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Schwarze Witwe: Wie gefÀhrlich ist die Giftspinne?

t-online, ah

Aktualisiert am 04.07.2020Lesedauer: 2 Min.
Im Netz der Schwarzen Witwe verfangen sich eher große geflĂŒgelte Insekten.
Im Netz der Schwarzen Witwe verfangen sich eher große geflĂŒgelte Insekten. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)
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Die Schwarze Witwe bringt den Tod – so zumindest die landlĂ€ufige Meinung. Doch ist der Biss der gefĂŒrchteten Spinne tatsĂ€chlich so giftig, wie ihm nachgesagt wird? Hier erfahren Sie es.

Schwarze Witwe: Verbreitung in Europa

Wer in Europa auf eine Schwarze Witwe (Latrodectus mactans) trifft, hat es in der Regel mit der sogenannten EuropĂ€ischen oder Mediterranen Schwarzen Witwe (Latrodectus tredecimguttatus) zu tun. Ihr Name sagt bereits viel ĂŒber die Verbreitung der Giftspinne aus: In Europa ist sie vor allem im Mittelmeerraum zu finden, wie etwa in Italien oder in SĂŒdfrankreich sowie Spanien. Doch auch auf dem Balkan und an der SchwarzmeerkĂŒste ist der giftige Achtbeiner anzutreffen. Aber ist sie auch in Deutschland zu finden?

TatsÀchlich kommt es gelegentlich vor, dass die Schwarze Witwe in Deutschland auftaucht, wie "Galileo" berichtet. Bisher ist es der Spinnenart jedoch noch nicht gelungen, sich hierzulande fortzupflanzen und anzusiedeln.


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Daran erkennen Sie die Schwarze Witwe

WĂ€hrend der Körper der Weibchen etwa einen Zentimeter LĂ€nge erreicht, sind die MĂ€nnchen gerade einmal halb so groß. Die Beine sind schwarz und erreichen eine Spannweite von rund vier Zentimetern. Besonders auffĂ€llig ist der kugelförmige schwarze Hinterleib der Schwarzen Witwe: Er ist meist auffĂ€llig rot gefleckt, seltener auch in den Farben Gelb oder Lila. Auch ein komplett schwarzer Hinterleib ist möglich. MĂ€nnchen haben ĂŒbrigens einen eher gestreckten Körper.

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Die Schwarze Witwe ist nicht zu verwechseln mit der Falschen Witwe (Steatoda paykulliana). Die nahe verwandte Falsche Witwe ist deutlich kleiner als die Schwarze Witwe und meist dunkelbraun bis schwarz gefÀrbt. Doch gerade bei rot gezeichneten Exemplaren kommt es hÀufig zu Verwechslungen mit der Schwarzen Witwe.

Wie giftig ist die berĂŒchtigte Spinne?

FĂ€lschlicherweise wird die Schwarze Witwe oftmals fĂŒr die giftigste Spinne der Welt gehalten. Schließlich lĂ€sst ihr Name vermuten, dass die Schwarze Witwe Ă€ußerst giftig und ein Biss sogar lebensgefĂ€hrlich sei. Dabei bezieht sich die Bezeichnung Schwarze Witwe vor allem auf das grausam anmutende Paarungsverhalten der Weibchen. Diese fressen nach dem Akt der Fortpflanzung das MĂ€nnchen auf und machen sich damit selbst zur Witwe – ein Verhalten, das auch bei vielen anderen Webspinnen beobachtet werden kann.

FĂŒr den Menschen ist das Gift der EuropĂ€ischen Schwarzen Witwe hingegen unangenehm, aber nur selten lebensgefĂ€hrlich. Nur in AusnahmefĂ€llen ist der Biss fĂŒr den Menschen tödlich, etwa wenn eine AtemlĂ€hmung oder ein Herzinfarkt eintritt. Die Sterberate liegt aber Experten zufolge gerade einmal bei einem Prozent.

GefĂ€hrlich sind die Bisse jedoch vor allem fĂŒr Allergiker. Experten vergleichen die Wirkung des Gifts in dieser Hinsicht mit der von Wespenstichen, das unter unglĂŒcklichen UmstĂ€nden ebenfalls tödlich sein kann.

Welche Symptome treten bei einem Biss auf?

Im Unterschied zum Wespenstich können bei einem Biss durch die Schwarze Witwe stÀrkere Symptome auftreten. Das von der giftigen Spinne injizierte Nervengift kann krampfartige Magenschmerzen und Kopfschmerzen auslösen. Auch Bluthochdruck sowie Muskelschmerzen gehören zu den möglichen Symptomen.

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Weil an der Bisswunde selbst allenfalls eine Schwellung oder Rötung erkennbar ist, werden die Symptome hÀufig nicht mit dem Biss einer Schwarzen Witwe in Verbindung gebracht. Eine gezielte Behandlung mit einem Gegengift ist jedoch notwendig, weil die Symptome andernfalls erst nach mehreren Tagen abklingen.

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Von Jennifer Buchholz
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