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Gemüsebrühe selber machen: So funktioniert es | Rezept

Alternative zur Instantbrühe  

Gemüsebrühe selbst machen: So funktioniert es

16.10.2020, 10:40 Uhr | sah, t-online, dpa

Gemüsebrühe selber machen: So funktioniert es | Rezept. Gemüsebrühe: Sie eignet sich gut zur Resteverwertung. (Quelle: Getty Images/beats3)

Gemüsebrühe: Sie eignet sich gut zur Resteverwertung. (Quelle: beats3/Getty Images)

Ob für Suppen, zum Dünsten von Gemüse oder zum Ablöschen von Risotto – für viele Gerichte ist Gemüsebrühe gefragt. Die lässt sich auch als Paste oder Pulver für spätere Einsätze selbst herstellen.

Es gibt eine Alternative zur Instantbrühe aus dem Supermarkt: selbstgemachte Gemüsebrühe oder -paste. Sie kann etwa aus klassischem Suppengrün und Gemüseresten bestehen.

Frische Gemüsebrühe selbst machen

Frische Gemüsebrühe lässt sich einfach selber machen. Außerdem ist die Brühe ein gutes Gericht, um Reste wie Schalen und äußere Blätter zu verwerten.

Zum Selbermachen werden Karotten, Lauch, Zwiebeln und Sellerie geputzt, klein geschnitten, mit etwas Öl in einem großen Topf angedünstet und schließlich mit Wasser aufgegossen. Je nach Geschmack lässt sich die Brühe noch mit Lorbeer, Ingwer, Pfefferkörnern und Salz würzen. Wurde das Gemüse lange genug ausgekocht, gießt man die Brühe über ein Sieb ab.

Instant-Gemüsebrühe: Suppengewürz herstellen

Gemüse: Karotten, Zwiebeln, Pastinaken und anderes Wurzelgemüse sind eine gute Grundlage für selbstgemachte Gemüsebrühe. (Quelle: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn)Gemüse: Karotten, Zwiebeln, Pastinaken und anderes Wurzelgemüse sind eine gute Grundlage für selbstgemachte Gemüsebrühe. (Quelle: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn)

Für einen kleinen Vorrat an Instant-Gemüsebrühe reicht schon ein Kilo Gemüse völlig aus.

Für die Zubereitung benötigen Sie Kräuter wie:

  • Petersilie
  • Rosmarin
  • Thymian
  • Liebstöckel
  • Salbei

Beim Gemüse kommt Folgendes in Frage:

  • Karotten
  • Sellerie
  • Lauch
  • Pastinake
  • Steckrübe
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Champignons

Zubereitung:

  1. Waschen Sie die Kräuter und schütteln Sie sie trocken. Zupfen Sie die Blätter von den Zweigen. Waschen, schälen, putzen und zerkleinern Sie grob auch das Gemüse.
  2. Verarbeiten Sie das Gemüse und die Kräuter mit einem geeigneten Küchengerät zu einer feinen Paste. Mengen Sie pro 100 Gramm Gemüse zehn Gramm Salz unter, außerdem einen Esslöffel Oliven- oder Rapsöl.
  3. Füllen Sie die Gemüsepaste danach in sterile Einmachgläser, die Sie fest verschließen und im Kühlschrank lagern.

Info: Wollen Sie das Suppengewürz verwenden, gilt: Ein Teelöffel reicht für 250 Milliliter Wasser.

Durch das Salz ist die rohe Paste bis zu einem Jahr haltbar. Wem das zu heikel ist, der kann das klein geschnittene Gemüse auch kochen, pürieren und dann heiß in die Gläser abfüllen.

Alternative: Paste im Ofen verarbeiten

Eine – wenn auch aufwendigere – Alternative ist es, die Paste im Ofen zu Pulver zu verarbeiten. Legen Sie dazu ein Backblech mit Backpapier aus, verstreichen Sie die Gemüsepaste darauf und trocknen Sie sie einige Stunden bei 70 Grad. Lassen Sie die Ofentür dabei einen Spalt geöffnet, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Mahlen Sie das Pulver noch einmal kurz mit der Küchenmaschine fein und füllen Sie es dann in luftdicht verschließbare Gläser.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche

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