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Vorsicht vor abgepacktem Obst aus dem Supermarkt

nho

16.10.2012Lesedauer: 2 Min.
Vorgeschnittenes Obst gibt es in den verschiedensten Variationen.
Vorgeschnittenes Obst gibt es in den verschiedensten Variationen. (Quelle: imago-images-bilder)
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Sie sehen lecker aus und versprechen eine gesunde Abwechslung: Abgepackte Obstsalate sind eine vitaminreiche und zudem praktische Zwischenmahlzeit. Doch sind die Fertigsalate wirklich gesund oder stecken am Ende mehr Keime als Vitamine darin? RTL ließ Produktproben in einem Labor untersuchen - mit unappetitlichem Ergebnis.

13 Proben im Test

Frisch geschnittene Melone oder Ananas, frische Himbeeren und fertige Gemüsesalate - insgesamt dreizehn Produkte wurden von einer Reporterin in drei verschiedenen Märkten eingekauft. Darunter die Supermarktkette Rewe und ein Obst- und Gemüsehändler. Schon vor Ort war bei einigen Produkten klar erkennbar, dass diese nicht frisch waren. So wiesen aufgeschnittene Ananasstücke deutliche braune Stellen auf. Die Rewe-Verkäuferin bestätigte, dass das Produkt wohl vom Vortag sein müsse. Der Obst- und Gemüsehändler hingegen versicherte, dass alle Produkte frisch zubereitet wurden.

Alle Proben weisen Keime auf

Gut gekühlt wurden die Proben an ein Labor weitergegeben. Die Biologin Dr. Catrin Bleul vom Labor für Mikrobiologie und Hygiene in Hoyerswerda untersuchte alle abgegebenen Produkte auf Bakterien, Pilze, Salmonellen und Listerien. Das Ergebnis erschreckte sogar die Expertin selbst: In allen 13 Proben wurden Darmbakterien und Pilze gefunden. In drei Proben war die Belastung gering und damit unbedenklich. Neun Proben hingegen waren mittel bis stark belastet, aber noch nicht gesundheitsgefährdend.

Fertigsalat kann Durchfall auslösen

Eine Probe stufte die Biologin als definitiv krankheitserregend ein, da sie voller Enterobakterien steckte. Die Belastung mit den Darmbakterien überschritt damit den Grenzwert für Lebensmittel um das Tausendfache. Bei dem Produkt handelte es sich um einen fertigen Tomaten-Mozzarella-Salat vom Obst- und Gemüsehändler. Dieser kann mit solch einer Belastung schlimmen Durchfall verursachen, so die Expertin. Den Grund für die hohe Anzahl an Darmbakterien sieht sie weniger in der Frische als in der mangelnden Hygiene bei der Zubereitung.

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Woran Sie "alte" Obstsalate erkennen

Eine Keimbelastung ist mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Verbraucher sollten deshalb beim Kauf von aufgeschnittenem Obst auf eine korrekte Auszeichnung achten. Gerade bei Obst sollte das Mindesthaltbarkeitsdatum immer eingehalten werden, rät die Verbraucherzentrale Hamburg. Doch dieses fehlt oftmals auf den Plastikschalen und es ist lediglich das Verpackungsdatum aufgedruckt. Genaues Hinschauen lohnt sich daher bei abgepacktem Obst. Haben die Früchte bereits etwas an Farbe verloren oder zeigen braune Stellen, sind sie nicht mehr frisch. Ein weiteres Anzeichen für Verfall ist Flüssigkeit, die sich am Boden absetzt. Bei eingeschweißtem Obst signalisiert ein gewölbter Deckel, dass sich bereits Gase gebildet haben. Lässt sich hingegen der Deckel öffnen, kann man testen, ob das Obst gärig riecht.

Abgepackte Portionen sind überteuert

Neben der bedenklichen Frische, spricht vor allem der hohe Preis gegen das Fertig-Obst. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat erst kürzlich die Preise zwischen Fertigprodukten und selbst zubereiteten Lebensmitteln verglichen. Dabei kam heraus, dass portioniertes Obst ein deutliches Loch ins Portemonnaie reißt. So war die portionierte Melone beim Preischeck im Verhältnis fünfmal so teuer. Manche Produkte waren im Vergleich sogar sieben Mal teurer als selbstgeschnittenes Obst.

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