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Stiftung Warentest: Dieser Marken-Ketchup enthält den meisten Zucker

19 Ketchup-Sorten im Test  

Ein Markenprodukt enthält den meisten Zucker

25.04.2019, 10:54 Uhr | cch, t-online.de

Stiftung Warentest: Dieser Marken-Ketchup enthält den meisten Zucker. Ketchup: Je nach Marke stecken in 100 ml Ketchup schon mal über 20 Gramm Zucker. (Quelle: Getty Images/bhofack2)

Ketchup: Je nach Marke stecken in 100 ml Ketchup schon mal über 20 Gramm Zucker. (Quelle: bhofack2/Getty Images)

Die Stiftung Warentest hat Ketchup ins Labor geschickt und auf Geschmack, Schadstoffe und Qualität untersucht. Welches Produkt gewonnen hat – und wodurch der beliebte Ketchup von Heinz auffiel.

In Ketchup steckt viel Zucker, meist ist er die zweitwichtigste Zutat in dem Produkt. Doch der Zuckergehalt unterscheidet sich je nach Ketchup stark. Das zeigt nun auch eine Untersuchung der Stiftung Warentest ("test", 5/2019).

In diesem Ketchup stecken 27 Gramm Zucker

Die Tester schickten 19 Produkte ins Labor. Der Zuckergehalt in ihnen reichte pro 100 Milliliter von fünf Gramm bis 27 Gramm. Den geringsten Zuckergehalt wies "Tomaten Ketchup ohne Zuckerzusatz weniger Kalorien" von Werder Feinkost auf. An der Spitze des Zuckerbergs stand der "Tomato Ketchup" von Heinz. Da Ketchup meist nur in geringen Mengen auf den Teller kommt, war der Zuckergehalt für das Gesamturteil nicht so ausschlaggebend. Nach Angaben der Tester wirken sich gezuckerte Getränke oder fettiges Essen viel stärker auf den eigenen Zucker- und Kalorienverbrauch aus.

Stattdessen spielten Geschmack, Schadstoffe, Pestizide, Schimmelpilze, Verpackung und Deklaration eine Rolle für das Testurteil. Am stärksten (40 Prozent) wurde der Geschmack des Ketchups gewichtet. Insgesamt schnitten von 19 getesteten Produkten 14 "gut" ab. Testsieger wurde "Tomaten Ketchup" von Alnatura, der mit einem "sehr guten" sensorischen Urteil punktete.

Die übrigen fünf Produkte schafften ein "Befriedigend". Darunter etwa "Tomaten Ketchup" von Kraft und "Kids Tomato Ketchup" von Heinz, die beide durch einen dominant essigsäuerlichen Geschmack auffielen. Auffälligkeiten in Sachen Schadstoffe gab es bei keinem der getesteten Produkte.


Kinderketchup nicht notwendig

Ketchups, die speziell auf Kinder zugeschnitten sind und teils Agavendicksaft statt Zucker enthalten, müssen Familien nach Auffassung der Warentester nicht kaufen. Sie enthalten kaum weniger Kalorien, sind aber häufig teurer als herkömmlicher Ketchup.

Verwendete Quellen:

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