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Esskastanien kochen - die besten Tipps

Herbstspezialität  

Esskastanien kochen - die besten Tipps

30.01.2014, 16:35 Uhr | dd (hp)

Esskastanien, auch Maronen genannt, gehören zu den kulinarischen Genüssen des Herbstes. Doch bevor Sie die Esskastanien zubereiten, kochen und verspeisen können, müssen Sie sie schälen. Wir geben Tipps, wie dies sicher, schnell und ohne großen Aufwand gelingt.

Das Einritzen der Schale ist wichtig

Kaufen Sie frische Ware. Sie erkennen frische Esskastanien an ihrer glatten, glänzenden Schale. Zudem fühlen sich die Nüsse schwer an. Ältere Ware ist vertrocknet und leicht, die Kerne bleiben beim Kochen hart. Beim Selbersammeln sollten Sie darauf achten, dass Sie nur große und unversehrte Früchte auflesen. Befreien Sie die Maronen an Ort und Stelle aus ihrer grünen, stacheligen Schale. Verwechseln Sie Esskastanien nicht mit den bekannteren Rosskastanien, die nicht verzehrt werden können.

Egal, ob Sie die Esskastanien rösten oder kochen wollen: Ritzen Sie zuerst die Schale kreuzweise mit einem scharfen Messer ein. Die Schale wird weicher und lässt sich besser einschneiden, wenn Sie die Kastanien vorher ein bis zwei Stunden in Wasser legen.

So werden die Esskastanien gekocht

Bringen Sie in einem passenden Kochtopf Salzwasser zum Kochen. Geben Sie die vorbereiteten Maronen in das kochende Wasser und garen Sie diese 20-30 Minuten bei leichter Hitze. Die Kochzeit hängt von der Größe und der Frische der Maronen ab. Die Kastanien sind gar, wenn die Schale an den aufgeschnittenen Stellen weiter aufspringt.

Das Schälen in den Griff bekommen

In vielen Fällen werden Sie mit dem Schälen der Kastanien ein Problem haben. Grundsätzlich sollten Sie die Früchte möglichst heiß schälen, sonst haftet die Schale wieder fester. Holen Sie mit einem Esslöffel nur wenige Kastanien aus dem Kochwasser und halten Sie diese mit einem Küchentuch fest.

Beginnen Sie das Schälen mit einem Gemüsemesser an der aufgesprungenen Stelle und entfernen Sie die unter der festen Schale liegende braune Haut mit einem spitzen Messer. Fahren Sie mit dem Schälen der im Kochwasser verbliebenen Esskastanien fort.

Nur als Füllung für die Gans?

Traditionell werden die Maronen als Füllung für eine Gans weiterverarbeitet. Damit haben Sie deren Potenzial bei Weitem nicht ausgeschöpft. Servieren Sie die noch heißen Esskastanien mit Butter und Salz als Vorspeise. Oder karamellisieren Sie die Früchte in Zucker und reichen Sie sie zu Wildgerichten. Auch Rosenkohl sowie andere herbstliche Gemüse lassen sich mit den gekochten Maroni ergänzen.

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