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Darum sollen Walnüsse beim Abnehmen helfen

Von t-online, sah, ron

Aktualisiert am 12.01.2019Lesedauer: 3 Min.
Walnüsse: Einerseits Kalorienbombe, andererseits Abnehmhilfe – in der Walnuss steckt ungeahntes Potential.
Walnüsse: Einerseits Kalorienbombe, andererseits Abnehmhilfe – in der Walnuss steckt ungeahntes Potential. (Quelle: getty-images-bilder)
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Walnüsse sind zwar gesund, aber mit einem Fettgehalt von über 60 Prozent als wahre Kalorienbomben bekannt. Eine US-Studie will herausgefunden haben, dass Walnüsse helfen, Gewicht zu reduzieren. Der einfache Grund: Sie machen satt, vor allem "im Kopf". Wir erklären, wie's funktioniert.

Das Wichtigste im Überblick


  • Studie: Walnüsse aktivieren bestimmte Gehirnregionen
  • Test: Walnuss-Smoothies machten weniger hungrig
  • Gehirnareal kontrolliert unseren Appetit
  • Mehr Nüsse – mehr Gehirnaktivierung?
  • So gesund sind Walnüsse

Walnüsse sind nicht nur lecker, sondern auch gut für Herz und Blutgefäße. Bereits mehrere Portionen Nüsse in der Woche sollen vor Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall schützen. Es lohnt sich also, im Job oder in der Freizeit immer eine Tüte mit Walnusskernen bei der Hand zu haben. Dumm nur, dass sie auch als Dickmacher verpönt sind.


Wissenswertes rund um die Nuss

In der Botanik wird zwischen Nüssen und Kernen unterschieden – im Volksmund wird der Begriff Nuss allerdings für beide Arten benutzt.
Mandeln sind Steinfrüchte. Denn die Früchte des Mandelbaums enthalten einen Steinkern, in dem sich ein Samen – also die Mandel – befindet.
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Studie: Walnüsse aktivieren bestimmte Gehirnregionen

Eine US-Studie von 2017 hat nachgewiesen, dass Walnüsse auch beim Abnehmen helfen können, weil sie ein verstärktes Sättigungsgefühl auslösen. Forscher des Beth Israel Deaconess Medical Center (BIDMC) in Boston fanden heraus, dass das Essen von Walnüssen eine Region im Gehirn aktiviert, die für die Kontrolle von Hunger und Heißhunger zuständig ist.

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Mit anderen Worten: Wenn wir ein paar Walnüsse snacken, übernehmen die Nüsse das Kommando in unserem Gehirn und bringen uns dazu, weniger zu essen. Das Ergebnis der BIDMC-Studie geht auf zwei Experimente mit zehn fettleibigen Probanden zurück, die jeweils fünf Tage in einer Klinik verbrachten und täglich einen Walnuss-Smoothie oder ein wallnussfreies Placebo tranken, das genau so schmeckte. Keiner der Probanden wusste, was er bekam.

Test: Walnuss-Smoothies machten weniger hungrig

Der Smoothie enthielt 48 Gramm Walnüsse. Das sind etwa sieben Walnüsse mit 315 Kalorien. Das Placebo enthielt die gleiche Menge Kalorien. Die Reihenfolge der Untersuchungszeiträume wurde beliebig gewählt, sodass einige Probanden die Walnüsse zuerst aßen und andere das Placebo.

Diejenigen, die Walnüsse in ihrem Smoothie hatten, berichteten nach dem Experiment, dass sie in den fünf Tagen weniger hungrig waren. Mit Hilfe einer sogenannten Funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) haben die Wissenschaftler auch den Grund dafür herausgefunden. Mit diesem Verfahren lassen sich die Durchblutungsveränderungen von Hirnarealen abbilden.

Gehirnareal kontrolliert unseren Appetit

Walnüsse: Die Energiepakete sollten in Maßen gegessen werden.
Walnüsse: Die Energiepakete sollten in Maßen gegessen werden. (Quelle: IgorPalamarchuk/getty-images-bilder)

Während der fMRT-Untersuchungen zeigten die Wissenschaftler den Probanden Bilder von stark fetthaltigen Nahrungsmitteln, fettarmen Nahrungsmitteln oder neutrale Naturbilder. Wurden den Teilnehmern fetthaltige Lebensmittel gezeigt, zum Beispiel Kuchen oder Torten, wurde bei den Probanden der Walnuss-Gruppe die sogenannte Insula aktiviert.

Dieses Gehirnareal kontrolliert unseren Appetit. Nach Angaben der Wissenschaftler führte die Aktivierung des Gehirnareals dazu, dass sich die Probanden eher für fettärmere Nahrungsmittel entschieden. Durch das Essen von Walnüssen veränderte sich demzufolge das Essverhalten, weil sie "im Kopf" satt machten.

Mehr Nüsse – mehr Gehirnaktivierung?

Obgleich es sich um eine sehr kleine Studie mit gerade einmal zehn Teilnehmern handelte, zeigte sich die Studienleiterin Olivia M. Farr von der Abteilung für Endokrinologie, Diabetes und Metabolismus am BIDMC dennoch zufrieden: "Walnüsse können die Art verändern, wie unser Gehirn Lebensmittel wahrnimmt, und sie können unseren Appetit beeinflussen."

In naher Zukunft planen die Wissenschaftler verschiedene Mengen beziehungsweise Dosierungen von Walnüssen zu testen, um zu erfahren, ob mehr Nüsse zu mehr Gehirnaktivierung führen oder nicht. Übrigens, die BIDMC-Studie wurde von der staatlichen California Walnut Commission (CWC), der Kalifornischen Walnuss-Kommission, mit Sitz in Sacramento/USA mitfinanziert. Die Hauptaufgaben der Organisation liegen in der globalen Entwicklung der Märkte sowie in ernährungswissenschaftlichen Forschungen. Sie finanziert sich aus Abgaben der Anbauer und arbeitet in enger Abstimmung mit dem kalifornischen Landwirtschaftsministerium.

So gesund sind Walnüsse

Walnussbaum: Reif werden die Nüsse erst spät im Jahr. Meist beginnt die Erntezeit Ende September.
Walnussbaum: Reif werden die Nüsse erst spät im Jahr. Meist beginnt die Erntezeit Ende September. (Quelle: bazza1960/getty-images-bilder)

Walnüsse sind anders als Erdnüsse, die zu den Hülsenfrüchten gehören, echt Nüsse. Außerdem sind Walnüsse sehr gesund. Trotzdem sollten Sie die Nüsse in Maßen verzehren, denn sie enthalten viel Fett. 100 Gramm Walnüsse haben etwa 663 Kilokalorien. Sie liefern aber auch viele Vitamine und Mineralstoffe.

Walnüsse Nährwerte pro 100 Gramm
Fett 63g
Kohlenhydrate 11g
Ballaststoffe 6g
Eiweiß 15g
Vitamin E 6mg
Natrium 2mg
Magnesium 158mg
Kalium 441mg

Ohne Bedenken können Sie etwa 25 Gramm Walnüsse pro Tag zu sich nehmen, wie das Bundeszentrum für Ernährung erklärt. Walnüsse sollen das Herz und die Konzentrationsfähigkeit stärken und den Cholesterinspiegel senken. Zudem enthalten sie fast doppelt so viele Antioxidantien wie die meisten anderen Nüsse und können freie Radikale im Körper bekämpfen. Das Fett der Walnuss besteht zudem zu einem großen Teil aus gesunden Omega-3-Fettsäuren.

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