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Sommerfrucht: Erdbeeren werden teurer


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Warum Erdbeeren in diesem Jahr teurer werden

Von dpa, sm

Aktualisiert am 22.06.2019Lesedauer: 2 Min.
Erdbeerkisten: Erdbeerliebhaber müssen 2019 für das Obst tiefer in die Tasche greifen.
Erdbeerkisten: Erdbeerliebhaber müssen 2019 für das Obst tiefer in die Tasche greifen. (Quelle: anela/getty-images-bilder)
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Der süße Sommer schmeckt in diesem Jahr etwas bitterer – zumindest wenn man in den Geldbeutel schaut. Denn Verbraucher müssen für Erdbeeren tiefer in die Tasche greifen. Welche Rolle das Wetter dabei spielt und ob das Angebot knapp wird.

Die Erdbeersaison läuft – und bietet bundesweit für die Verbraucher ein gutes Angebot, wenn auch zu höheren Preisen als im Vorjahr. So habe in der vergangenen Woche der Durchschnittsverbraucherpreis bei 4,38 Euro pro Kilogramm Erdbeeren gelegen, das waren fünf Prozent mehr als vor einem Jahr, erklärt Marktexperte Michael Koch von der Agrarmarkt-Informationsgesellschaft in Bonn.

Das schöne Wetter habe 2018 in kurzer Abfolge für viel Ware auf dem Markt gesorgt, mit entsprechend günstigen Preisen. In diesem Jahr sehe die Situation anders aus. Wetterbedingt sei das Angebot nicht so groß und aus Produzentensicht bislang auch besser verteilt gewesen, sagte Koch.

Hagel und Spätfrost fordern Tribut

In den verschiedenen Anbaugebieten habe es Wetter-Auswirkungen auf die Ernte gegeben, etwa nach Hagelschäden oder, wie in Niedersachsen, Spätfrösten Anfang Mai, die vor allem Auswirkungen auf die Optik der Früchte hatten. Dadurch wurde der Sortieraufwand erhöht und das Angebot an Spitzenqualität ein wenig reduziert, so Koch. Derzeit sei der Ernte-Höhepunkt im Südwesten überschritten, größere Mengen kämen jetzt zum Saisonhöhepunkt eher aus dem Norden und Nordosten.

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Selberpflücken weniger gefragt

Anders als etwa beim Spargel, wo es eine sehr starke regionale Vermarktung gibt, ist bei den Erdbeeren die überregionale Vermarktung über den Lebensmitteleinzelhandel recht bedeutsam. Die Direktvermarktung habe insgesamt keine allzu hohe Bedeutung, heißt es seitens der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse. Es gebe allerdings einzelne Erzeuger, die ausschließlich auf Direktvermarktung setzten, sagt Elke Schickedanz vom Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse in Berlin. Rückläufig seien die Angebote zum Selberpflücken von Erdbeeren.

Niedersachsen führt beim Freilandanbau

Bei den Freiland-Anbauflächen liegt Niedersachsen dem Bundesverband zufolge mit 2.866 Hektar vor Nordrhein-Westfalen mit 2.416 Hektar und Baden-Württemberg mit 2.136 Hektar. Beim geschützten Anbau, also etwa unter Folientunneln zum Saisonstart, liegt hingegen NRW mit 473 Hektar Anbaufläche vor Baden-Württemberg mit 347 Hektar und Hessen mit 163 Hektar. Die Anbauflächen im Freiland sind deutschlandweit von 13.337 Hektar im Jahr 2016 auf 12.494 Hektar im Jahr 2018 zurückgegangen. Die Anbauflächen im geschützten Anbau hingegen sind in dem Zeitraum von 963 Hektar auf 1.504 Hektar gestiegen.

Deutsche essen knapp drei Kilo pro Jahr

Deutschland ist bei Erdbeeren auf Importe aus dem Ausland angewiesen: Insgesamt wurden hierzulande im vergangenen Jahr rund 232.500 Tonnen Erdbeeren verbraucht, geerntet wurden aber nur etwa 141.500 Tonnen – der Selbstversorgungsgrad liegt damit bei knapp 61 Prozent. Pro Kopf hat jeder Deutsche im Schnitt 2,8 Kilo Erdbeeren verbraucht.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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