beete ganz natürlich. Ostereier färben: Mit Gemüse werden die Ostereier bunt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ostereier färben: Mit Gemüse werden die Ostereier bunt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bunte Eier dürfen an Ostern nicht fehlen. Doch gekauft Eierfarbe ist nicht immer das Gelbe vom Ei. Viele Farben stehen unter Verdacht, krebserregende Azofarbstoffe zu enthalten. Mit etwas Aufwand können Verbraucher Eier aber auf gesunde Weise selbst färben: Ingwer, Rote Beete oder Spinat zaubern Pastelltöne auf die Ostereier.

Ostereier mit Gemüse färben

Wollen Verbraucher Ostereier auf natürliche und gesunde Art färben, sollten sie zu verschiedenen Gemüsesorten greifen. Das ergebe allerdings keine kräftigen Farben, sondern Pastelltöne, sagte Heidrun Schubert von der Verbraucherzentrale Bayern. Die starke Leuchtkraft bei gekaufter Eierfarbe beruht auf Azofarbstoffen. Diese stehen im Verdacht, krebserregend zu sein und bei Kindern zu Aufmerksamkeitsstörungen zu führen.

Weiße Eier nehmen die Eierfarbe am besten an

Zum Selberfärben empfiehlt Schubert zum Beispiel das Ingwergewächs Kurkuma. Dadurch entsteht gelbe Farbe. Grün kommt durch Spinat und Rot durch Rote Bete zustande. Als erstes muss das Gemüse zerkleinert und ausgekocht werden. Auf einen Liter Wasser und einen Esslöffel Essig kommen 200 Gramm Gemüse. "Je mehr Gemüse man nimmt, desto intensiver ist die Farbe", sagt Schubert. Nach 30 Minuten Kochen kommen die Eier hinzu. Dafür eignen sich weiße Eier, da sie die Farbe am besten annehmen.

Hart gekochte Eier halten sich zwei Wochen

Nach weiteren zehn Minuten sind die Eier hartgekocht und haben gekühlt eine Haltbarkeit von etwa zwei Wochen. Wenn die Eier weicher sein sollen, müssen sie nur circa fünf Minuten gekocht werden. Allerdings sind weichgekochte Eier nicht so lange haltbar.

Auf das Alter der Eier kommt es an

Zum Färben am besten geeignet sind Eier, die eine Woche alt sind. Dann hat sich zwischen Eiweiß und Schale ein Luftpolster gebildet. Weil das Eiweiß dann nicht mehr an der Schale klebt, lässt es sich besser schälen. Zudem gelangt die Farbe beim Färben nicht so stark an das Eiweiß. "Bei gekauften Ostereiern kommen immer wieder Farbflecken auf dem Eiweiß vor", erklärt Schubert. Diese sind meist frischer.

Für schönen Glanz: Eier mit Speck einreiben

Um eine glänzende Schale zu bekommen, werden die gefärbten Eier mit Speck eingerieben. Das Einreiben schützt aber auch vor Keimen, da sich die Poren der Schale schließen. Die Haltbarkeit verlängert sich dadurch aber nicht. Auch bei gekauften Eiern wird ein Schutzlack aufgetragen, der die Poren schließt und das Innere des Eis vor Keimen schützt. Schubert empfiehlt, auch gekaufte Eier nicht länger als zwei Wochen aufzubewahren.

Natürliche Farbe gibt es auch im Bioladen

Wer auf natürliche Farbstoffe Wert legt, aber keine Zeit hat, die Farbe selber herzustellen, kann in Bioläden natürliche Eierfarbe kaufen. Um die selbstgefärbten Eier schön zu dekorieren, können diese in einem Bett selbstgezüchteter Kresse serviert werden, rät Schubert.

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