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Portulak: Pflanzen und Ernten – Nährwerte und Rezepte

Würziges Blattgemüse  

Wie Sie Portulak verwenden können

08.06.2020, 09:06 Uhr | rk, cch, t-online

Portulak: Pflanzen und Ernten – Nährwerte und Rezepte. Portulak: Das vielseitig einsetzbare Blattgemüse schmeckt leicht salzig und nussig. (Quelle: Getty Images/lzf)

Portulak: Das vielseitig einsetzbare Blattgemüse schmeckt leicht salzig und nussig. (Quelle: lzf/Getty Images)

In der asiatischen und orientalischen Küche ist Portulak eine ausgesprochen beliebte Küchenzutat. Bei uns galt das schmackhafte Gemüse lange als Unkraut. Doch mittlerweile findet es immer öfter Verwendung in der heimischen Küche.

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Wem der Name Portulak nichts sagt, der kennt die Pflanze vielleicht unter dem Namen Kreusel, Burzelkraut oder Bürzelkohl. Das Blattgemüse besteht aus fleischigen Blättern und relativ saftigen Stängeln – beides eignet sich zur Verwendung in der Küche.

Portulak ist durch seine säuerliche Note sehr erfrischend und schmeckt leicht salzig und nussig. Die Pflanze ist durch den hohen Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen sehr gesund.

Nährwerte von Portulak

InhaltsstoffMenge
Eiweiß1,5 g
Fett0,3 g
Kohlenhydrate0,6 g
Mineralstoffe1,4g

Quelle: Deutsches Ernährungsberatungs- und Informationsnetz

Das Heilkraut enthält die Vitamine B1, B2 und B6, Vitamin A und Vitamin C in hoher Konzentration. Zudem findet man in Portulak die wichtigen Omega-3-Fettsäuren, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor und Kalium. 100 Gramm Portulak haben etwa 17 Kilokalorien.

Verwendung in der Küche: Mehr als ein Rezept

Portulak ist sowohl als Rohkost lecker, beispielsweise im Salat, kann aber auch als gedünstetes Gemüse gegessen werden. Die klein geschnittenen Blätter eignen sich als Würzkraut für Suppen, Soßen und Dips. Sie können aber auch Pesto daraus herstellen.

Vor der Verwendung wird Portulak einfach wie Salat gewaschen. Im Salat harmoniert Portulak sehr gut mit Radieschen und Gurken. Wenn Sie den puren Geschmack mögen, probieren Sie die Blätter einfach einmal in Essig und Salz eingelegt.

So können Sie Portulak zubereiten

Gedünsteter oder blanchierter Portulak erinnert geschmacklich ein wenig an jungen Spinat und wird auch ähnlich verarbeitet. Eine beliebte Methode ist die sogenannte holländische Zubereitung. Hierbei werden die Blätter mit kochendem Wasser übergossen und gehackt. Danach wird das Gemüse in Butter gedünstet, mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit Mehl, Butter und Eigelb gebunden.

Ein Rezept, bei dem Sie auch die Stängel verwenden können, ist der überbackene Portulak. Dabei wird das grob gehackte Gemüse gedünstet und gewürzt und dann mit eingeweichtem Weißbrot und Eigelb vermischt. Im Anschluss wird es im Ofen überbacken. Frisch geriebener Parmesan dazu macht das Rezept perfekt.

So pflanzen und ernten Sie Portulak

Portulak: Das Gewürzkraut kann etwa acht Monate nach der Aussaat geerntet werden. (Quelle: Getty Images/Federherz)Portulak: Das Gewürzkraut kann etwa acht Monate nach der Aussaat geerntet werden. (Quelle: Federherz/Getty Images)

Von Portulak gibt es zwei Sorten: Sommer- und Winterportulak. Sommerportulak (Portulaca oleracea) können Sie in den Monaten März bis August im Garten aussähen. Stecken Sie die Samen etwa einen Zentimeter tief in die Erde. Sommerportulak kann bis zu 40 Zentimeter hoch wachsen. Die erste Ernte kann schon nach vier Wochen stattfinden, denn Portulak wächst sehr schnell. Bei der Ernte sollten die untersten Blätter stehen bleiben, damit die Pflanze erneut austreibt.

Winterportulak (Claytonia perfoliata) kann von September bis Oktober ausgesät werden. Diese Sorte kann etwa acht Wochen nach der Aussaat geerntet werden (wenn die Blattstiele zehn Zentimeter hoch sind). Der Winterportulak ist winterfest; er kann nach dem Winter weiter geerntet werden.

So lagern Sie Portulak am besten

Am besten verarbeiten Sie Portulak möglichst bald nach der Ernte beziehungsweise dem Einkauf. Wenn Sie das Gemüse doch lagern wollen, wickeln Sie es am besten in ein feuchtes Tuch und legen es in den Kühlschrank. Es hält sich so maximal drei Tage.

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