t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon

Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
Such Icon
HomeLebenAktuelles

Rote Liste: Blauflossen-Thunfisch und andere Tiere vom Aussterben bedroht


Nachfrage nach Sushi gefährdet den Thunfisch

17.11.2014Lesedauer: 1 Min.
Der Blauflossen-Thunfisch steht auf der Roten Liste. Als Sushi ist der Fisch besonders in Japan begehrt.Vergrößern des BildesDer Blauflossen-Thunfisch steht auf der Roten Liste. Als Sushi ist der Fisch besonders in Japan begehrt. (Quelle: dpa-bilder)
Auf Facebook teilenAuf x.com teilenAuf Pinterest teilenAuf WhatsApp teilen

Weltweit drohen immer mehr Tierarten auszusterben. Wegen jahrelanger Überfischung gilt der Nordpazifische Blauflossen-Thunfisch (Thunnus orientalis) schon seit längerer Zeit als bedroht. Zudem ist der Fisch in Japan als Sushi sehr gefragt. Er wurde daher in die Rote Liste der gefährdeten Tierarten aufgenommen. Das teilt die Weltnaturschutzunion (IUCN) mit.

Stark bedroht sei auch der chinesische Kugelfisch (Takifugu chinensis). Wie andere Kugelfischarten sei der giftige Fisch eine Delikatesse in Fernost.

Chinesischer Kugelfisch fast ausgestorben

Beim Blauflossen-Thunfisch seien In den vergangenen 22 Jahren die Bestände um 19 bis 33 Prozent zurückgegangen. Beim Kugelfisch sieht die Lage noch dramatischer aus: Seine Bestände wurden in den letzten vier Jahrzehnten um 99,99 Prozent verringert. Auf der Roten Liste wird er daher als "stark bedroht" aufgeführt.

Klimawandel gefährdet Aale

Der Amerikanische Aal (Anguilla rostrata) sei unter anderem durch den Klimawandel und die Umweltverschmutzung bedroht. Als gefährdet eingestuft wurde ebenfalls die Chinesische Kobra (Naja atra). Ihr Bestand ging in den vergangenen 20 Jahren um 30 bis 50 Prozent zurück. Diese Schlangen werden den Angaben zufolge vor allem auf Märkten in Hongkong verkauft.

Dem Riesenohrwurm fehlt der Lebensraum

Ausgestorben dagegen sind eine zuletzt nur in einem Steinbruch in Malaysia beheimatete Schneckenart (Plectostoma sciaphilum) und der St.-Helena-Riesenohrwurm (Labidura herculeana). Als Grund nennt die IUCN die Zerstörung des Lebensraums der Tiere. Der Riesenohrwurm galt mit 80 Millimetern Länge als weltgrößtes Exemplar seiner Art und kam nur auf der Insel St. Helena im Zentralatlantik vor.

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

t-online - Nachrichten für Deutschland


TelekomCo2 Neutrale Website