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Spinnen erkennen: Verschiedene Arten in Deutschland

Heimische Spinnen  

Spinnen erkennen: Verschiedene Arten in Deutschland

05.08.2011, 12:46 Uhr | me (CF)

Spinnen erkennen: Verschiedene Arten in Deutschland. Das Männchen der Röhrenspinne hat eine auffällige Färbung (Quelle: imago images/blickwinkel)

Das Männchen der Röhrenspinne hat eine auffällige Färbung (Quelle: blickwinkel/imago images)

Es gibt viele Spinnenarten in Deutschland, aber die verschiedenen Spinnen erkennen ist nicht immer ganz so einfach. Wenn Sie aufmerksam durch die Natur gehen, können Sie viele schöne Exemplare entdecken, denn die meisten heimischen Spinnen haben markante Merkmale.

Spinnen erkennen: bei einigen Arten ist es ganz einfach

Zu welcher Art eine Spinne gehört, zeigt sich zum einen an ihrem Körper und zum anderen auch an der Art und Weise, wie sie ihr Netz spinnt. Im Oktober können Sie zum Beispiel häufig der Herbstspinne begegnen, die zu den Radnetzspinnen gehört und die schönsten und kunstvollsten Netze spinnt.

Die Herbstspinne: eine Künstlerin

Achten Sie am frühen Morgen einmal darauf, ob Sie in der Hecke oder an einem kleinen Baum ein Netz sehen, das perfekt wie ein Rad mit Speichen gesponnen ist. Dieses Netz kann bis zu 25 „Speichen“ haben und in diesem Netz ist die Herbstspinne zu Hause. Viele von diesen Netzen an einem Ort zu sehen, gilt für viele Menschen als Zeichen für einen schönen Altweibersommer.

Mit Vorsicht zu genießen: der Dornfinger

Es gibt eine Art der heimischen Spinnen, die sehr gefährlich werden kann, denn der Dornfinger ist die einzige Giftspinne in Deutschland. Auf den ersten Blick erinnert sie an einen langen Dorn. Wenn sie zubeißt, dann bedeutet das für den Menschen Schüttelfrost, starke Schmerzen und sogar Lähmungserscheinungen. Diese halten jedoch nicht lange an.

Unter Schutz: die Röhrenspinne

Harmlos, aber wunderschön ist die Röhrenspinne. Sie trägt diesen Namen, weil sie in unterirdischen Erdrohren lebt. Diese Art ist gefährdet und steht unter Schutz. Sie können die kleine Spinne daran erkennen, dass sie wie ein Marienkäfer aussieht. Sie zeichnet sich durch einen knallroten Rücken mit vier schwarzen Punkten sowie gestreifte Beinen aus.

Die Hausspinne, Ihr unsichtbarer Gast

Nicht vergessen darf man die bekannte Hausspinne mit ihren langen Beinen. Der Namen Hausspinne fasst hierbei mehrere Spinnenarten zusammen, die vorzugsweise in Gebäuden leben und sich gerne unter Möbeln oder in Schränken verkriechen.

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