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Darum sind alle Apfelsorten gleich teuer


Darum sind alle Apfelsorten im Supermarkt gleich teuer

  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 26.09.2022Lesedauer: 2 Min.
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Obst: In den meisten Supermärkten werden dieselben Apfelsorten angeboten – unter anderem Elstar, Braeburn und Pink Lady. (Symbolbild)
Obst: In den meisten Supermärkten werden dieselben Apfelsorten angeboten – unter anderem Elstar, Braeburn und Pink Lady. (Symbolbild) (Quelle: Natissima/getty-images-bilder)
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Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum sowohl Elstar als auch Gala und Jonagold immer denselben Preis haben? t-online hat einen Experten gefragt.

Weltweit gibt es etwa 20.000 verschiedene Apfelsorten. Im Supermarkt werden allerdings – je nach Jahreszeit – häufig nur vier bis sechs verkauft. Der Preis für ein Kilogramm Golden Delicious, Elstar, Boskop oder Granny Smith ist dabei jedoch derselbe. Aktuell liegt er bei den Supermärkten und Discountern bei 3,49 Euro (Supermarkt) beziehungsweise 2,99 Euro (Discounter) pro Kilogramm. Sowohl für Braeburn aus Deutschland als auch für Granny Smith aus Italien oder Pink Lady aus Chile. Warum kosten Apfelsorten, die importiert werden müssen, genauso viel wie diejenigen aus heimischem Anbau?


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Alles eine Sorte?

(Quelle: T-Online-bilder)

Für Dr. Andreas Brügger, Geschäftsführer des Deutschen Fruchthandelsverbands e.V., ist der Grund sehr simpel. Auf Nachfrage von t-online sagt er: "An der Kasse ist es für den Kassierer schwierig die einzelnen Sorten auseinander zu halten. Daher ist die Bepreisung für ein Kilogramm Äpfel – egal um welche Sorte es sich handelt – in einer Supermarktfiliale dieselbe." Das bestätigt auch ein Sprecher der Bayerischen Warenvermittlung landwirtschaftlicher Genossenschaften (BayWa) AG auf Nachfrage von t-online.

Zwar befinden sich an einigen Äpfeln Aufkleber mit dem Namen der Sorte sowie dem dazugehörigen PLU-Code, den die Kassierer in ihre Kasse zum Abwiegen eintippen müssen, diese können jedoch leicht auf dem Weg vom Obstregal zum Kassenband verloren gehen.

Noch schwieriger wird die Preisberechnung der Äpfel, wenn Kunden verschiedene Sorten in eine Tüte legen. Hier müssten die Kassierer vor dem Abwiegen erst die Tüte öffnen, einzelne Sorten herausholen, abwiegen und dann zurück in die Tüte legen. Das kostet Zeit.

Das sagen die Händler

(Quelle: T-Online-bilder)

Die einheitliche Preisgestaltung bei den Äpfeln ist nicht illegal. Denn diese liegt in den Händen der Einzelhändler. Dennoch hat t-online bei einigen Supermärkten und Discountern nachgefragt, wie ihre Preiskalkulation bei den verschiedenen Apfelsorten zustande kommt. Eine Pressesprecherin bei Netto Marken-Discount Stiftung Co. KG erklärt, dass man sich bei den Preisen unter anderem an den weltweiten Rohstoffpreisen orientiere. Diese werden, so wie die Einkaufsvorteile an den Kunden weitergegeben.

Der gleiche Grund- und Kilopreis bei losen Äpfeln "stellt für die Kunden eine Einkaufs- und für die Mitarbeiter eine Arbeitserleichterung dar", erklärt ein Pressesprecher von Rewe Markt GmbH.

Für den Kunden ist die einheitliche Preisgestaltung bei loser Ware laut Brügger kein Nachteil, da er seine Kaufentscheidung alleine nach seinen ganz persönlichen Vorlieben treffen kann, ohne dass er sich auf den Preis fokussieren muss. Für den Händler ist es unter Umständen eine Mischkalkulation, da er je nach Marktsituation nicht alle Sorten zum gleichen Preis erwerben kann.

Verbraucher, die sparen möchten, rät Brügger, zu abgepackter Ware zu greifen. Diese können "aufgrund ihrer eigenen Verpackung anders eingepreist werden."

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Verwendete Quellen
  • Schriftliches Interview mit Dr. Andreas Brügger, Geschäftsführer des Deutschen Fruchthandelsverbands e.V.,
  • Schriftliches Interview mit Bayerische Warenvermittlung landwirtschaftlicher Genossenschaften AG
  • Schriftliches Interview mit Kaufland
  • Schriftliches Interview mit Edeka
  • Schriftliches Interview mit Netto
  • Eigene Recherche in den Supermärkten und Discountern vor Ort
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