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HA-Nahrung: Wann ist hypoallergene Babynahrung sinnvoll?

Ernährung allergiegefährdeter Babys  

HA-Nahrung: Wann ist hypoallergene Babynahrung sinnvoll?

01.07.2014, 09:03 Uhr | tl (CF)

Die Buchstaben HA bei HA-Nahrung stehen für hypoallergen. Die hypoallergene Babynahrung soll bei allergiegefährdeten Säuglingen eine allergische Reaktion auf das Eiweiß der Kuhmilch verhindern. Was dahinter steckt, erfahren Sie hier.

Was ist HA-Nahrung?

Wenn Sie oder Geschwisterkinder unter Allergien leiden, ist Ihr Baby womöglich ebenfalls allergiegefährdet. Für solche Fälle wurde hypoallergene Babynahrung, kurz HA-Nahrung, entwickelt. Das Kuhmilcheiweiß wird in der HA-Nahrung in sehr kleine Teile aufgespaltet, weshalb es vom Darm des Säuglings nicht als Fremdstoff erkannt wird und eine Abwehrreaktion des Körpers ausbleibt. So soll der Entstehung von Allergien vorgebeugt werden.

Wenn bei Ihrem Baby bereits eine Allergie gegen Kuhmilcheiweiß festgestellt wurde, ist HA-Milch allerdings keine geeignete Nahrung. In solchen Fällen müssen Sie auf eine Milch zurückgreifen, deren Eiweißmoleküle noch feiner aufgespalten sind. Solche Produkte erhalten Sie meist in Apotheken.

Nutzen von HA-Nahrung ist umstritten

Der Nutzen von HA-Nahrung ist allerdings umstritten. Australische Forscher haben in einer Studie mit 600 Kindern ermittelt, dass Kinder, die hypoallergene Babynahrung bekommen haben, ebenso oft eine Allergie entwickelten wie Kinder, die mit herkömmlicher Babynahrung gefüttert wurden.

Ärzte erklären sich dieses Phänomen damit, dass man nur dann eine natürliche Toleranz gegenüber potenziellen Allergenen entwickeln kann, wenn man ihnen auch ausgesetzt ist. Wird eine Substanz vermieden, ist es wahrscheinlicher, dass es zu einer Überreaktion kommt, wenn der Körper erstmalig Kontakt mit dieser Substanz hat.

Laut "Öko-Test" konnte in einer in Deutschland durchgeführten Langzeitstudie nachgewiesen werden, dass das Allergierisiko für Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien bei allergiegefährdeten Babys durch HA-Nahrung verringert werden konnte. Einen noch besseren Allergieschutz bietet jedoch die Muttermilch.

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