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Alkopops: Die unterschätzte Gefahr

Alkopops: Die unterschätzte Gefahr

01.06.2011, 16:51 Uhr | af (CF)

Alkopops: Die unterschätzte Gefahr. Alkopops - Immer mehr Jugendliche greifen zur Flasche (Foto: imago) (Quelle: imago images/emil umdorf)

Alkopops - Immer mehr Jugendliche greifen zur Flasche (Foto: imago) (Quelle: emil umdorf/imago images)

Klein, bunt und verlockend – Alkopops sind beliebter denn je. Jugendliche greifen besonders gerne zu diesen modischen Mixgetränken. Viele sind sich leider nicht darüber im Klaren, was in den peppigen Flaschen wirklich steckt, und welche Gefahr von den Trendgetränken ausgeht.

Alkopops: Süße Verführung

Alkopops sind fertige Mischungen aus Fruchtsäften oder Limonade mit Alkohol. Häufig handelt es sich dabei um Hochprozentiges wie Wodka oder Rum. Künstliche Aromen und ein hoher Zuckergehalt überdecken den brennenden Alkoholgeschmack, sodass sie sich beim Trinken fast nicht von herkömmlichen Erfrischungsgetränken unterscheiden. Jugendliche können kaum einschätzen, wie viel Alkohol sie bereits zu sich genommen haben.

Alkopops sind keineswegs harmlose Partygetränke: Bereits eine kleine Flasche enthält etwa zwei Gläser Schnaps. (Jugendschutz: Was Jugendliche dürfen - und was nicht)

Alkohol: Eine Gefahr für Jugendliche

Zum einen bemerken Jugendliche kaum, dass sie Alkohol zu sich nehmen. Zum anderen wird dieser durch den Zucker und die Kohlensäure auch noch besonders schnell vom Körper aufgenommen. Dadurch besteht die Gefahr, dass in kürzester Zeit sehr viel mehr Alkohol in die Blutbahn gelangt, als der jugendliche Organismus verarbeiten kann. Das kann zu schweren Alkoholvergiftungen mit bleibenden Organschäden bis hin zum Koma führen.

Aber selbst wenn ein Jugendlicher Alkopops nur in Maßen zu sich nimmt, ist die Gefahr nicht gebannt. Durch den regelmäßigen Konsum kann es rasch zu einer Gewöhnung an den Alkohol kommen und so in die Abhängigkeit führen. Dadurch steigt auch die Gefahr, dass Jugendliche zu anderen Rauschmitteln greifen. Inzwischen zählen alkoholhaltige Mixgetränke zu den am häufigsten verbreiteten Einstiegsdrogen unter Jugendlichen. (Komasaufen: Die Gefahr wird oft unterschätzt)

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