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Ostern: Der geschichtliche Hintergrund

Spannende Historie  

Ostern: Der geschichtliche Hintergrund

19.03.2015, 11:49 Uhr | fh (CF), anni

Ostern: Der geschichtliche Hintergrund. Viele Osterbräuche wurden mit der Zeit hinzugefügt. (Quelle: imago images/JuNIArt)

Viele Osterbräuche wurden mit der Zeit hinzugefügt. (Quelle: JuNIArt/imago images)

Der geschichtliche Hintergrund des Osterfestes findet sich in der heiligen Schrift. Doch nicht alle Bräuche sind auf Bibelerzählungen und historische Tatsachen zurückzuführen. Vieles wurde im Laufe der Jahre hinzugefügt und etabliert. Ein Rückblick.

Ostern im Wandel der Zeit

Beim geschichtlichen Hintergrund und den Feierlichkeiten zu Ostern stehen der Leidensweg und die Auferstehung Jesu Christi im Mittelpunkt. Mit der Ausbreitung des Christentums begannen die Gläubigen damit, verschiedene Bräuche und Traditionen aufzugreifen. Heute gehört dazu vor allem der Osterhase, der bunte Eier und Geschenke bringt. Weitere Bräuche sind beispielsweise das Osterfeuer und Ostergebäck.

Woher kommt eigentlich das deutsche Wort Ostern? Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort. Während die Altgermanen der Göttin Ostara huldigten, glauben einige, dass die Himmelsrichtung Osten den Ursprung des Wortes ausmacht – dafür spricht auch die englische Bezeichnung "Easter".

Warum gerade Eier und Hasen?

Doch was genau haben Ostereier mit der Auferstehung des Gottessohnes zu tun? Das Ei steht im Allgemeinen für Fruchtbarkeit und Leben und symbolisiert im Zusammenhang mit Ostern die Auferstehung Jesu. Von außen erscheint es leblos, doch im Inneren entsteht neues Leben. Angeblich schenkten sich Christen bereits im ersten Jahrhundert Eier zu Ostern, berichtet das Magazin "Planet Wissen".

Dass die Kinder hierzulande auf den Osterhasen warten, der ihnen Geschenke ins Osternest legt, könnte einem Zufall geschuldet sein. Ursprünglich galt das Lamm als Symboltier des Osterfestes. Manche glauben, der Hase sei aus einem einst misslungenen Ostergebäck entstanden. Zudem sind Hasen besonders fruchtbare Tiere, die in den Wochen vor Ostern sehr aktiv sind und wilde Paarungskämpfe austragen, die sogenannte "Hasenhochzeit".

Ewiger Streit um den Termin

Auch über das Datum des Osterfestes gingen im Laufe der Geschichte die Meinungen auseinander. Im vierten Jahrhundert wurde in Byzanz der erste Vollmond im Frühling beziehungsweise der darauffolgende Sonntag als Ostersonntag definiert. Die Vertreter der westlichen Kirche einigten sich erst im siebten Jahrhundert auf diesen Termin. Von anderen christlichen Strömungen wurde diese Rechnung jedoch bestritten, sodass es auch heute noch zeitliche Unterschiede bei der Osterfeier gibt.

Außerdem richten die östlichen Kirchen ihre Feiertage bis heute nach dem julianischen Kalender aus und die westlichen nach dem gregorianischen. So kommt es, dass orthodoxe Christen Ostern meist eine Woche später feiern.

Hintergrund und heutige Bedeutung von Ostern

Ostern ist für Gläubige das wichtigste Fest im Kirchenjahr. Der religiöse Hintergrund, der Tod und die Auferstehung des Gottessohnes, hat für die Christen bis heute eine tiefgehende Bedeutung, wenngleich viele bei dem Fest im Frühling zuerst an Geschenke und Ostereier denken.

Die wundersame Auferstehung Jesu und seine Reise in den Himmel symbolisieren das Leben nach dem Tod, die Unsterblichkeit sowie die Ewigkeit der menschlichen Seele – Grundprinzipien des christlichen Glaubens. Insgesamt erstreckt sich die Osterzeit über fünfzig Tage: Vierzig Tage nach Ostern, an Christi Himmelfahrt, wird Jesus inmitten seiner Apostel von einer Wolke umgeben, die ihn zum Himmel aufsteigen lässt. Am fünfzigsten Tag, an Pfingsten, wird die Entsendung des Heiligen Geistes gefeiert.

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