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Zahnpasta: Ausspülen oder Ausspucken?

akl

17.11.2011Lesedauer: 3 Min.
Nach dem Zähneputzen besser nur ausspucken - so bleiben die Wirkstoffe länger im Mundraum.
Nach dem Zähneputzen besser nur ausspucken - so bleiben die Wirkstoffe länger im Mundraum.
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Der eine füllt die ganze Fläche der Zahnbürste mit Zahnpasta, der andere nutzt nur eine erbsengroße Menge. Doch was ist richtig? Schützt auch eine kleine Menge den Zahnschmelz? Muss es richtig schäumen, damit der Mundraum sauber wird? Wir haben einen Experten zum Thema Zahngesundheit befragt. Sieben Tipps für die richtige Zahnreinigung.

Die richtige Menge Zahnpasta

Eine geringe Menge Zahnpasta ist nur für Kinder empfehlenswert, Erwachsene sollten mehr verwenden: "Bei einer erbsengroßen Menge Zahnpasta ist die Reinigungswirkung zu gering. Ein Streifen von ungefähr einem Zentimeter Länge sollte es schon sein", sagt Dr. Sebastian Ziller, Leiter der Abteilung Prävention und Gesundheitsförderung der Bundeszahnärztekammer. "Ist die Menge zu gering, können die in der Zahnpasta enthaltenen Wirkstoffe die Zähne nicht gut reinigen. Vor allem kann dann das wichtige Fluorid seine Schutzwirkung nicht ausreichend entfalten." Fluorid sollte in der Zahnpasta unbedingt enthalten sein, denn es schützt den Zahnschmelz vor Karies.

Ausspülen oder ausspucken

Ausspucken ist besser als ausspülen. Wer nicht ausspült schluckt zwar geringe Mengen Zahnpasta, bedenklich ist das aber nicht. "Werden nur geringe Mengen geschluckt, ist das nicht schlimm. Jeder Hersteller muss nachweisen, dass seine Zahnpasta unbedenklich ist, sonst wird sie nicht zugelassen. In Deutschland wird das sehr streng kontrolliert", sagt Ziller und empfiehlt, den Mund nicht, oder nur wenig, auszuspülen. "Wird nur ausgespuckt, können sich die Fluoride in der Zahnpasta länger an den Zahn anlagern und dort ihre Schutzwirkung entfalten. Wer ausspült, spült diese und somit auch ihre Schutzwirkung mit weg", erklärt Ziller.

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Die richtige Zahnbürste

Eine Zahnbürste sollte einen kleinen Kopf haben, da so die hinteren Backenzähne am besten erreicht werden. Aber auch hier gilt: Zahnpasta großzügig auf den Bürstenkopf auftragen. "Für die Borsten ist der mittlere Härtegrad zu empfehlen. Das Zahnfleisch wird so nicht verletzt und die Beläge werden gründlich entfernt", erklärt der Zahnexperte. Wichtig sei es auch, Kunststoffborsten zu wählen, da Naturborsten aufquellen - Bakterien können sich leichter ansiedeln. Nach drei Monaten sollte die Bürste ausgetauscht werden. Laut Ziller können Zungenreiniger auf dem Zahnbürstenrücken durchaus benutzt werden - spezielle Zungenreiniger erfassen aber eine größere Zungenfläche und seien dadurch wesentlich effektiver.

Zahnseide ist wichtig für die Zahngesundheit

Laut der Landeszahnärztekammer Hessen wissen 30 Prozent der Deutschen nicht, was Zahnseide ist und nur drei von hundert benutzen sie auch. Dabei ist die richtige Pflege zwischen den Zähnen wichtig, um Bakterien zu entfernen, die zu Entzündungen im Mundraum führen. Zahnseide sollte vor dem Zähneputzen verwendet werden. So werden Beläge entfernt und die Fluoride in der Zahnpasta können besser wirken.

Zahnseide aus Teflon

Mit gewachster Zahnseide kommt man leicht in enge Zwischenräume, es kann aber passieren, dass sich Wachsreste ablagern. "Eine Alternative ist Zahnseide aus Teflon. Dieser Fluor enthaltende Kunststoff gleitet ebenso leicht in enge Zwischenräume wie gewachste Zahnseide", sagt Ziller. Ungewachste Zahnseide dagegen sei preiswerter und gut für breitere Zahnzwischenräume, da die aufquellenden Fasern mehr Zahnfläche erreichen. "Grundsätzlich sollten Auswahl und richtige Anwendung von Zahnseide in der Zahnarztpraxis erklärt werden, damit das Zahnfleisch nicht verletzt wird", empfiehlt der Experte.

Munddusche ersetzt Zahnseide nicht

Die Munddusche ersetzt eine gründliche Zahnreinigung mit Zahnbürste und Zahnseide nicht. "Der pulsierende Wasserstrahl entfernt nur grobe Speisereste, aber keine Beläge und Bakterien", sagt der Zahnexperte. "Die Munddusche ist eine Ergänzung zu Zahnbürste und Zahnseide, aber kein Ersatz."

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