Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeLeben

Ernährung: 17 Zusatzstoffe in Lebensmitteln, vor denen gewarnt wird


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextRWE: Lage bei Gasversorgung schwierigSymbolbild für einen TextBidens Mehrheit wieder geschrumpftSymbolbild für einen TextHier soll es heute schneienSymbolbild für einen TextEx-Wolfsburger schießt kurioses WM-TorSymbolbild für einen TextAus für deutschen Discounter im NordenSymbolbild für einen TextPopstar trauert um seinen Sohn Symbolbild für ein VideoDrohne verfolgt Panzer – fatale FolgenSymbolbild für einen TextNeuer Moderator im "Frühstücksfernsehen"Symbolbild für einen TextErzieherinnen rächen sich mit DrohungSymbolbild für einen TextDönerladen: Frau wirft Dackel über ThekeSymbolbild für einen TextLegendäres Gasthaus folgt auf SchuhbeckSymbolbild für einen Watson TeaserSupermarkt führt neuen Service ein Symbolbild für einen TextAnzeige: Jahres-LOS kaufen und Einzel-LOS gratis dazu sichern
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

17 Zusatzstoffe, vor denen Verbraucherschützer warnen

t-online, cme

Aktualisiert am 01.06.2021Lesedauer: 2 Min.
Die Inhaltsstoff-Liste einer Süßigkeitenverpackung: Verbraucher sollten die aufgelisteten E-Stoffen überprüfen.
Die Inhaltsstoff-Liste einer Süßigkeitenverpackung: Verbraucher sollten die aufgelisteten E-Stoffen überprüfen. (Quelle: T-Online-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

E-Stoffe sind in Europa – und damit Deutschland – erlaubt, obwohl sie wegen gefährlicher Nebenwirkungen anderenorts verboten sind. Welche Zusätze als gefährlich gelten.

Um Aussehen und Genuss unserer Lebensmittel zu verbessern, greifen viele Hersteller tief in die Chemiekiste: Vor allem Süßigkeiten und Fertigprodukte, aber auch Joghurt, Wurst und Getränke werden mit Zusatzstoffen versetzt. Zwar werden alle Lebensmittelzusatzstoffe durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) geprüft, allerdings sind nicht alle Substanzen so unbedenklich, wie ihre Zulassung glauben lässt.

Daher warnt die Verbraucherzentrale Hamburg vor 17 weiteren Zusatzstoffen, die im Handel verbreitet sind.

Verbraucherzentrale kritisiert Zulassungsverfahren

320 Zusatzstoffe sind in der EU zugelassen, alle wurden vorher überprüft. Die gesundheitliche Unbedenklichkeit muss vor der Zulassung bestätigt werden. Allerdings beurteilt die Verbraucherzentrale Hamburg das teilweise anders als die Efsa.

So werde die Unbedenklichkeit in der Regel an Tierversuchen getestet – diese Ergebnisse seien nicht unmittelbar auf den Menschen übertragbar. Es würde auch immer nur ein Stoff separat untersucht, Wechselwirkungen und besondere Empfindlichkeiten blieben dabei unberücksichtigt, so die Verbraucherzentrale.

Vor allem Farbstoffe sind bedenklich

Die Verbraucherzentrale hat sich die zugelassenen Stoffe genauer angeschaut und ihr eigenes Urteil gefällt: Etwa die Hälfte aller Zusatzstoffe sollten demnach nur selten oder in geringen Mengen verzehrt werden. Sie können Allergien auslösen oder in größeren Mengen sogar gesundheitsschädlich wirken.

Bei 17 Zusatzstoffen rät die Verbraucherzentrale sogar komplett vom Verzehr ab, da es konkrete Hinweise auf gesundheitliche Beeinträchtigungen gibt. Vor allem Farbstoffe sind auf dieser Liste zu finden.

Bedenkliche Farbstoffe in Kindersüßigkeiten

So ist beispielsweise der Farbstoff Chinolingelb (E104) in den USA verboten, da es unter Verdacht steht, Krebs auszulösen. Auch Azofarbstoffe – zu finden unter den Nummern E102, E110, E122, E123, E124A, E129 und E155 – stehen auf der Liste der nicht empfehlenswerten Zusatzstoffe. Bereits 2007 hatte eine Studie ergeben, dass Azofarbstoffe Hyperaktivität bei Kindern begünstigen können. Seitdem müssen Lebensmittel mit Azofarben den Warnhinweis tragen "Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen". Zudem wurden die erlaubten Höchstmengen für diese Farbstoffe gesenkt. Dennoch werden die Farbstoffe teilweise noch immer in Kinderlebensmitteln eingesetzt.

Weitere Zusatzstoffe, von denen die Verbraucherzentrale abrät, sind beispielsweise der Konservierungsstoff Borsäure (E 284, E 285), das Antioxidationsmittel Calcium-Dinatrium-EDTA (E385) sowie das Verdickungsmittel "Konjak" (E 425).

So meiden Sie die Zusatzstoffe

Wer die schädlichen Stoffe meiden will, sollte in jedem Fall einen Blick auf das Etikett werfen. Die Zusatzstoffe müssen dort aufgeführt werden. Je stärker die Lebensmittel oder deren Rohstoffe verarbeitet wurden, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich dort Zusatzstoffe finden. Die Verbraucherzentrale rät, möglichst viele Speisen selbst zuzubereiten und im Laden zu wenig verarbeiteten Produkten wie Naturjoghurt, Fruchtsäften oder ungepökeltem Fleisch zu greifen.

Den Ratgeber "Was bedeuten E-Nummern" von der Verbraucherzentrale Hamburg können Sie hier bestellen. Er enthält eine herausnehmbare Liste der Zusatzstoffe, die beim Einkaufen helfen soll.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Verbraucherzentrale Hamburg: Was bedeuten die E-Nummern?
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Das ist die "Mogelpackung des Monats"
Von Nils Katzur
DeutschlandEUEuropaLebensmittelVerbraucherzentrale

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website