Sie sind hier: Home > Leben > Testberichte >

"Öko-Test" testet stilles Wasser: Zwei beliebte Sorten sind nur "ungenügend"

100 Wasser getestet  

Stilles Wasser: Zwei beliebte Sorten sind "ungenügend"

01.07.2020, 14:00 Uhr | cch, t-online

"Öko-Test" testet stilles Wasser: Zwei beliebte Sorten sind nur "ungenügend". Wasser: In manchen Sorten stillem Mineralwasser stecken bedenkliche Stoffe, wie eine Untersuchung von "Öko-Test" zeigt. (Quelle: Getty Images/fotostorm)

Wasser: In manchen Sorten stillem Mineralwasser stecken bedenkliche Stoffe, wie eine Untersuchung von "Öko-Test" zeigt. (Quelle: fotostorm/Getty Images)

"Öko-Test" hat verschiedene Sorten stilles Mineralwasser untersucht. Viele davon können die Tester empfehlen. Aber ausgerechnet zwei sehr bekannte Produkte sind "ungenügend".

Verbraucherkönnen bei stillen Mineralwassern aus einem großen Angebot von schadstofffreien Produkten wählen. Die Zeitschrift "Öko-Test" hat 100 Wasser ins Labor geschickt (Juli-Ausgabe). 41 davon sind den Prüfern zufolge "sehr gut", 22 "gut". 32 Produkte schafften ein "Befriedigend" oder "Ausreichend". Drei Wasser fielen allerdings als "mangelhaft" und zwei als "ungenügend" durch den Test.

Volvic und Evian fallen bei "Öko-Test" durch

Alle Wasser waren frei von krank machenden Keimen. Aber das Labor entdeckte andere bedenkliche Stoffe. Etwa in den zwei international bekannten Wassern "Evian" und "Volvic" von Danone Waters, obwohl diese laut Auslobung sogar für das Zubereiten von Säuglingsnahrung geeignet sein sollen. Hier gelten strenge gesetzliche Grenzwerte. Das Evian-Wasser überschritt in der Analyse den Grenzwert für Uran. Das Element kann Nieren und Lungen schädigen und sich im Körper anreichern. "Ungenügend" für Evian.

Bei Volvic stellte Vanadium das Problem dar. Das in Vulkangestein vorkommende Element steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Zudem könnte es Keimzellen schädigen. Auch wenn es für Vanadium keinen Grenzwert gibt, rät "Öko-Test" von dem Wasser ab. Auch deshalb, weil es einen recht hohen Gehalt an Nitrat hat, auch wenn dieser noch unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte liegt. Auch für Volvic gab es ein "Ungenügend".

Uran und Vanadium auch in weiteren Wassern ein Problem

Nicht viel besser schnitten drei weitere Wasser ab. "Mangelhaft" wurden "Forstetal 600 Calciumquelle Pure" von Forstetal Quelle Getränke, "Vitrex Naturell" von Edeka und "Naturpark Quelle Naturelle" von Brunnen-Union St. Christopherus getestet. Sie sind allesamt nicht als geeignet für Säuglingsnahrung ausgelobt. In dem Wasser "Forstetal 600 Calciumquelle Pure" steckte viel Vanadium und Uran, in der Edeka-Eigenmarke nur Uran. Den höchsten Uran-Wert fand das Labor allerdings im Mineralwasser der Naturpark-Quelle.

Außerdem kritisieren die Prüfer bei 19 Produkten Abbauprodukte von Pestiziden und in drei Wassern Süßstoffe. Ein Risiko für die Gesundheit gehe von diesen Befunden aber nicht aus.

Neben den bedenklichen Stoffen spielten für das Testergebnis auch verschiedene Auffälligkeiten bei den Verpackungen eine Rolle. Produkte, die nur in PET-Einwegflaschen verkauft werden, wurden deutlich abgewertet.

Das ausführliche Testergebnis lesen Sie in der Juli-Ausgabe von "Öko-Test".

Verwendete Quellen:
  • Testergebnisse "Öko-Test"

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team von t-online

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal