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Mogelpackung des Monats für Gerolsteiner: schmale Flaschen, dicker Preis

"Mogelpackung des Monats"  

Gerolsteiner verkauft schmale Flaschen zum dicken Preis

31.03.2015, 15:24 Uhr | cme

Mogelpackung des Monats für Gerolsteiner: schmale Flaschen, dicker Preis. Links die alte 1-l-Flasche, rechts die neue 0,75-l-Flasche. Der Preis blieb gleich.  (Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg / Montage: t-online.de)

Links die alte 1-l-Flasche Gerolsteiner, rechts die neue 0,75-l-Flasche. Der Preis blieb gleich. (Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg / Montage: t-online.de)

Immer wieder verkleinern Hersteller die Packungen ihrer Lebensmittel, verkaufen sie aber zum gleichen Preis weiter. In diesem Monat ist der Verbraucherzentrale Hamburg (vzhh) das Erfrischungsgetränk "Gerolsteiner moment" negativ aufgefallen. Die Flasche ist plötzlich viel schmaler als noch vor kurzem, der Preis allerdings blieb gleich - dafür kürte die vzhh das Getränk zur "Mogelpackung des Monats März".

Bei Rewe stehe "Gerolsteiner moment" in den neuen 0,75-Liter-Flaschen unverändert zum Preis von 99 Cent im Regal. Gegenüber den alten 1-l-Flaschen sei das eine Preiserhöhung von 33 Prozent, errechneten die Verbraucherschützer. Ein Ärgernis für viele Kunden, die sich bei der Verbraucherzentrale beschwert hatten.

Minimal veränderte Rezeptur

Tatsächlich hat Gerolsteiner die Rezeptur des Getränks leicht verändert. So verwendet das Unternehmen nun Grüntee-Aufguss anstatt wie bisher Grüntee-Extrakt. Ob diese Rezepturänderung eine derart eklatante Preiserhöhung rechtfertige, bleibe mehr als fraglich, so die vzhh.

Gerolsteiner: Verbraucher wollen kleine Flaschen

Auf Anfrage eines Verbrauchers begründete Gerolsteiner die Einführung der kleineren Flaschen mit der "Entwicklung der Verbrauchervorlieben von großvolumigen Getränkepackungen zu kleineren Gebinden". Warum mit den Flaschen nicht auch der Preis verkleinert wurde, blieb unbeantwortet.

Auch "duschdas" mit kleineren Verpackungen

Die Verbraucherzentrale Hamburg sammelt Verbraucherbeschwerden über Produkte, deren Hersteller die Packungsgrößen verändert haben und kürt jeden Monat die "Mogelpackung des Monats". Laut vzhh haben im März auch Unilever, Mars und Ikea die Füllmengen ihrer Produkte verändert und dadurch mehr oder weniger versteckt die Preise erhöht. Beispiele dafür seien die "Ikea-Konfitüre" und die "duschdas Flüssigseife" von Unilever. Bei den "Mars-Schokoriegeln" sei die Verpackung zwar größer geworden, gleichzeitig sei aber der Preis überproportional gestiegen.

Weitere Mogelpackungen finden Sie auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg und auf facebook.).

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