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"Movember": Bärte mit Botschaft – das steckt dahinter


Das steckt hinter der Aktion "Movember"

  • Claudia Zehrfeld
Von Claudia Zehrfeld

Aktualisiert am 01.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Schnurrbart: Der "Movember" ist eine Art Aufklärungskampagne.
Schnurrbart: Der "Movember" ist eine Art Aufklärungskampagne. (Quelle: selimaksan/getty-images-bilder)
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Im November wird es haarig im Gesicht vieler Männer. Sie lassen sich Bärte wachsen. Aber nicht nur zum Spaß – der "Movember" hat einen ernsten Hintergrund.

Es gibt viele Gründe, warum Männer zu jung sterben – Achtlosigkeit gegenüber der eigenen Gesundheit zum Beispiel oder ein Suizid wegen einer unausgesprochenen seelischen Krise. Da hilft nur noch mehr Aufklärung über Risiken, die vor allem Männer betreffen.

Genau dabei soll die Aktion "Movember" helfen. Sie findet jedes Jahr vom 1. bis zum 30. November statt. Dann lassen sich alle teilnehmenden Männer einen Schnurrbart wachsen, um so auf Tabuthemen rund um die Männergesundheit aufmerksam zu machen und Gespräche darüber ganz locker anzustoßen. Hauptthemen sind die psychische Gesundheit sowie Hoden- und Prostatakrebs. Darüber hinaus soll das Unterfangen Spenden anregen.

Der Begriff "Movember" setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern moustache (Schnurrbart) und november (November).

"Movember": Die Teilnehmer starten ohne Bart

Die Teilnehmer starten am 1. November glattrasiert. Bis zum Ende des Monats lassen sie ihren Schnurrbart wachsen. Dabei ist völlig egal, welche Form oder welchen Stil dieser hat oder ob sie ihn mit einem Vollbart kombinieren. Wer auf seinen Bart angesprochen wird, verweist auf die Kampagne und den guten Zweck dahinter. So soll das Thema Männergesundheit mehr in das Bewusstsein der Menschen rücken.


Bärte: Inspirationen für den "Movember"

Der Standard-Moustache wird gerne an den Enden zusammengedreht.
Wer mag, kann die Enden noch stärker zusammenzwirbeln.
+4

Teilnehmer können sich zudem auf der Webseite zur Aktion registrieren. Dort können dann Freunde, Familie und Bekannte in ihrem Namen Geld spenden. Dieses wird für Prävention, Erforschung und Therapie von verschiedenen Krankheiten verwendet. Derjenige, der am meisten Geld sammelt, erhält einen Preis.

Die Idee dazu stammt von zwei Männern aus Australien. Den ersten "Movember" regten sie 2003 an. Damals nahmen 30 Australier teil, bis heute haben sich auf der Webseite der für das Projekt gegründeten Stiftung über fünf Millionen Menschen rund um den Erdball registriert. In Deutschland wird der Aktionsmonat seit 2012 offiziell von der australischen Movember Foundation durchgeführt.

Bartträger: Im November sind vor allem Schnurrbärte "in" – auch in Kombination mit einem Vollbart.
Bartträger: Im November sind vor allem Schnurrbärte "in" – auch in Kombination mit einem Vollbart. (Quelle: Angelika Warmuth/epa/APA/dpa-bilder)

Daten und Fakten zu Männerkrankheiten

Wie wichtig es ist, dass Männer auf ihre Gesundheit achten, zeigen unter anderem die folgenden Daten zu Prostatakrebs, Hodenkrebs und Suizid:

  • Prostatakrebs ist die am häufigsten diagnostizierte Krebsart bei Männern in Deutschland. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) erkranken jedes Jahr etwa 70.000 Männer an einem bösartigen Tumor. Prostatakrebs ist eine der häufigsten Todesursachen bei Männern hierzulande.
  • Hodenkrebs ist bei Männern zwischen 20 und 40 Jahren die häufigste Tumorart. Rund 4.100 Männer erkranken in Deutschland laut Robert Koch-Institut jährlich daran.
  • Depressionen werden bei Männern weniger diskutiert; das Krankheitsbild gilt als typisches Frauenleiden. Dabei werden drei von vier Suiziden von Männern begangen. Allein in Deutschland begingen 2020 fast 7.000 Männer Suizid.

Der "Movember" soll einen nachhaltigen Einfluss auf die Männergesundheit haben. Die Movember Foundation hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 die Zahl der Männer, die vorzeitig sterben, um 25 Prozent zu reduzieren.

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Verwendete Quellen
  • Webseite zur Aktion "Movember"
  • Robert Koch-Institut
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