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Aprikotieren: Bedeutung und Anleitung für Kuchen

Kochlexikon  

Aprikotieren

14.09.2016, 11:55 Uhr | tl (CF)

Durch das Aprikotieren, das Bestreichen von Backwerk mit Aprikosenmarmelade, erlangen Kuchen und Torten Saftigkeit und ein fruchtiges Aroma. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier im Kochlexikon.

Fruchtiger Überzug für Kuchen und Torten

Aprikotieren ist ein Fachbegriff aus der Konditorei. Damit wird das Auftragen einer warmen Aprikosenkonfitüre oder eines Aprikosengelees auf Torten, Kuchen und anderes süßes Gebäck bezeichnet. Die Behandlung der ofenwarmen Mehlspeisen hat mehrere positive Effekte: Zunächst sorgt die Glasur für einen schönen Glanz auf den Speisen. Dazu gibt der fruchtige Überzug ein feines Aroma ab, das nicht zu aufdringlich ist. Schließlich bleibt der Kuchen durch das Aprikotieren länger frisch und trocknet nicht so schnell aus. Nüsse und andere Verzierungen können an dem süßen Belag gut haften bleiben. Soll noch eine Glasur auf den Aprikosenüberzug kommen, wird so sichergestellt, dass davon nichts in den Teig kommt.

Aprikotieren: So funktioniert es

Damit das Aprikotieren gut gelingt, sollte die Konfitüre möglichst dickflüssig sein. Zunächst wird sie püriert und durch ein Sieb gestrichen, damit Kerne und grobe Früchte aufgefangen werden. Anschließend kocht das süße Püree mit etwas Wasser und, auf Wunsch, einer Beigabe von Zucker, Zitronen oder Orangensaft für fünf bis zehn Minuten, bis die Masse geliert. Jetzt kann das Gelee mithilfe eines Backpinsels auf dem Kuchen verteilt werden. Ofenwarmer Kuchen saugt dabei mehr von dem süßen Sirup auf als kaltes Gebäck.

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